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Wäschetrockner

Foto: Programmleiste vom Trockner, © Prey - ENU

Die Anschaffung eines Wäschetrockners hinterfragen

Trocknen braucht mehr Strom als die gleiche Menge Wäsche im Kochwaschgang. Am besten und sparsamsten trocknet Kleidung an der frischen Luft. Ist die Raumluft eher trocken können Sie die aufgehängte Wäsche auch zur Raumluftbefeuchtung nutzen. Wenn Sie mit Feuchtigkeitsproblemen oder gar Schimmel zu kämpfen haben, sollten Sie dies vermeiden. In diesen Fällen und bei Platzmangel ist die Anschaffung eines Wäschetrockners eine Alternative.

Kommentare (1)

  • Wald F., 31.03.2015, 17:23

    Komme schon jahrelang ohne Wäschetrockner aus, habe mir diese Anschaffung einfach nicht geleistet. Bei schönem Wetter trocknet die Wäsche im Freien ohnehin am besten und im Winter komme ich mit zwei Wäscheständern gut über die Runden.

Beim Kauf auf die Energieeffizienz achten

Der höhere Kaufpreis für ein effizienteres Gerät (A+, A++ oder A+++) rentiert sich nach einer gewissen Zahl von Betriebsstunden. Ab November 2013 müssen alle Neugeräte im Handel mindestens die Anforderungen der Energieeffizienzklasse C erfüllen, ab November 2015 die der Energieeffizienzklasse B. Wäschetrockner der Klasse A+++ verbrauchen rund 70 % weniger Strom als ein Gerät der Klasse B.

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Das passende Gerät kaufen

Wählen Sie das Gerät, das für Ihren Haushalt am geeignetsten ist.

Ablufttrockner nutzen die Raumluft zum Trocknen. Die feuchte Luft wird nach Außen transportiert (z.B. Fenster, Mauerdurchbruch). Der Gesamtenergieverbrauch ist ungünstiger als bei einem Kondensationstrockner, der Anschaffungspreis aber geringer.

Beim Kondensationstrockner wird das kondensierte Wasser in einem Behälter gesammelt oder abgeleitet. Hier ist nur eine Steckdose erforderlich. Die benötigte Energie steht dem Aufstellungsraum zur Verfügung. Im Winter ein Vorteil zum Ablufttrockner.

Wärmepumpentrockner sind in der Anschaffung teuer, aber sehr energieeffizient (bis 70 % Energieersparnis gegenüber „herkömmlichen“ Kondensationstrocknern).

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Den Trockner richtig einsetzen

Schleudern Sie Ihre Wäsche immer mit der höchsten möglichen Schleuderzahl (Pflegeetikett beachten). Je weniger Restfeuchte im Textil, desto niedriger der Energieverbrauch beim Trocknen. Bei der Programmwahl reicht oft „bügelfeucht“. Zu trockene oder zu feuchte Wäsche macht das Bügeln schwieriger, was nicht nur mehr Arbeit, sondern auch mehr Energieverbrauch bedeutet.

Nehmen Sie nach Ende des Programms die Wäsche sofort aus dem Trockner. Liegt die Kleidung zu lange aufeinander, zerknittert sie. Wäsche aus dem Trockner ist auch ohne Weichspüler sehr weich und flauschig, bei manchen Textilien erübrigt sich sogar das Bügeln. Tierhalter schätzen gerade an Ablufttrocknern, dass Tierhaare recht gut entfernt werden.

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Nicht jedes Kleidungsstück verträgt den Trockner

Synthetik, Wolle und Seide können Schaden nehmen. Pflanzliche Fasern, besonders Baumwolle und Leinen neigen zum Einlaufen. Achten Sie auf das Pflegeetikett. Im Zweifelsfall das Kleidungsstück nicht in den Trockner geben. Vermeiden Sie Übertrocknen, hier neigt die Wäsche stark zum Zerknittern. Besonders schonend trocknen Sie bei niedrigen Temperaturen.

Bei empfindlichen Textilien ein leichteres Trockenprogramm wählen („bügeltrocken“) und die Kleidung noch kurz auf einen Wäscheständer oder Kleiderbügel aufhängen. Das schont die Fasern.

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Regelmäßig warten und reinigen

Reinigen Sie regelmäßig das Flusensieb und entleeren Sie den Wasserbehälter bei Kondensationsgeräten. Beim Kauf sollte auch die leichte Wartung ein Kriterium sein. Erkundigen Sie sich, ob der Kondensationsbehälter bequem entleerbar bzw. der Wärmetauscher leicht zugänglich und der Filter gut herausnehmbar ist. Es gibt auch Geräte mit selbstreinigendem Wärmetauscher.

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