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Haarfärbemittel

Foto: Haarfärbemittel, © P. Nemec - eNu

Allergiehinweise auf Packung lesen

Achten Sie bei Haarfärbeprodukten auf die Deklaration der Inhaltsstoffe. Die neue Kosmetikverordnung schreibt den Hinweis auf Allergene vor.

Chemische Färbemittel und Tönungen enthalten meist problematische Substanzen wie aromatische Amine, welche als Farbbaustein verwendet werden oder z.B. Resorcin, p-Toluylendiamin (PTD) und p-Phenylendiamin (PPD). Diese Substanzen stehen immer wieder im Verdacht eine krebserregende und/oder erbgutschädigende Wirkung im Körper zu haben.

Einige bedenkliche Konservierungsmittel oder Duftstoffe wie z.B. synthetische Moschus-Duftstoffe können Allergien und andere gesundheitliche Schäden auslösen. Ammoniak wirkt ätzend auf Haut, Augen und Atemorgane. Auch für die Umwelt sind diese Substanzen ein Problem und gelangen über die Abwässer in unser Ökosystem.

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Haarfärbemittel weniger oft verwenden

Tönungen gelten als vermeintlich schonendere Colorierungsform, dabei lagern sich die Farbstoffe nur äußerlich an der Haaroberfläche an und werden nach 6-8 Haarwäschen  ausgewaschen. Auch Tönungen gehören zu den chemischen Färbemitteln.  Bei Blond-Colorationen gilt: Je stärker das Haar ausgebleicht wird, desto stärker ist die Belastung für Haar und Kopfhaut. Möchten Sie das Risiko von Allergien reduzieren sollten Sie Ihre Haare nicht ständig färben.

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Vor dem Färben nicht Haare waschen

Die Kopfhaut ist durch die natürliche Fettschicht geschützt. Waschen Sie Ihre Haare deshalb vor dem Färben nicht. Gelangt Haarfarbe auf die Gesichtshaut, dann diese möglichst rasch  mit Wasser und milder Seife entfernen. Vor dem Färben immer die Gebrauchsanleitung sorgfältig lesen. Lassen Sie Haarfärbemittel keinesfalls länger einwirken als in der Anleitung beschrieben.

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Natürliche Mittel als schonendere Alternative

Greifen Sie zu zertifizierten Pflanzenhaarfarben aus Henna oder zu Färbepflanzen wie Walnuss, Weizen, Kurkuma, Kamille oder Indigo. Die Palette an Naturfarben ist groß und reicht von roten, braunen und bis hin zu schwarzen Farbnuancen, wobei das Farbergebnis stark von der Naturhaarfarbe abhängig ist. Henna hat eine pflegende Schutzwirkung für das Haar und macht es glänzend. Wobei es auch bei Pflanzenhaarfarben zu allergischen Hautreizungen kommen kann. Eine weitere pflanzliche Alternative ist die Kamille. Blonde Haare bekommen einen frischen, aufgehellten Farbton. Die Behandlung der Haare mit Walnuss verleiht dunklen Haaren eine sattere Farbe.

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Zertifizierte Produkte einkaufen

Konventionelle Produkte werden oftmals als „natürlich“ bezeichnet oder auf der Verpackung steht, dass die Farbe bis zu xy % naturbasierte Inhaltsstoffe enthält. Gleichzeitig wird eine perfekte Grauabdeckung versprochen. Bei diesen Produkten handelt es sich meistens um bedenkliche Oxidationshaarfarben.

Echte Natur- und Pflanzenhaarfarben erkennen Sie an anerkannten Gütesiegeln wie z.B. BDIH oder Natrue-Label.

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