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Schneeräumen und Streuen

Foto: Schneeräumen, © R. Burger, eNu

Räumen statt salzen

Schnee und Eis bedeuten erhöhte Unfallgefahr. Wichtig ist zuerst den Schnee mittels Schneeschieber oder Besen zu entfernen. Sollte es dennoch rutschig sein, ist es am besten statt Streusalz Splitt zu verwenden.  Sind Auftaumittel wie Streusalz unbedingt notwendig, tragen Sie diese niemals direkt auf einer Schneefläche auf.

Wird Auftaumittel direkt auf den Schnee gestreut, entsteht Schneematsch. Gefriert diese Masse wieder, besteht erhöhte Rutschgefahr. Vor allem an gefährlichen Stellen, wie Treppen oder Rampen ist es besonders wichtig auf Sicherheit zu achten.

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Abstumpfende Streumittel einsetzten

Am besten eignen sich Splitt aus Dolomit, Basaltgestein oder Sand. Falls auftauende Mittel nötig sind, können Sie Kaliumkarbonat auf Blähton verwenden. Der Blaue Engel und der Nordic Swan sind zwei Umweltzeichen, die auf einigen Streumitteln zu finden sind.

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Salz ist schädlich

Salzstreuen ist beliebt, weil es unkompliziert und zeitsparend ist. Es wird allerdings meistens überdosiert. Salz schädigt Bäume, Tierpfoten und Autokarosserien und belastet Gewässer sowie das Grundwasser.
Bei Temperaturen zwischen -10 und -20 °C verliert es zudem seine auftauende Wirkung.

Auch Produkte auf Stickstoffbasis wie Ammoniumsulfat oder Harnstoff sind wenig umweltfreundlich. Sie wirken als Dünger, der aber im Winter von den Pflanzen nicht benötigt wird und auch Gewässer unnötig belastet.

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Alternativen zu Salz

In Summe gibt es viele gute Gründe, warum man auf den Einsatz von Streusalz auf Gehwegen verzichten sollte. Nachdem der Schnee entfernt ist, streut man am besten Sand, Splitt aus Dolomit oder Basaltgestein (Kantkorngröße 1-4 mm, 100 – 300 g/m²) als mechanische Rutschhemmung zur Unfallvermeidung.

Eine Alternative zum Streusalz ist z.B. Kaliumcarbonat, das auf Blähton aufgebracht wird. So wird das Auftaumittel genau dosiert und gezielt eingesetzt und der Blähton bietet darüber hinaus eine mechanische Rutschhemmung.

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Verpflichtende Räumung

Gehsteige im Siedlungsgebiet müssen zwischen 6.00 und 22.00 Uhr begehbar sein. Passiert durch schlechte oder fehlende Räumung ein Unfall, können HausbesitzerInnen für Schäden haftbar gemacht werden. Die Schuldfrage klärt in jedem Fall ein Gericht. Wer gründlich geräumt hat und bei Glätte streut, hat gute Chancen, im Schadensfall nicht belangt zu werden.

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Hundepfoten gründlich reinigen und Salzrückstände entfernen

Gleich nach dem Spaziergang Augen, Schnauze, Pfoten und Bauch mit einem feuchten Tuch gründlich reinigen, um Salzrückstände zu entfernen. Bei trockenem Wetter die Fußballen vor dem Spaziergang mit Hirschtalgcreme einschmieren.

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Salzränder von den Schuhen entfernen

Wischen Sie sobald wie möglich den noch nassen Rand mit einem feuchten, stark saugenden Tuch ab. Salzränder auf einem Echtlederschuh lassen sich mit einem in Milch getränkten Baumwolltuch entfernen. Nachdem der Schuh getrocknet ist, tragen Sie gründlich ein fettendes Pflegeprodukt auf.

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