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Nachhaltig mobil sein

Foto: Radfahrer, © Connel design - fotolia.com

Das eigene Mobilitätsverhalten überdenken

50 % aller Autofahrten sind unter 5 km. Eine ideale Distanz, um sie auch mit dem Rad oder E-bike zurückzulegen und so das Klima zu schonen.

Oft sind wir es einfach gewohnt, in das Auto zu steigen, ohne über Alternativen nachzudenken. Viele Wege lassen sich mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Wenn Sie das nächste Mal in das Auto steigen, dann überlegen Sie sich, ob die Strecke nicht auch mit Bus, Bahn oder Fahrrad zurückgelegt werden kann.

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Nachhaltig mobil sein durch Multimodalität

Mit der Verkehrsmittelwahl beeinflussen Sie Ihre Klimabilanz. Lassen Sie den eigenen PKW stehen und kombinieren Sie aus Radfahren, zu Fuß gehen, Bahn und Bus eine nachhaltige Mobilität.

Multimodalität wird die Verteilung des Verkehrsaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel (Modi) genannt. Eine andere Bezeichnung im Personenverkehr ist die Verkehrsmittelwahl.

Um eine klimarelevante Reduktion des CO2-Ausstoßes zu erzielen, reicht es nicht aus den einen oder anderen Einkauf zu Fuß oder mit dem Rad zu erledigen. Erst durch Veränderung des täglichen Mobilitätsverhaltens, kommt es zu einer nachhaltigen Klimaentlastung.

Durch Multimodalität wird beispielsweise der Arbeitsweg auf mehrere, verschiedene Verkehrsmittel aufgeteilt. Zu Fuß oder mit dem Rad zur Bus-Haltestelle oder zum Bahnhof und am Arbeitsort die letzten Kilometer mit dem Leihrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Multimodalität macht das Zweitauto überflüssig

In Städten und den Ballungsräumen großer Städte fällt der Verzicht auf das Zweitauto ohne Komfortverlust aus. Durch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz von Bus und Bahn, ein gutes Radwegenetz, Angebote von Leihrädern und Carsharing ist es auch ohne Auto möglich mobil zu sein.

Das Ineinandergreifen verschiedener Verkehrsmittel macht die Multimodalität als nachhaltige Mobilitätslösung in Städten attraktiv.

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Bei längeren Strecken Fahrgemeinschaften bilden

Nicht immer ist eine zeitgerechte Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich oder es besteht gar kein ÖV-Angebot. Dann macht es Sinn Fahrgemeinschaften z. B. mit Arbeitskollegen und -kolleginnen zu bilden. Ein vollbesetzter PKW stößt weniger CO2 aus, als 4-5 PKWs mit Einzelbesetzung.

Bei Fahrgemeinschaften sollten die MitfahrerInnen eine Haftungsbeschränkungserklärung unterschreiben oder eine Mitfahrerversicherung für den Fall eines Unfalls abschließen. Die Haftpflichtversicherung versichert zwar auch die MitfahrerInnen, jedoch nur bis zum Deckungsbeitrag. Darüber hinaus haftet der Fahrzeughalter mit dem Privatvermögen.

Als Kostenbeitrag dürfen max. 5 Cent pro Kilometer und MitfahrerIn verlangt werden, sonst sieht der Gesetzgeber eine gewerbliche Tätigkeit darin und Sie machen sich strafbar.

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