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Zahnpasta

Foto: Zahnbürste mit Zahnpaste, © Rasulov - fotolia.com

Zahncreme mit Mikroplastik vermeiden

Zahlreiche Zahncremen beinhalten Putzperlen, Massageperlen oder Reinigungsgranulate – kurz Mikroplastik. In der Zahncreme sorgen die Perlen für einen sanften Abrieb des Zahnbelages. Da das Mikroplastik so klein ist, passiert es ungeklärt die Kläranlagen und gelangt in Flüsse und Meere.

Eine Eigenschaft von Mikroplastik ist, dass sich Schadstoffe daran anlagern und diese mit der Nahrung von Organismen aufgenommen werden. Einmal von Organismus aufgenommenes Mikroplastik kann nicht mehr ausgeschieden werden – es lagert sich im Körper an und gelangt so in die Nahrungskette. Mikroplastik wurde mittlerweile in Regenwasser, Luft und Honig nachgewiesen.

Achten Sie darauf, ob in der Zutatenliste der Inhaltsstoff „Polyethylen“ aufgelistet wird.

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Aluminium erkennen

Leider ist es nicht einfach festzustellen, ob sich in der Zahncreme Aluminium befindet oder nicht. Es fehlt an einer einheitlichen Deklarationspflicht der Inhaltsstoffe.

Aluminium kann als Aluminiumlaktat, Aluminiumoxid, Aluminiumtrioxid und Aluminiumhydroxid enthalten sein. Auch die Bezeichnung Alumina ist manchmal zu finden. Prüfen Sie die Zutatenliste der Zahncreme auf oben angeführte Aluminiumverbindungen.

Aluminium belastet die Umwelt und die Gesundheit. Der Gewinn von Aluminium aus Bauxit erfolgt in einem energieaufwändigen elektrolytischen Verfahren. Der Energie- und Chemikalieneinsatz ist enorm und der anfallende Rotschlamm erzeugt viele Umweltprobleme.

Vom Körper aufgenommenes Aluminium kann sich in Nervenzellen einlagern und zu Nervenstörungen führen. Der Zusammenhang zwischen Aluminium und der Alzheimerkrankheit wird gerade erforscht. Bei Frauen mit Brustkrebs, wurden erhöhte Aluminiumwerte im Körper und zwar in der Nähe der Brust, Brustdrüsen und Achselhöhlen gefunden.

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Fluorid in der Zahnpaste

Fluorid ist der beste Kariesschutz. Es remineralisiert die Zahnoberfläche, wodurch diese widerstandfähiger gegen Säuren wird. Immer wieder gibt es Meldungen über die Schädlichkeit von Fluorid. In größeren Mengen eingenommen, soll es Krankheiten forcieren und die Schutzwirkung ins Gegenteil umkehren.

Zu viel Fluorid kann zu einer Zahnschädigung führen. Der Fluoridgehalt von Zahncremen ist jedoch sehr gering und durch das Ausspülen verringert sich der Fluoridgehalt zusätzlich. Die Mengen, die beim Zähneputzen in den Körper gelangen, sind sehr gering.

Bei Kindern ist aber Vorsicht geboten, da die Zahncreme öfter mal heruntergeschluckt wird. Kaufen Sie daher spezielle Kinderzahnpasten, diese enthalten besonders wenig Fluorid.

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Produkte ohne Fluorid nicht empfehlenswert

Alternative Zahncremen ohne Fluorid reinigen genauso gut wie herkömmliche Produkte. Die Reinigungsleistung einer Zahncreme wird v.a. durch die Putzkörper erzielt. Das können Silikatverbindungen, Schlämmkreide oder Marmorpulver sein, die durch ihre feine Struktur den Zahnbelag abschmirgeln. Zahnpasten ohne Fluoride bieten jedoch keine Kariesprophylaxe.

Salzhaltige Zahnpasten sollen das Zahnfleisch durch die Wirkung der Osmose straffen. Der Geschmack ist allerdings gewöhnungsbedürftig und sie schäumen nicht. Solezahncremen sind nicht automatisch ohne Fluorid. Es gibt auch fluoridhaltige Solezahnpasten.

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Weißmacher nicht bei empfindlichen Zähnen benutzen

Zahncremen mit der Bezeichnung „Whitner“, „mit Whiteningeffekt“, „Zahnweiß“ oder „Brillantweiß“ haben einen erhöhten Anteil an Putzkörper und somit einen höheren Abriebeffekt, wodurch sich Verfärbungen etwas aufhellen lassen. Der Abrieb wird durch den RDA –Wert (Abrasivität) angegeben und reicht von gering (30) über mittel (70-80) bis stark (über 100).

Weißmacher-Zahncremes enthalten meist größere Schleifkörper (RDA über 100), die die Zahnhartsubstanz angreifen und Verfärbungen auf der Zahnoberfläche entfernen. Um die Zahnsubstanz nicht zu schädigen, sollte diese Art von Zahncremes nur gelegentlich verwendet werden.

Bei freiliegenden Zahnhälsen werden durch eine Zahnpasta mit einem hohen RDS Wert die Schäden verstärkt und die Zahnhälse schmerzempfindlich v.a. gegenüber heiß-kalt.

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Triclosan, Methyl- und/oder Propylparaben vermeiden

Triclosan ist ein Bakterienhemmer, der als Desinfektionsmittel und als Konservierungsstoff eingesetzt wird. Der biozide Wirkstoff wird vor allem im medizinischen Bereich eingesetzt, um die Übertragung von Krankheitskeimen zu verhindern. Es wird vom Einsatz in Zahnpasten abgeraten, da durch die geringe Konzentration von Triclosan eine Resistenzbildung von Bakterien zu befürchten ist.

Methyl- und Propylparaben sind Chemikalien mit endokrinen Disruptoren, also Stoffe die im Körper ähnlich wie Hormone wirken und somit den Hormonhaushalt stören können. Sie werden als Konservierungsmittel eingesetzt.

Achten Sie auf die Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Sie erkennen Parabene an folgenden Bezeichnungen: Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- oder Benzylparaben. Leider werden auch Begriffe verwendet, die nicht das Wort „Paraben“ enthalten, wie z. B. Parahydroxybenzoat, Oxybenzoesäure, Oxybenzoat, Hydroxybenzoesäure, Hydroxybenzoat oder PHB-Ester.

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