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Energie & Heizen

Energiesparen -Tipps für den Haushalt!

Steigende Kosten und Unsicherheiten machen das Thema Energie derzeit hochaktuell. Worauf kann ich achten, um zuhause Energie zu sparen?

LED-Lampe und einfache Glühbirnen. Grüner Hintergrund.
Steigende Energiekosten mit einfachen Maßnahmen entgegen wirken!

Energiesparen hat Hochsaison. Wir alle kennen die Tipps wie Licht ausschalten, Kochen mit Deckel, mit niedriger Temperatur Wäsche waschen und viele mehr. Von Zeit zu Zeit sollten wir sie uns doch wieder in Erinnerung rufen.

Denn:

  • Kochen ohne Deckel benötigt 3-mal so viel Energie
  • Waschen mit niedriger Temperatur – 30 statt 60 Grad – spart bis zu 60% Energie (40 statt 60 Grad 35 bis 40 %)
  • Der Klassiker unter den Energiespartipps – Standby Modus vermeiden:
    spart bis zu 8 % Stromkosten.

All das ist ganz einfach umzusetzen und doch so nützlich!

Weitere Stromspartipps

Interessant ist, was wir an weiteren Tipps zum Energiesparen im Haushalt bzw. Homeoffice noch gefunden haben. Auch diese Maßnahmen sind leicht und ohne größere Investitionen anzuwenden und helfen im Haushalt beim Stromsparen.

