Heizenergie sparen

Foto: Heizung runterdrehen, © R. Burger, eNu

Heizkörperthermostat richtig einsetzen

Je höher die Zahl, desto wärmer wird es. Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat genau? Sie stehen für eine ziemlich genaue Raumtemperaturen:

  • * (Sternchen): ca. 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 14° C
  • Stufe 2: ca. 17° C
  • Stufe 3: ca. 20° C
  • Stufe 4: ca. 23° C
  • Stufe 5: ca. 26° C

Auf dem Thermostat sind die einzelnen Stufen noch einmal durch drei Striche unterteilt. Jeder Strich steht für einen Grad.

Die angegebenen Temperaturen gelten für fast alle Thermostate. Die Raumtemperatur kann trotzdem abweichen, wenn der Heizkörper durch Vorhänge oder Möbel verdeckt wird. Dann bleibt der Raum etwas kälter, da sich zwischen Heizkörper und „Abdeckung“ die Wärme staut und dem Thermostat viel zu früh signalisiert, dass die gewünschte Temperatur bereits erreicht ist.

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    Heizung winterfit machen

    Behagliche Innenraumtemperaturen und eine effiziente Heizung sind wichtig. Ungedämmte Heizungsrohre im Keller und überdimensionierte Heizungspumpen verschwenden wertvolle Energie. Das kann für Sie und die Umwelt teuer werden.

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      Jedem Raum seine optimale Raumtemperatur

      Eine Temperatur zwischen 18° C und 24° C empfiehlt sich für die unterschiedlichen Räume im Haus. Nutzen Sie einen Raum nie oder nur selten, sollten Sie das Thermostat auf das Sternchen stellen. Dann läuft die Heizung nur, wenn die Temperaturen unter 5° C fallen. Das schützt die Heizung vor Frost.

      Für die meisten Zimmer empfehlen sich folgende Temperaturen:

      • Schlafzimmer: ca. 18° C (Stufe 2,5)
      • Bad: ca. 22° C bis 24° C (Stufe 3,5 bis 4)
      • Küche: ca. 18° C (Stufe 2,5)
      • Wohnzimmer: ca. 20° C (Stufe 3)

      Pro eingespartem Grad sparen Sie ungefähr sechs Prozent Energie und somit auch Geld. Es sollte in keinem bewohnten Raum unter 16°C haben.

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        Heizung entlüften

        Hören Sie die Radiatoren nach dem Einschalten der Heizung blubbern, dann ist eine Entlüftung der Heizkörper erforderlich. Mit einem eigenen Schlüssel wird das Ventil geöffnet und die Luft, die den Wärmetransport blockiert, ausgelassen. Danach wird es wieder angenehm warm. Entlüftungsschlüssel gibt es in jedem Baumarkt.

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          Raumtemperatur senken

          Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart ungefähr 6 Prozent der Heizenergie. Kontrollieren Sie bei programmierbaren Raumthermostaten die eingestellten Uhrzeiten. Unter Umständen ist noch die Sommerzeit eingestellt. Tipp: Die Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur stellen, so dass sich der Kessel und die Heizungspumpe nachts abschalten.

          Verwenden Sie auf Radiatoren Thermostatventile, um die Temperatur in einzelnen Räumen anzupassen. Diese sind um 20 bis 30 Euro erhältlich und einfach zu montieren. Die empfohlene Temperatur in Aufenthaltsräumen liegt bei rund 21 Grad, im Badezimmer kann sie etwas höher sein (22-24 Grad) und in Schlafräumen niedriger. Gedämmte Wohnungen erfordern wegen der höheren Oberflächentemperaturen deutlich weniger Raumtemperatur als ungedämmte Wohnräume.

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            Leitungen dämmen

            Ein warmer Heizraum im Keller verschwendet Energie. Mit dem Dämmen der Heizungsrohre gelangt die Wärme genau dorthin, wo sie gewünscht wird: in den Wohnbereich. Die Rohrdämmung ist unkompliziert selbst zu montieren.

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              Heizungspumpe tauschen

              Alte, ungeregelte Pumpen haben eine Dauerleistung bis zu 100 Watt. Daraus ergibt sich ein beträchtlicher Jahresstromverbrauch von über 90 Euro oder 500 Kilowattstunden pro Jahr. Moderne, hocheffiziente Pumpen sparen gegenüber der alten Pumpe bis zu 60 Euro pro Jahr. Die Anschaffungskosten sind schon in zwei Jahren eingespart!

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                Manometer checken

                Ein Blick auf das Manometer zeigt, ob der Fülldruck passt. Der optimale Bereich wird durch spezielle Marken angezeigt und liegt bei etwa 1 bar. Ist der Druck zu niedrig muss Wasser nachgefüllt werden.

                Neue Heizungsanlagen sind oft mit speziell aufbereitetem Heizungswasser gefüllt, welches das Heizsystem schont. Für dessen Erneuerung benötigen Sie eine Fachfirma. Das ist ein guter Zeitpunkt, gleich eine Wartung in Auftrag zu geben, wo alles mit erledigt wird.

                Gut gewartete Heizungen sparen Energie und machen sich (über die höhere Lebensdauer des Kessels) bezahlt.

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