Balkon & Garten

Wassersparend Gießen

Foto: Sparsam mit Tropfschlauch gießen, © S. Streicher

Gesammeltes Wasser zum Gießen verwenden

Wasser ist für Menschen, Tiere und Pflanzen essentiell - im Garten helfen das richtige Gießen und Mulchen.

Viel Gießarbeit spart man sich mit standortangepassten Pflanzen und dem Fördern von gesunden, speicherfähigen Böden, damit Gärten auch bei wenig Niederschlag gut gedeihen.

Am besten stammt Wasser aus Tonnen oder Zisternen, die das Regenwasser vor Ort auffangen. Wird es im Garten zurückgehalten, entlastet es die Kanalisation und vermindert die Entwicklung von Hochwässern.

Regen- und Brunnenwasser zu verwenden ist gartenbaulich und ökologisch sinnvoll, Trinkwasser sollte im Garten besonders sparsam eingesetzt werden.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“
 

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Verschiedene Möglichkeiten Gartenpflanzen zu bewässern

Weil feine Wassertropfen sich leicht „in Luft auflösen“, gilt generell: Je größer die Tropfen und je näher Sie zu den Wurzeln gießen, umso besser.

Effizient geht das mittels Gießkannen, hier hat man die Menge besonders gut unter Kontrolle.

Gartenschläuche mit Brauseaufsatz nehmen den Wurzelraum ebenso direkt ins Visier. Gehölzpflanzungen und Beete können so gezielt versorgt werden. Pumpen unterstützen sowohl bei Tonnen als auch Zisternen eine kraftsparende Wasserentnahme.

Tropfschläuche haben gegenüber Perlschläuchen oder flachen Sprühschläuchen den Vorteil, dass Sie die fixe Abgabemenge je Laufmeter Schlauch besser abschätzen können. Zu Töpfen oder Kisterln am Balkon führen 4-6 mm dünne „Spaghetti“ über Reduzierdosen aus Halbzollschläuchen. Sie sind weniger windanfällig und kippen nicht so leicht weg.

Überkopfbewässerungen mittels Regner sollten für Stauden, Gemüse und Co. als letztes ins Spiel kommen, weil diese Art der Bewässerung auf Rasenflächen zwar besonders beliebt sind, aber stets einen beträchtlichen Wasseranteil an die Luft abgeben und das wertvolle Nass verdunstet, bevor es die Wurzeln erreichten kann.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Richtiges Timing ist alles

Um die Pflanzen gut zu versorgen und nicht zu stressen, Blattschäden hintanzuhalten und Schnecken und Pilze nicht zu fördern, liegt bei Überkopfberegnungen der ideale Zeitpunkt frühmorgens. Kaltes Wasser an heißen Tagen schockt darüber hinaus die Pflanzen, warmes Wasser wird schneller aufgenommen.

Die Rasenbewässerung sollte etwa 20 mm = 20 l je m² entsprechen. Geschätzte 2 mm davon bleiben an heißen Sommertagen im Gras hängen, 5 mm -also 1/4 bis 1/5 der Gießmenge verdunsten. Das kühlt zwar uns, kommt aber nicht bei den Pflanzen an. Darf Rasen etwas länger stehen, benötigt er weniger und seltener Wasser.

Wenn automatische Bewässerungen nicht nur eine Urlaubs-, sondern eine Dauerlösung sind, ist ein Feuchtigkeitssensor empfehlenswert, um die Wasserzufuhr bedarfsgerecht zu gestalten.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Wie oft gießen?

Auf Regen folgt Sonnenschein: Beim „Wieviel“ kann man sich an der Natur ein Beispiel nehmen. Die natürlichen Niederschlagsmengen zu ergänzen wird unterschiedlich gehandhabt. Wichtig ist, dass der Boden aufnahmebereit ist. Damit er Wasser tief einsickern lässt und sich nicht in eine Sumpflandschaft verwandelt, wird er im Sommer gehackt und gemulcht und gemächlich benetzt.

Wird die Wassermenge an einem Tag nicht erreicht, kann – abhängig vom Wetter - am nächsten Tag nachgegossen werden. Manche gießen auch vor Gewittern oder Regenschauern kurz, um den Boden wie einen trockenen Schwamm auf Wasser vorzubereiten. Andere gießen nach einem kurzen Gewitterregen nach, weil der vorgewässerte Boden dann noch mehr Wasser aufnehmen und speichern kann. Zudem herrscht dann hohe Luftfeuchte, was dem Boden zugutekommt.

Seltener und dafür kräftig gießen ist besser als häufig und oberflächlich. Weil die meisten Gärten aber zu oft und zu wenig in die Tiefe gegossen werden, macht das die Pflanzen „faul“, sie bilden nur Flachwurzeln aus.

Deshalb gilt: Maß mit Ziel, denn auch zu viel Gießen mögen die wenigsten Pflanzen.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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