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E-Mobilität

Foto: E-Autos sharen, © R. Burger, eNu

Erdölverbrauch und Treibhausgase halbieren

Die gesamten Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus liegen laut Ökobilanz des österreichischen Umweltbundesamt um den Faktor 4 (bei Österreich-Strommix) bis 10 (bei Umweltzeichen-Ökostrom) höher bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor im Vergleich zum e-Auto!

In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ist das CO2-Vermeidungspotenzial der Elektromobilität berechnet worden. Bei einer weitgehenden Umstellung des Bestandes der Klein-, Mittelklasse- und Oberklassewagen auf reine Elektro- sowie Hybridantriebe werden für bis zu 40 Mio. Fahrzeuge zusätzlich bis zu 60 Mrd. Kilowattstunden Strom benötigt.

Kommt ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien zum Einsatz, könnten im Vergleich zu Diesel und Benzin bis zu 67 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Der Kraftstoffbedarf halbiert sich auf ca. 20 Mio. Tonnen Erdöl.

Der österreichische Erzeugungsmix wird heute schon zu ca. 65 % aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik gewonnen. Bei einer großflächigen Einführung der E-Mobilität in Österreich bietet der hohe Anteil an erneuerbarem Strom die Möglichkeit, die Klima-, Schadstoff- und Energiebilanz deutlich zu verbessern:

  • bis zu 80 % weniger Treibhausgase (CO2), je nach Energiequelle

  • weniger Schadstoffemissionen (Feinpartikel, CO, NOx, SO2)

  • Elektromotoren sind sehr leise und verursachen deutlich weniger Lärm

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Mit hohem Wirkungsgrad das Klima schützen

Elektrofahrzeuge weisen einen geringeren Energiebedarf als herkömmliche Fahrzeuge auf. Das liegt am hohen Wirkungsgrad von Elektromotoren. Betrachtet man den Gesamtwirkungsgrad der Fahrzeuge in Bezug zur direkt zugeführten Energie (Tank - Reifen bzw. Batterie - Reifen), dann weisen Elektroautos typischerweise Wirkungsgrade von ca. 60 % auf und sind Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren mit typischen Wirkungsgraden von ca. 16 % deutlich überlegen.

Im Stadtverkehr fahren die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor fast immer mit Teillast und verbrauchen dadurch relativ viel Treibstoff. Elektroantriebe eigenen sich daher besonders für den Stadtverkehr, aber natürlich auch für alle anderen Fahrzwecke.

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Beim Bremsen Strom gewinnen

Beim Bremsen wird Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt und geht somit verloren. Nicht so bei Elektrofahrzeugen, denn der Motor fungiert zugleich auch als Generator. Dieser wandelt die Bewegungsenergie in Strom, der in der Batterie gespeichert wird, um. Die Energieeinsparung bzw. Reichweitenverlängerung aufgrund dessen beträgt durchaus ca. 20 % und mehr! Bei zweispurigen E-Mobilen ist das Prinzip der Energierückgewinnung schon lange in Verwendung, bei einspurigen E-Fahrzeugen wird die Technologie gerade eingeführt.

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Treibstoffkosten sparen

Durch den hohen Wirkungsgrad und den geringeren Energiebedarf fallen die Stromkosten für ein e-Auto deutlich geringer aus, als die Treibstoffkosten für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Ausgehend von einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km ergeben sich für ein e-Auto in etwa 480,- Euro, für einen PKW mit Benzin- oder Dieselmotor ca. 790,- Euro an Strom- bzw. Benzin-/Dieselkosten pro Jahr. Um 100,- Euro fährt man mit einem e-Auto rund 3100 km. Mit einem Diesel-PKW kommt um den selben Betrag nur ca. 1900 km weit!

Elektromotoren sind beinahe wartungsfrei, da kaum bewegliche Teile vorhanden sind. Somit fallen auch teure Servicekosten sowie die Kosten für Öl und Verschleißteile weg. Diese kommen mit einigen (vielen) hundert Euro pro Jahr beim Verbrennungsmotor noch zu den Treibstoffkosten hinzu!

Außerdem sind Elektrofahrzeuge sowohl von der NOVA (Normverbrauchsabgabe) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer ausgenommen.

Zusätzlich besteht für Firmenfahrzeuge die Vorsteuerabzugsberechtigung und für die Privatnutzung entfällt die Versteuerung über den Sachbezug!

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Anschaffungskosten höher

Die Anschaffungskosten für ein e-Auto sind höher als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Wenn man die im Regelfall sehr gute Ausstattung der e-Autos auch den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren hinzurechnet, ist der Preisunterschied meist nur mehr gering. Und: sowohl Bund als auch Länder stellen Förderprogramme zur finanziellen Unterstützung zur Verfügung, womit sich bei vergleichbarer Ausstattung zum Teil schon ein Kostenvorteil beim Kauf vom e-Auto ergibt.

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E-Mobilität für den Nahverkehr

Die Vorteile und Stärken der e-Mobilität, vom e-Bike bis zum e-Auto liegen besonders im Nahverkehr und städtischen Verkehr.

Die Reichweiten der e-Autos liegen derzeit im Bereich von 150 - 200 km. Sie sind daher grundsätzlich für kurze und mittlere Strecken konzipiert. In Österreich liegen 98 % der täglich zurückgelegten Wegstrecken unter 100 km. Somit sind e-Autos absolut praxistauglich für klassische tagtägliche Wege.

Eine weitere Stärke der e-Mobilität liegt in ihrer Geräuscharmut. Elektromotoren sind nahezu geräuschlos und tragen so zu einer Verbesserung der Lärmbelästigung in Städten und Ballungszentren bei.

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E-Mobilität ist kein Allheilmittel

Die eigentlichen Verkehrsprobleme – zu viele Fahrzeuge, zu hoher Platzbedarf für Straßen und Parkplätze, Stau usw. bleiben ungelöst. Wir benötigen vor allem einen Systemwechsel, nicht nur einen Treibstoffwechsel. Weg vom Autoindividualverkehr hin zur Multimodalität.

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E-Auto Probe fahren

Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen eines e-Autos und testen Sie ein e-Auto bei einer Testaktion der eNu, vielleicht auch in Ihrer Gemeinde oder bei Europas größtem e-Mobilitäts-Testtag am Wachauring in Melk am 20. Mai 2017.

Wer nicht warten möchte, kann bei den Autohändlern nachfragen und ein E-Auto Probe fahren – einfach möglich im Rahmen der Förderaktion des Landes NÖ „6 Tage Probefahren um 60 Euro“.
 

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