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Trinkflaschen

Foto: Trinkflasche, © R. Burger, eNu

Trinkflaschen statt Einweg-PET Flaschen

Wiederbefüllbare Trinkflaschen für unterwegs sind die umweltfreundliche Alternative zu PET-Einwegflaschen oder Glas-Einwegflaschen. Die Auswahl an Produkten ist riesig. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Trinkflasche möglichst leicht und gut transportierbar ist. Dennoch sollte sie robust ausgeführt sein, damit sie lange hält. Die Flasche sollte gut zu reinigen und spülmaschinentauglich sein. Ein guter Verschluss und eine Abdichtung verhindern das Auslaufen von Getränken.

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Trinkflaschen sollen BPA-frei sein

Schauen Sie darauf, dass kein Bisphenol A (BPA) verwendet wurde. BPA wird für viele Flaschen aus Plastik (u.a. PET-Einweg) verwendet und steht im Verdacht, im Körper wie ein Hormon zu wirken. Je nach Verwendungszweck kommen unterschiedliche Materialien in Frage.

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Trinkflaschen aus Glas

Glas als „Verpackungsmaterial“ ist geschmacksneutral und gibt keine Stoffe an das Trinkwasser ab. Glas-Trinkflaschen sind gut zu reinigen und spülmaschinenfest. Damit das Glas bruchsicher ist, muss es dicker sein – das macht die Glasflasche schwer. Auf Grund ihres Gewichtes sind sie eher weniger zur Mitnahme bei sportlichen Aktivitäten geeignet aber gute Getränkespender am Arbeitsplatz oder in der Schule. 

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Trinkflaschen aus Edelstahl

Edelstahl hat ähnliche Eigenschaften wie Glas: Es ist hygienisch (spülmaschinenfest und gut zu reinigen), geschmackneutral und schadstofffrei - nur für Menschen mit schwerer Nickelallergie sind Edelstahlflaschen nicht zu empfehlen. Der Vorteil von Edelstahltrinkflaschen liegt in der Robustheit und Leichtigkeit im Vergleich zum Glas. Daher werden Trinkflaschen aus Edelstahl gerne bei Outdooraktivitäten eingesetzt.

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Trinkflaschen aus Tritan

Tritan-Kunststoffflaschen sind eine Alternative, wenn Glas- und Edelstahlflaschen zu schwer sind. Der thermoplastische Kunststoff Tritan ist geschmacksneutral, lebensmittelecht, BPA-frei, wärmebeständig, bruchsicher und spülmaschinenfest bis 80 Grad. Da der Werkstoff noch relativ neu ist, könnten aber noch unerforschte Schadstoffe enthalten sein.

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Trinkflaschen aus Aluminium vermeiden

Ähnlich leichte Flaschen aus Aluminium werden aufgrund der problematischen und  umweltgefährlichen Rohstoffgewinnung und des enormen Energieaufwandes bei der Aluminiumproduktion aus ökologischer Sicht nicht empfohlen.

Vermeiden Sie aus gesundheitlichen Gründen Alu-Trinkflaschen. Denn säurehaltige Getränke wie Fruchtsaft oder Kaffee lösen Aluminium und reichern es im Getränk an. Eine intakte Kunststoffinnenbeschichtung der Aluminiumtrinkflaschen soll das verhindern, jedoch durch eine Beschädigung der Beschichtung, z.B. beim Reinigen, wird diese durchlässig. Aluminium steht im Verdacht an Stoffwechselerkrankungen und an Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie z.B. Alzheimer, beteiligt zu sein.

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Auf den Verschluss achten

Trendige Trinkwasserflaschen aus Glas und Edelstahl mit ausgefallenen Formen und künstlerischen Dekor sind momentan modern. Bei einigen Produkten wird jedoch aus Gewichtsgründen, beim Verschluss der Trinkflaschen noch auf Kunststoff gesetzt. Achten Sie daher besonders beim Verschluss und der Dichtung auf die BPA-Freiheit des Materials.

Kommentare (1)

  • ., 20.06.2018, 14:56

    Kann ich nur zustimmen, ist eigentlich kaum eine Trinkflasche zu finden, die ohne Kunststoff auskommt. Eine wirklich gute Flasche ist die Soulbottle aus Glas mit einem Keramikverschluss. Weil die aber für Kinder zu gefährlich ist, haben wir die Glasflasche von Emil genommen. Da ist wenigstens der Deckel nicht aus Tritan.

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