  • Energieeffiziente Beleuchtung wählen
    Knapp 10 % der Stromkosten entfallen auf die Beleuchtung. Der Tausch auf LEDs rechnet sich durch die Stromeinsparung bis 80 % und die bis 20 x längere Lebensdauer innerhalb weniger Jahre. Achten Sie beim Kauf auf Lumen (Helligkeit), Lichtfarbe, Schaltzyklen und Farbwiedergabeindex. Vermeiden Sie Deckenfluter, denn sie verbrauchen sehr viel Energie. Besser Sie setzen stimmungsvolle Akzente mit gezielter Beleuchtung genau dort, wo sie benötigt wird.
  • Ladegeräte ausstecken
    Ladegeräte verbrauchen so unnötig Strom und können auch zur Gefahrenquelle werden. Hat das Gerät einen Defekt kann es zu Überhitzung/Brandgefahr kommen oder es geht durch Überladung kaputt.
  • Bildschirmschoner vermeiden
    Bildschirmschoner sind Stromfresser, weil sie Grafikkarte und Prozessor beschäftigen. Versetzen Sie PC und Laptop in den Ruhezustand, wenn längere Arbeitspausen anfallen. Bei kurzen Kaffeepausen ist der „Sleep-Modus“ am energieeffizientesten. Sehen Sie dazu bei den Einstellungen nach.
  • Sparsam Drucken
    Stellen Sie ihren Drucker auf „normale Qualität“ oder „Toner-Sparmodus“, das reduziert den Tonerverbrauch und spart Energie. Zusätzlich steigt auch die Lebensdauer durch geringere Belastung und das, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Laserdrucker sind meist effizienter und sparsamer beim Energieverbrauch. Nutzen Sie die Energiesparfunktion, die den Stromverbrauch senkt, wenn das Gerät nicht benutzt wird. Schalten Sie es ganz aus, wenn sie es nicht mehr brauchen.
  • Energiesparend fernsehen
    Nicht nur das Vermeiden des Stand-by-Betriebs, sondern auch eine Reduktion der Helligkeit helfen Strom zu sparen. Sehen Sie dazu in die Einstellungen Ihres Geräts. Hat Ihr Fernseher eine automatische Helligkeitsanpassung dann aktivieren Sie diese.
  • Streamen nicht über Konsolen
    Nutzen Sie zum Streamen von Filmen oder Musik Blu-Ray Player oder Smart TV da Konsolen deutlich mehr Strom verbrauchen. Beim Gaming selber sind die Konsolen meist sparsamer als PC’s oder Laptops.
  • Eco-Programme wählen
    Nutzen Sie bei Waschmaschine, Geschirrspüler etc. das Eco-Programm. Die Waschdauer ist dabei länger, der Energieverbrauch (und der Wasserverbrauch) jedoch deutlich geringer. Eco-Programme arbeiten effizient bei niedrigen Temperaturen im Vergleich mit Automatikprogrammen.
  • Regelmäßige Reinigung von Geräten erhält die Effizienz
    Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Siebe, Sprüharme und Düsen des Geschirrspülers, um die Effizienz Ihres Geräts zu erhalten. Bei der Waschmaschine die Trommel und das Flusensieb sowie die Waschmittellade regelmäßig reinigen. Kennen Sie die Wasserhärte? In Regionen mit hartem Wasser können die Kalkablagerungen ebenfalls zu höherem Energieverbrauch führen.
  • Waschmaschine effizient nutzen
    Wäsche immer vorsortieren (Weiß- Bunt- Feinwäsche) und die Füllmenge möglichst gut ausnutzen. Genaues Dosieren spart nicht nur Waschmittel, sondern verhindert Rückstände im Gerät die wiederum den Energieverbrauch erhöhen.
  • Wäschetrockner nur wenn nötig
    Verwenden Sie einen Wäschetrockner nur, wenn es gar nicht anders möglich ist, z. B. in Wohnungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmelgefahr. Die Wäsche vorher in der Waschmaschine gut ausschleudern lassen.
  • Kühlschranktemperatur regelmäßig kontrollieren
    Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank, zum herunterkühlen benötigt er mehr Strom. Achten Sie auf die Temperatur im Inneren, wird die Kühlschranktemperatur nur um 1 -2 Grad erhöht, spart das 6 – 12 % Energie. Regelmäßig reinigen und abtauen, Vereisung erhöht den Energieverbrauch deutlich (5 mm Eis bis 30 % höherer Energieverbrauch). Auch eine kaputte Dichtung erhöht den Energieverbrauch.
  • Kühlschrank nicht zu voll und nicht zu leer
    Ist der Kühlschrank zu voll geräumt kühlt er nicht effizient. Bei einem fast leeren Gerät hingegen wird die Luft im Inneren gekühlt und geht bei jedem Öffnen des Gerätes verloren. Halten sie immer die Lüftungsschlitze für die Abwärme frei. Auch hier kann sich durch den mangelnden Luftzug der Energieverbrauch bis zu 10 % erhöhen.
  • Dämpfen statt Kochen
    Beim Kochen Kartoffeln oder Gemüse reichen ein bis zwei Zentimeter Wasser. Je mehr Flüssigkeit Sie zum Kochen verwenden, desto mehr Energie brauchen Sie zum Erwärmen. Beim schonenden Garen mit Dampf bleiben wertvolle Vitamine und Aromen im Gemüse erhalten und das bedeutet – neben dem gesundheitlichen Mehrwert – auch mehr Geschmack.
  • Kleinere Geräte nutzen
    Häufig sind kleinere Geräte wie Wasserkocher, Eierkocher oder Mikrowelle effizienter als die Nutzung des Herds.
    Tipp: Mit dem Wasserkocher das Wasser zum Kochen bringen und dann erst auf den Herd stellt – Achtung: Wasserkocher regelmäßig entkalken, damit er nicht zu viel Strom verbraucht.
  • Schnellkochtopf verwenden
    Für Speisen mit langer Garzeit oder größere Mengen (etwa ab zwei Kilogramm) lohnt sich ein Dampfdruckkochtopf (Schnellkochtopf). Damit können Sie rund 50 Prozent Zeit und einiges an Energie einsparen.
  • Restwärme nutzen
    Rechnen Sie einfach zur Garzeit etwas mehr Zeit dazu. Es ist auch nicht immer nötig das Backrohr vorzuheizen. Die Restwärme können Sie übrigens auch bei Herdplatten zum Nachgaren oder Warmhalten optimal nutzen.
  • Dunstabzug regelmäßig reinigen
    Ist der Filter verschmutzt und verlegt, so mindert das die Leistung und Sie brauchen mehr Energie. Mit wiederverwendbaren Filtern (z.B. aus Metall) schonen Sie Ressourcen und diese Filter können Sie sogar selbst in der Spülmaschine reinigen.
  • Sparsames Backen
    Umluft statt Ober- und Unterhitze spart je nach Gerät gut ein Drittel des Stroms ein. Bei jedem Öffnen des Backrohrs verlieren Sie viel Energie, deshalb nur aufmachen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Wussten Sie, dass …

… sich Marmeladen auch ohne Erhitzen herstellen lassen? Eine roh gerührte Marmelade besteht aus einem Teil Frucht und einem Teil Zucker. Zerkleinerte Früchte mit der Hälfte des Gelierzuckers mischen, kühl und zugedeckt stehen lassen, bis sie Saft lassen. Anschließend den restlichen Zucker und etwas Zitronensaft dazugeben. Ca. 15-20 Minuten mit dem Mixer oder der Küchenmaschine rühren, bis die Marmelade eine dick-cremige Konsistenz hat.

Roh gerührte Marmeladen enthalten noch alle wertvollen Inhaltsstoffe des Obstes. Statt Gelierzucker können Sie auch Honig, Haushaltszucker, Birnen- oder Apfeldicksaft verwenden. Als Geliermittel Agar-Agar oder Pektine nehmen. Die Haltbarkeit beträgt zwischen 2 Wochen und 3 Monaten, je nach verwendetem Zucker und Zuckergehalt.

Aktualisiert am 27.05.2026