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Wäsche waschen

Foto: Waschmaschine mit Wäsche © itestro – Fotolia.com

Sortieren bringt‘s

Verbessern Sie das Waschergebnis durch Vorsortieren der Wäsche. Hauptkriterien sind Empfindlichkeit des Stoffes und Farbe. Woll- oder Seidenstoff verträgt keine hohen Temperaturen. Auch normale Waschmittel sind aufgrund der Waschsubstanzen nicht dafür geeignet. Verwenden Sie Woll- oder Feinwaschmittel.

Sortieren Sie die Wäsche nach Farben. Waschen Sie dunkle Textilien separat. Besonders rote und schwarze Kleidung färbt gerne aus, ebenso solche mit Naturfarben. Achten Sie auf das Pflegeetikett.

Kommentare (1)

  • Kitti W., 30.03.2015, 18:38

    Ich habe einmal meine hellen T-Shirts rosa "gefärbt", weil ein rotes Leiberl dabei war. Sortiere seither und bin mit dem Waschergebnis zufrieden.

Maschine voll beladen

Wenn Sie die Maschine nur halb voll mit Wäsche packen, muss - bei gleicher Wassermenge - die volle Menge Waschmittel zugesetzt werden, um eine wirksame Waschlauge zu erhalten. Eine volle Ladung spart demgegenüber etwa 50 % Waschmittel ein.

Auch zu dicht gefüllt vermindert sich die Waschleistung, da Wasser und Waschlauge nicht alle Stellen erreichen. Richtig befüllt ist die Maschine, wenn zwischen Wäsche und Trommelrand noch eine Handbreit hineinpasst.

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Waschtemperatur beachten

Mit der Wahl der niedrigsten empfohlenen Waschtemperatur können Sie Energie und somit CO2 sparen. Die Waschmaschine benötigt vier Fünftel der Energie zum Aufheizen des Wassers. Waschen mit 40 °C statt 60 °C verursacht nur halb so viel Energieverbrauch.

Viele Waschmittel sind schon bei niedrigen Temperaturen von 20 °C bis 40 °C wirksam. Nur bei starken Verschmutzungen sind 60 °C empfehlenswert. Achten Sie auf die Temperaturangaben am Pflegeetikett.

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Richtig dosieren, hilft sparen

Mit der richtigen Dosierung sparen Sie Waschmittel und Geld, schonen die Umwelt und verhindern Schäden an Wäsche und Maschine.

Die Menge an Waschmittel richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad der Wäsche und dem Härtegrad des Wassers. Härteres Wasser benötigt eine größere Menge Waschmittel, da ein Teil davon an den Kalk im Wasser gebunden wird und damit nicht zur Reinigung zur Verfügung steht.

Die richtigen Dosierangaben finden Sie auf der Verpackung. Diese Menge kann in vielen Fällen reduziert werden. Ausprobieren lohnt sich. Reduzieren Sie die Menge soweit, dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind und markieren Sie diese Menge am Dosierbehälter (Messbecher, Kappe). So sparen Sie mit jedem Waschgang und reduzieren unnötigen Chemikalieneintrag in die Umwelt.

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  • Johanna W., 05.04.2015, 10:52

    Ich reduziere schon seit Jahen die angegebene Menge an Waschmittel und die Wäsche ist immer sauber, Flecken behandle ich mit Gallseife vor.....hilft auch Geld sparen :-).

Unangenehme Gerüche vermeiden

Lassen Sie nach dem Entladen der Maschine die Trommel offen stehen. Öffnen Sie das Dosierfach, damit die Restfeuchte verdunsten kann und entfernen Sie Restwasser aus dem Gummifalz. Das Dosierfach öfters aus der Maschine nehmen und Öffnung und Fach reinigen. Dadurch entziehen Sie geruchsbildenden Bakterien die Grundlage.

Wenn Sie lange nur mit niedrigen Temperaturen waschen, können sich durch Ablagerungen in der Maschine und durch Waschmittelreste unangenehme Gerüche bilden. Um das zu verhindern, waschen Sie alle 20 bis 30 Waschgänge eine Ladung mit 60 °C.

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Umweltfreundliche Waschmittel kaufen

Viele Inhaltsstoffe sind biologisch schwer oder nicht vollständig abbaubar und reichern sich in der Umwelt an. Im Handel gibt es auch Waschmittel, die die Umwelt weniger belasten.

