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Wollsachen waschen

Foto: Wollprodukte, © R. Gottwald-Hofer

Wolltextilien nicht zu häufig waschen

Waschmittel und Reibung können die Wolle spröde und filzig machen. Naturbelassene Wolle ist schmutzabweisend und sollte so selten wie möglich gewaschen werden. Oft genügen Auslüften, Ausschütteln oder das Spülen in reinem, nur lauwarmem Wasser.

Maschinenwäsche bei höchstens 30 Grad im möglichst kurzen Schonwaschgang mit geringer Schleuderdrehzahl von 600-800 U/min programmieren. Moderne Waschmaschinen haben einen kurzen «Handwaschgang», der sich gut eignet.

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Wollwaschmittel verwenden

Verwenden Sie Waschmittel, die einen neutralen pH Wert haben. Sie können auch Seife sparsam verwenden, welche allerdings der Wolle Wollfett entzieht(Lanolin). Dieses Lanolin bildet einen wachsartigen Film, der die Wollfaser vor Witterungseinflüssen schützt und sie wasserabstoßend und geschmeidig macht.

Besser geeignet sind spezielle Wollwaschmittel, die rückfettend wirken. Bunt- oder Vollwaschmittel sind ungeeignet. Wolle besteht zu einem Teil aus Eiweiß (Keratin) und dieses reagiert nicht gut auf Enzyme (Proteasen), welche in vielen Bunt- oder Vollwaschmittel enthalten sind.

Haben Sie kein Wollwaschmittel zur Hand, eignet sich auch ein mildes, pH neutrales Haarshampoo.

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Pflegekennzeichen beachten

Viele Wollsachen dürfen nur von Hand oder gar nicht nass gewaschen werden (Angora, Kaschmir). Manche Wollsachen sind speziell gekennzeichnet, wenn sie in der Maschine gewaschen werden dürfen. Beachten Sie dazu das Pflegekennzeichen.

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Handwäsche mit Wollwaschmittel

Bei der Handwäsche nicht rubbeln und die Stücke nur leicht im Waschbecken bewegen. Halten Sie die Temperatur möglichst konstant. Zu heisses Wasser, zu viel oder falsches Waschmittel können zum Verfilzen führen.

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Textilien aus Wolle liegend trocknen und nicht bügeln

Wollsachen nicht auswringen, sondern mit einem trockenen Tuch auf dem Tisch sanft ausdrücken. Danach flach liegend trocknen. Wollsachen eignen sich nicht für den Trockner und sollten auch nicht über dem Heizkörper getrocknet werden.

Statt zu bügeln, nehmen Sie ein mit kaltem Wasser angefeuchtetes Tuch, legen es über das Strickgut und lassen es trocknen. So wird das Stück glatt.

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Wollsachen nach der Wintersaison richtig lagern

Hauben, Handschuhe, Schals und Pullover aus Wolle halten uns im Winter warm. Im Frühjahr wird es Zeit, die Wollprodukte im Kleiderschrank zu verstauen. Zuvor müssen sie aber richtig gewaschen, getrocknet oder ausgelüftet werden. So haben Schädlinge keine Chance und wir erleben im kommenden Herbst keine bösen Überraschungen.

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Gütesiegel für Wolle

Achten Sie auch bei Wolle auf die Kennzeichnung der Textilien. Für Wolltextilien gelten ebenfalls die Siegel für Ökotextilien (GOTS, IVN, …). Das sogenannte "Wollsiegel" ist ein geschütztes Gütezeichen, das einen Mindeststandard hinsichtlich Farbechtheit und Reißfestigkeit garantiert. Über mögliche Schadstoffbelastungen und ökologische Auswirkungen sagt es aber nichts aus.

Teppiche und Heimtextilien sind oft mit dem Zusatz „Eulan“ oder „eulanisiert“ gekennzeichnet. Diese Produkte wurden zum Schutz vor Schädlingen mit Insektiziden (häufig Permethrin) behandelt. Bevorzugen Sie unbehandelte Produkte.

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