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Klima-Quiz: Auflösung & Gewinnspiel

Lesen Sie die ausführlichen Antworten zum Klima-Quiz nach und machen Sie beim Gewinnspiel mit!

Die richtigen Antworten lauten:

  1. Die Temperatur im Jahr 2025 ist im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 um ungefähr 2 °C wärmer!
    Langsam wird es deutlich: Mit dem Klimawandel erleben wir andere Wetterphänomene als noch vor 30 Jahren. In Österreich haben wir sehr genaue Wetterdaten – seit über 150. Eine schnelle Übersicht für Niederösterreich gibt das Klimamonitoring.

    Das Klimamonitoring hilft einen guten Überblick für die vergangenen Monate und Jahre zu bekommen. Es zeigt unter anderem die durchschnittlichen Tagestemperaturen in Grad Celsius für den ausgewählten Monat oder das ausgewählte Jahr. Die Werte werden aus den gemessenen Tiefst- und Höchsttemperaturen berechnet. Die Karte zeigt die Abweichung vom langjährigen Durchschnitt (1961–1990): Rot bedeutet höhere Temperaturen als im Durchschnitt, Blau niedrigere Temperaturen als im Durchschnitt. Zudem gibt es Informationen über Veränderungen von Niederschlag und Sonnenstunden, die man ebenso pro Monat und Jahr im Vergleich sehen kann.

  2. Hagel verursacht jedes Jahr hohe Schäden an Dächern, Fassaden, Fenstern, Fahrzeugen und zunehmend auch an Photovoltaikanlagen.
    Während Hochwasser oft stärker wahrgenommen wird, treten Hagelschäden vielerorts häufiger auf und können innerhalb weniger Minuten hohe Kosten verursachen.

    Unser Tipp: Informieren Sie sich auf www.klimafit-noe.at/hagel/ über Hagel, finden Sie auf hora.gv.at mehr über Ihre Hagelgefährdung heraus und beachten Sie bei Sanierungs- oder Bauvorhaben die Empfehlung des Hagelregisters: von Baumaterialien bis zu Swimmingpool-Abdeckungen werden unterschiedliche Produkte beschossen und darauf geprüft, welcher Hagelstärke sie standhalten.

  3. Eine „Schwammstadt“ zeichnet sich durch einen speziellen Bodenaufbau, der Regenwasser speichern, versickern lassen und bei Bedarf wieder abgeben kann, aus. Dadurch kann das Risiko, das von Überschwemmungen bei Starkregen und Trockenstress in Hitzeperioden ausgeht, reduziert werden.
    In Ortsgebieten ist es oft nicht möglich weiteren Grünraum zu schaffen, damit Bäume ausreichend Platz haben zu wachsen und große Kronen auszubilden, die Wiederum auf natürliche Weise für Abkühlung an heißen Tagen sorgen.

    Erfahren Sie mehr über das Schwammstadt-Prinzip und wie die Gemeinden Amstetten, Tulln, Lanzenkirchen es verwenden, um ihre Ortszentren klimafit zu machen.

  4. Artenreiche Wiesen mit ihren tief reichenden Wurzeln und ihrem aktiven Bodenleben können besonders große Wassermengen aufnehmen und speichern. Das Wasser versickert langsamer und bleibt länger im Boden verfügbar.

    Offenliegendes Erdreich kann zwar zunächst Wasser aufnehmen, bei Starkregen fehlt jedoch die schützende Vegetationsdecke. Dadurch kann wertvoller Boden abgeschwemmt werden (Bodenerosion). Auf Schotterflächen versickert zwar ein Teil des Regenwassers, aufgrund der Verdichtung des Untergrunds jedoch deutlich weniger als auf bewachsenem Boden.

  5. Invasive Neophyten sind Pflanzenarten, die ursprünglich nicht heimisch waren und sich stark ausbreiten können.
    Arten wie Götterbaum, Scheinakazie, Japanischer Staudenknöterich oder Goldrute verdrängen oft heimische Pflanzen und verändern Lebensräume. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind jedoch vielfältige und gesunde Ökosysteme besonders wichtig, da sie besser mit Hitze, Trockenheit und anderen Belastungen umgehen können. So sichern heimische Weiden mit ihren Wurzeln Gewässerufer und Böschungen. Verdrängt der Japanische Staudenknöterich diese Vegetation, kann das Risiko für Erosion und Abschwemmungen steigen. Der Schutz heimischer Arten ist daher auch eine wichtige Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel.

Gewinnen Sie:
eines von drei signierten Büchern „Klimawandeln gibt es nicht – Klimalügen und Mythen aufgelöst!“ von Marcus Wadsak.

Gewinnspielformular ausfüllen, abschicken und gewinnen!