Waschmittel sollten gezielt eingesetzt und sparsam dosiert werden. Entscheiden Sie sich bei der Produktwahl für konzentrierte Mittel. Sie enthalten weniger unnötige Füllstoffe als normales Waschpulver und weniger Konservierungsstoffe als Flüssigwaschmittel. Auch in punkto Waschleistung schneidet das Pulver besser ab. Gegen Waschmittelrückstände hilft eine genaue Dosierung.

Empfehlenswerte Produkte finden Sie hier:

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Das Baukastenwaschmittel - die ökologischste Alternative

Am nachhaltigsten waschen Sie mit dem Baukastensystem. Hier werden ein Basiswaschmittel und je nach Wasserhärte oder Verschmutzung der Wäsche, ein Enthärter sowie ein Bleichmittel eingesetzt. Diese Bausteine dosieren Sie je nach Art der Wäsche und der Härte des Wassers.

Auf das Bleichmittel können Sie bei bunter Wäsche verzichten. Hier waschen Sie nur mit dem Basiswaschmittel und der erforderlichen Menge an Enthärter. Dieser ist bei kalkreichem, hartem Wasser notwendig, sonst vermindert sich die Waschleistung. Durch Zugabe des Enthärters wird Kalk gebunden und so die volle Leistung mit weniger Waschmittel erreicht. Je härter das Wasser, desto mehr Enthärter müssen Sie dazugeben. Beachten Sie dazu die Angaben auf der Verpackung.

Durch die individuelle Zusammenstellung der einzelnen Bausteine wird der Chemikalieneinsatz und somit die Umweltbelastung verringert.

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Weichspüler weglassen

Beim Weichspüler handelt sich um einen zusätzlichen Eintrag von Chemikalien in die Umwelt. Zur Reinigung der Wäsche ist er nicht erforderlich. Er wird gerne verwendet, um die Wäsche „weicher“ zu machen und damit sie gut duftet. Dafür wird eine verringerte Wasseraufnahmefähigkeit, z.B. ein geringeres Saugvermögen von Handtüchern in Kauf genommen.

Die Inhaltsstoffe bleiben als feiner Film auf der Wäsche und können bei empfindlicher Haut Probleme verursachen.

Harte Wäsche können Sie mit der richtigen Dosierung verhindern. Überdosiertes Waschmittel bleibt in den Fasern und macht die Wäsche hart. Hilfreich ist auch das kräftige Ausschütteln der Wäsche vor dem Trocknen. Durch die Bewegung richten sich die Textilfasern wieder ein und fühlen sich nicht steif und hart an.

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Saubere Wäsche mit Rosskastanie & Co

Als natürliche waschaktive Substanzen stehen Rosskastanie, Efeu oder (palmölfreie) Kernseife zur Verfügung.

Rosskastanien enthalten waschaktive Substanzen (Saponine) und sind sehr ergiebig. Bereits 1 kg Kastanien reicht für eine Familie als Jahresvorrat.
Sammeln Sie im Herbst frische und saubere Kastanien, danach waschen, trocknen und vorsichtig mit dem Messer zerkleinern. Einfacher und schneller funktioniert das mit einer Küchenmaschine. Das Granulat auf ein Sieb oder Geschirrtuch auflegen und gut trocknen. Danach in saubere Behälter abfüllen. So hat man einen unbegrenzt haltbaren Vorrat.

Auch der Efeu enthält, so wie die Rosskastanie, waschaktive Substanzen (Saponine). Wer keinen Zugang zu Rosskastanien hat, kann Wäsche auch mit Efeublättern waschen. Er steht uns das ganze Jahr in der Natur zur Verfügung, ist sehr weit verbreitet und kann einfach und schnell gesammelt werden.

Natron wirkt als natürliches Bleichmittel (1-2 EL/ Waschgang). Backnatron aus dem Supermarkt findet auch in selbst gemachtem Zahnpulver oder Deo Verwendung.
Soda wird als natürlicher Wasserenthärter eingesetzt. Mit einem bis zwei Esslöffeln beim Rosskastanien- oder Efeuwaschmittel unterstützt es den Waschvorgang ohne Verkalken der Waschmaschine oder harte Handtücher zu riskieren.
Apfelessig neutralisiert Gerüche und ätherische Öle sorgen für natürlichen Duft.

Tipp von unserer Kooperationspartnerin „wild.wuchs.Natur“

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