Bodenbelag Holz und Parkett

Foto: Parkettboden, P. Nemec

Angenehmes Raumklima mit Holzboden


Holzfußböden wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Unversiegelt können sie ausgleichend auf die Luftfeuchtigkeit in der Raumluft einwirken. Außerdem sind sie angenehm warm und dämpfen Geräusche.

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    Auf die Herkunft des Holzes und auf Gütesiegel

    achten Ein Vorteil von heimischem Holz ist, dass es nicht über weite Strecken transportiert werden muss. Fragen Sie beim Einkauf nach der Herkunft des Holzes und achten Sie auf Gütesiegel. Die Siegel FSC und PEFC stellen sicher, dass Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft verwendet wird. Bei nichtdeklarierter Ware besteht die Gefahr, dass das Holz aus illegalen Schlägerungen oder Plantagen, für die Regenwald gerodet wurde, stammt. Das gilt nicht nur für Tropenhölzer sondern auch bei europäischen Baumarten wie der Fichte.

    Produkte mit dem Österreichischen Umweltzeichen gehen über das Kriterium nachhaltiger Waldnutzung hinaus. Hier wird auch auf Beschichtungen, Kleber und andere Oberflächenbehandlungen geachtet.

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      Heimische Hölzer bevorzugen und auf Tropenholz verzichten

      Wählen Sie belastbare, heimische, harte Hölzer wie Eiche, Buche, Ahorn, Birke oder Kirsche. Verzichten Sie auf Tropenholz. Manche dieser Arten werden wegen der besonderen

      Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse verwendet. Das fällt im Innenraum weg. Ein Verzicht auf Tropenholz schont die Regenwälder.

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        Holzart an die Nutzung des Raumes anpassen

        Bei der Auswahl der Holzart für den Fußboden sind neben der Optik vor allem Härte und Festigkeit des Holzes entscheidende Kriterien. Für weniger beanspruchte Räume wie das Schlafzimmer eignen sich auch weichere Hölzer. Für stark beanspruchte Bereiche wie Gang oder Küche sind harte Holzarten empfehlenswert. Die Härte des Holzes hängt von seiner Dichte ab. Je höher die Dichte und je schwerer das Holz, desto belastbarer ist der Boden. Sehr harte Holzarten sind beispielsweise Eiche, Ahorn, Birke oder Esche.

        Bei einer Fußbodenheizung sollte das Holz über ein geringes Quell- und Schwundverhalten verfügen. Ahorn und Buche sind hier weniger geeignet. Fragen Sie beim Fachbetrieb nach.

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          Holzboden mit geölter Oberfläche bevorzugen

          
Durch die Behandlung mit Öl bleibt die natürliche Struktur des Holzes erhalten. Die Oberfläche bleibt offenporig und atmungsaktiv. Öle dringen ins Holz ein und erzeugen im Gegensatz zu Versiegelungen mit Lack keine geschlossene Deckschicht. Die Holzoberfläche wird als warm empfunden. Partielles Ausbessern z.B. bei Kratzern ist möglich. Außerdem fällt die Raumluftbelastung durch die Versiegelungslacke weg.

          Zum Schutz der Oberfläche Filzgleiter unter Sessel- und Tischbeinen anbringen.

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            Laminat ist kein Holz

            Ein Laminatboden besteht aus einer Melaminharzoberfläche, darunter eine Dekorschicht (spezielles Fotopapier) und einer Trägerschicht aus Holzfaserplatten. Wegen des hohen Kunststoffanteils ist Laminat nicht gerade umweltfreundlich. Die Herstellung von Laminat ist zudem mit mehr Energieaufwand und Luftschadstoffemissionen verbunden als die Herstellung von Parkett. Die Entsorgung ist problematisch und oft nur als Sondermüll möglich. Er ist zwar leicht und schnell zu verlegen – meist im Klicksystem – durch die harte Oberfläche allerdings sehr anfällig für Kratzer und sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Wird zu feucht gewischt, dringt Wasser durch Ritzen ein und hinterlässt mit der Zeit schwarze Verfärbungen. Der Boden kann sich auch aufblähen. Das geschieht, wenn sich die Holzfasern in der Trägerplatte ausdehnen und Beulen und Wellen erzeugen. Diese Beulen lassen sich nicht mehr entfernen, da der Quelldruck des Holzes auch das haltende Gefüge des Klebstoffs zerstört hat.

            Nachteil ist ebenfalls, dass sich die Harzoberfläche schnelle elektrostatisch auflädt bzw. die Spannung nur langsam abbaut. Staub wird so stärker angezogen und in Bewegung gebracht.

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              Holzboden und Parkett nicht zu feucht reinigen

              
Zur regelmäßigen Reinigung reicht Staubsaugen, am besten mit Parkettdüse. Für klebrige Verschmutzungen ist ein nebelfeuchter Mopp geeignet. Nebelfeucht bedeutet, dass der Mopp gut ausgewrungen wird. Holz- und Parkettböden vertragen Feuchtigkeit ganz schlecht. Wischen Sie nie zu feucht auf. Wasser kann durch Ritzen eindringen und hinterlässt mit der Zeit schwarze Verfärbungen.

              Verwenden Sie keine aggressiven Haushaltsreiniger mit starken Säuren oder Laugen, welche der Oberfläche schaden können. Ein umweltfreundlicher Allzweckreiniger ist eine gute Wahl zur Bodenpflege.

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                Saugen statt Kehren

                Zum Entfernen von Staub und losen Verunreinigungen regelmäßig saugen. Beim Kehren mit

                dem Besen wird besonders der unsichtbare Feinstaub aufgewirbelt und kann eingeatmet werden.

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                  Ergonomisch und effizient Boden reinigen

                  Verwenden Sie zum Bodenwischen am besten ein Wischgerät mit Teleskopstiel . Die optimale Höhe hat der Stiel, wenn das Ende zwischen Oberlippe und Nase endet. Wischen Sie den Boden in einer 8-er Schleife, so wird der Schmutz am besten vom Mopp mittransportiert.

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