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Schwimmhilfen

Foto: © CC0 Creative Commons, pixabay

Schwimmlernhilfen = Schutzausrüstung

Schwimmlernhilfen sind Auftriebshilfen, die beim Erlernen der Schwimmbewegung helfen. Sie werden in folgende drei Klassen eingeteilt:

  • Klasse A (Schwimmsitze): zur Gewöhnung an das Wasser – ohne aktive Schwimmbewegung
  • Klasse B (Schwimmflügel, …): zur Befestigung an den Armen – schützt bzw. unterstützt bei den ersten Schwimmbewegungen durch den erhöhten Auftrieb
  • Klasse C (Schwimmbrett): zum Anhalten – schützt und unterstützt vor allem beim Erlernen der Schwimmbewegung mit den Beinen

Alle Schwimmlernhilfen müssen der Europäische Norm EN 13138 entsprechen, was auch auf der Verpackung und am Produkt deutlich sichtbar vermerkt sein muss. Sie dürfen nicht wie buntes Wasserspielzeug gestaltet sein und müssen, falls sie aufblasbar sind, über zwei getrennte Luftkammern verfügen.

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Aufblasbare Tiere ≠ Schwimmlernhilfen

Aufblasbare Tiere zählen, wie auch Luftmatratzen und andere aufblasbaren Formen zur Kategorie Wasserspielzeug. Sie sind keine Schwimmhilfen und unterliegen somit nicht der EN 13138, sondern der EN 71. Beachten Sie, dass diese den Kindern keinen Schutz bieten. Außerdem sind sie nicht zulässig, wenn sie durch vorhandene Beinöffnungen den Anschein erwecken ein Schwimmsitz zu sein.

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Produkte mit GS-Zeichen bevorzugen

Achten Sie beim Kauf von Schwimmhilfen und aufblasbarem Wasserspielzeug auf das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit). Dieses garantiert Ihnen, dass das Produkt gewissen Qualitätskriterien entspricht.

Dazu zählen unter anderem die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten, ein Zweiluftkammersystem und Aufblasventile mit Rückschlagkappen, welche die Luft beim unabsichtlichen Öffnen der Ventile nicht entweichen lassen.

Sinnvoll sind auch versenkbare Ventile, die ein unabsichtliches Öffnen weitestgehend verhindern.

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Vermeiden Sie Produkte aus PVC

Die meisten Schwimmhilfen, wie auch die meisten Wasserspielzeuge, sind aus Kunststoff gefertigt. Verzichten Sie auf Produkte aus PVC, da die darin enthaltenen Weichmacher (Phtalate) als gesundheitsgefährdend gelten. Außerdem sind immer wieder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten, die krebserregend sein können.

Wollen Sie in punkto Schadstofffreiheit auf Nummer Sicher gehen, verwenden Sie Schwimmhilfen aus Baumwolle. Es handelt sich dabei um ein spezielles Gewebe, das sich durch Aufquellen der Baumwollfasern im Wasser verdichtet und somit die hineingeblasene Luft nicht hinauslässt.

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Sehen, tasten, riechen

Testen Sie das Produkt vor dem Kauf mit Ihren Sinnen. Wenn die Nähte scharfkantig sind, das Material sehr dünn ist oder die Ventile schlecht verarbeitete erscheinen, lassen Sie das Produkt lieber im Regal. Vermutlich ist dann die Qualität grundsätzlich mangelhaft. Weiters kann ein besonders stechender, unangenehmer Geruch ein Hinweis auf gesundheitsschädliche Lösungsmittel sein.

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Schwimmlernhilfe muss zum Kind passen

Beachten Sie beim Kauf von Schwimmlernhilfen deren Alters- und Gewichtsangaben, damit dem Kind auch ausreichend Schutz geboten wird. Kinderschwimmsitze dürfen die Kleinkinder nicht einengen. Im Falle des Umkippens kann sich das Kind nicht befreien und der Kopf wird unter Wasser gehalten.

Nehmen Sie Ihr Kind auch mit zum Einkauf und lassen Sie es bei der Auswahl mitreden. Denn nur wenn die Schwimmhilfe dem Kind gefällt wird es diese auch ohne Widerstand verwenden.

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Regelmäßig überprüfen

Schwimmhilfen haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie die Produkte vor jeder Benützung gründlich auf Löcher und undichte Stellen untersuchen. Am einfachsten ist dies, in dem Sie es im aufgeblasenen Zustand kurz unter Wasser halten. Wenn kleine Luftbläschen aufsteigen ist das Produkt kaputt und es gehört ordnungsgemäß entsorgt. Sie sollten Schwimmhilfen aus Sicherheitsgründen nicht selbst reparieren.

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Weniger ist mehr

Durch eine umsichtige Handhabe können Sie lange Zeit Freude an den Schwimmhilfen und aufblasbaren Tieren haben – auch mehrere Saisonen sind dann kein Problem. Nachdem diese Produkte oft lange Transportwege hinter sich haben, die Produktionsbedingungen manchmal unklar sind und auch der Ressourcenaufwand nicht unerheblich ist, trägt eine lange Nutzungsdauer zur Nachhaltigkeit bei.

Vermeiden Sie ein unabsichtliches Kaputtgehen indem Sie die Produkte nicht unkontrolliert im Freien liegen lassen, sondern nach Gebrauch ordnungsgemäß aufheben. Lassen Sie nach Gebrauch die Luft aus den Schwimmhilfen / aufblasbaren Schwimmtieren und trocknen Sie diese an der Luft. Durch eine Trocknung auf der Heizung würde das Material schnell porös werden.

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Kinder nie unbeaufsichtigt im Wasser lassen

Auch wenn Schwimmhilfen eine vermeintliche Sicherheit garantieren. Lassen Sie Kinder nur unter Aufsicht von Erwachsenen im Wasser spielen. Auch sehr niedrige Wasserstände können für Kinder lebensbedrohlich werden.

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