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Insektenschutz

Foto: Insektenschutzcreme, © R. Gottwald-Hofer

Vorsicht bei Insektenschutzmitteln

Viele Produkte enthalten den Wirkstoff Diethyl-Toluamid (DEET). Dieser ist zwar sehr wirksam kann aber zu Augen- und Schleimhautreizungen, Hautirritationen und Nervenstörungen führen. Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden, da DEET plazentagängig ist und über die Muttermilch weitergegeben wird.

Dieser Wirkstoff greift auch Kunststoffe an (Brille, Handy, Laptop, Kunstfaser, …). Mittel mit diesem Inhaltsstoff sollten nicht über einen längeren Zeitraum verwendet werden.

In vielen Produkten wurde DEET durch den besser verträglichen Wirkstoff Icaridin ersetzt. Dieser hilft auch gegen Zecken und hat einen geringeren Eigengeruch.

Der Wirkstoff IR3535 (EBAAP - Ethyl Butylacetylaminopropionate) in Insektenschutzmitteln hat sich als wirksames Abwehrmittel gegen Stechmücken erwiesen und ist am besten verträglich.

Was bei Reisen in die Tropen schwere Erkrankungen vorbeugt, ist bei uns und in Europäischen Urlaubsländern vielleicht übertrieben.

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    Keine Kosmetika mit Repellent-Wirkung verwenden

    Die Inhaltsstoffe in Repellents sollen uns vor Stichen und etwaigen damit übertragenen Krankheiten schützen. Sie sollten nicht bedenkenlos in Kombi-Präparaten (mit Sonnenschutz, After-Sun oder Hautpflege-Produkten) aufgetragen werden. Es kann zu Wechselwirkungen kommen. Insektenschutz nur dann auftragen, wenn es wirklich notwendig ist.

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      Insektenschutz nach dem Sonnenschutzmittel auftragen

      Insekten-Repellents setzen die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln herab. Daher erst auftragen, wenn die Sonnencreme eingezogen ist. Kombi-Präparate von Sonnen- und Insektenschutz sind deshalb nicht empfehlenswert. Wird der Insektenschutz nicht mehr gebraucht, sollten Sie die Reste mit Wasser und Seife abwaschen.

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        Keine Gelsenstecker bzw. Verdampfer verwenden

        Elektroverdampfer (sog. Gelsenstecker) geben permanent Insektizide an die Raumluft ab. Diese Stoffe werden über einen langen Zeitraum eingeatmet. Durch diese Dauerbelastung sind besonders Kinder, AllergikerInnen und AsthmatikerInnen gefährdet.

        Gelsenpiepser mit hochfrequenten Tönen sind für Menschen unschädlich, haben aber laut Verbrauchertests keine Wirkung auf Gelsen.

        Der sogenannte Insektengrill, eine UV-Leuchte mit Hochspannungsgitter, der in der Gastronomie häufig eingesetzt wird, ist eine der ungeeignetsten Lösungen. Hier werden fast nur harmlose nachtaktive Insekten, vor allem Nachtfalter getötet. Es geht meist nur um ein gut sichtbares Zeichen, dass etwas gegen Gelsen getan wird.

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          Verdampfer und UV-Fallen wirkungslos

          Meiden Sie die sogenannten „Gelsenstecker“. Diese geben Insektizide an die Raumluft ab, die wir einatmen. Durch diese Dauerbelastung sind besonders Kinder, AllergikerInnen und AsthmatikerInnen gefährdet.
          Die „Insektengrills“ genannten UV-Leuchten sind oft in der Gastronomie, auch im Außenbereich, zu sehen. Sie sind aber ungeeignet. Es werden fast nur harmlose nachtaktive Insekten, vor allem Nachtfalter getötet. Hier geht es meist nur um ein gut sichtbares Zeichen, dass etwas gegen Insekten getan wird.

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