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Radfahren im Regen

Foto: Radfahren im Regen, © R. Burger, eNu

Geschwindigkeit anpassen – vor allem in Kurven

Bei nasser Fahrbahn sollte man als Radfahrer generell langsamer und vorsichtiger fahren, da die Reifen deutlich weniger Grip aufweisen. Dies gilt insbesondere für Kurven, da das Vorderrad leichter wegrutschen kann. Achtung beim Queren von Schienen und Bodenmarkierungen, diese können bei Nässe besonders rutschig sein.

Die Nässe verlängert auch den Bremsweg, weshalb vorrausschauendes Fahren noch wichtiger ist. Auch die Bremsen selbst greifen durch die Feuchtigkeit deutlich später. Reduzieren Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit vor Kreuzungen oder unübersichtlichen Stellen schon deutlich früher. Um in Gefahrensituationen dennoch sicher zum Stehen zu kommen führen Sie zur Übung einige Testbremsungen auf einem gefahrlosen Abschnitt durch. Wenn die Bremswirkung auffällig schlecht ist, sollten Sie einen Fachhändler aufsuchen und nach speziellen Bremsbelägen für Nässe fragen.

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Besonders auf Autofahrende achten

Halten Sie bei Regen als Radfahrender andere Kfz-Lenkende noch genauer im Auge, da die Sicht aus dem Auto noch eingeschränkter ist als sonst. Dazu kommt, dass viele Autofahrende oft nicht mit Radfahrenden bei Regen rechnen.

Vergewissern Sie sich bei Kreuzungen als Radfahrender daher immer, dass die Autofahrenden Sie gesehen haben. Im Zweifelsfall besser stehen bleiben und auf den eigenen Vorrang verzichten.

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Mindestausstattung: Schutzbleche

Damit bei Regen nicht der ganze Schmutz der Fahrbahn auf der Kleidung landet, sind Schutzbleche am Fahrrad Pflicht. Beim Alltagsrad sollten Sie fix verschraubte Bleche wählen, die mit zusätzlichen Streben fixiert sind. Das gewährleistet eine hohe Stabilität und verhindert klappernde Geräusche beim Fahren.

Damit ein Schutzblech optimal funktioniert, sollte es etwas breiter sein als der Reifen und natürlich zum Reifendurchmesser passen. Greifen Sie beim Kauf von Schutzblechen zu etwas längeren Modellen, da kürzere Modelle oft eine schlechte Schutzfunktion aufweisen.

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Auf gute Sichtbarkeit achten

Beim Radfahren im Regen spielt das Thema Sichtbarkeit eine besonders wichtige Rolle, vor allem, wenn Sie in der Dunkelheit unterwegs sind. Das Regengewand sollte daher immer helle, auffällige Farben haben, idealerweise mit zusätzlichen reflektierenden Elementen. Besonders gut sichtbar sind reflektierende Armbänder, die man auch um den Hosenbund geben kann.

Auch das Fahrrad selbst sollte mit allen vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet sein. Hierbei gilt: besser zu viel als zu wenig. Besonders auffällig sind Reflexstreifen auf den Reifen. Zum einfachen Nachrüsten gibt es auch reflektierende Klebebänder in unterschiedlichen Farben, die direkt auf das Fahrrad geklebt werden können.

Besonders wichtig für bessere Sichtbarkeit ist auch die richtige Beleuchtung am Fahrrad. Wählen Sie helle Led-Beleuchtung mit Standlichtfunktion.

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Nicht alle Reifen sind für Nässe gut geeignet

Wenn man häufiger bei Regen oder nasser Fahrbahn unterwegs ist, lohnt es sich jedenfalls Geld in die richtigen Reifen zu investieren. Die Wahl des richtigen Reifens ist jedoch schwierig und hängt sehr von den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Um diese Entscheidung zu erleichtern, ist es am einfachsten sich bei einem Fachhändler beraten zu lassen.

Die weitverbreitete Meinung, dass ein grobes Profil bei Nässe generell besser ist, stimmt so nicht. Wichtig ist es abgefahrene oder sehr alte Reifen gegen neue zu tauschen, vor allem wenn sich bereits Risse im Reifen gebildet haben oder sich Fäden aus der Karkasse lösen.

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Fahrrad Überschuhe verwenden

Nichts ist beim Radfahren unangenehmer als nasse Füße. Fahrrad-Überschuhe sind der ideale Schutz vor Wasser und Schmutz. Für den Alltag eignen sich größenverstellbare Überzüge, damit sie auf unterschiedliche Schuhe passen.

Alternativ können Sie natürlich auch auf wasserdichtes Schuhwerk setzen. Dies sollte allerdings über den Knöchel reichen, damit auch die Socken trocken bleiben.

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