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Schädlingsbekämpfung

Foto: Ameisen, © Gottwald-Hofer - ENU

Haushaltsschädlinge erkennen und gezielt bekämpfen

Unsere Haushalte bieten Insekten und anderen tierischen Mitbewohnern Unterschlupf und Nahrung. Manche werden mit Lebensmitteln oder Kleidungsstücken eingeschleppt, andere wandern gezielt zu. Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist es wichtig, die Art des Schädlings zu kennen. Ob Ameise, Motte oder Fruchtfliege – jede Art benötigt eine andere Vorgehensweise.

Die meisten Tiere sind als Lästlinge einzustufen. Hier ist der Einsatz von giftigen Mitteln unnötig. Die Bekämpfungsmittel sind häufig gefährlicher als die Tiere selber. In unseren Breiten gibt es wenige Tierarten die Krankheiten übertragen und uns Menschen gefährlich werden können.

Bedenken Sie beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln auch die Folgen für ihre Gesundheit. Greifen Sie zu ungiftigen Alternativen. Manche Arten (Schaben, Pharaoameisen, Ratten) können Sie selber nicht bekämpfen. Hier müssen professionelle Schädlingsbekämpfer tätig werden.

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Vorbeugen ist wichtig

  • Sorgen Sie durch ausreichendes Lüften für eine geringe Luftfeuchtigkeit. Manche Insekten benötigen eine hohe Luftfeuchte zum Leben.
  • Ritzen und Fugen verschließen, um ein Einwandern v.a. von Ameisen zu verhindern.
  • Bringen Sie an den Fenstern Fliegengitter an.
  • Abfallbehälter, besonders Biomüll gut verschlossen halten und regelmäßig leeren.
  • Lagern Sie Lebensmittel kühl und trocken und kontrollieren Sie Getreideprodukte auf
    Befall.
  • Haustierplätze und Futterstellen sauber halten.

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Sprays und Vernebler vermeiden

Beim Sprayen wird das Produkt ungezielt und fein im Raum verteilt. Die dabei entstehenden Tröpfchen können eingeatmet werden. Auch Vernebler verteilen die insektiziden Wirkstoffe in der Raumluft. Meist sind Pyrethroide, die als Nervengift wirken, enthalten. Kinder und empfindliche Menschen reagieren darauf sensibel. Die Stoffe sind sehr langlebig und oft noch jahrelang im Hausstaub nachweisbar.

Pyrethroide sind giftig für Wasserlebewesen (Aquarien) und auch Katzen reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Pyrethroide wie z.B. Permethrin.

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Nur saubere, gewaschene Kleidung in den Kasten geben

Kleidermotten orientieren sich am Geruch. Getragene Kleidung lockt sie an. Neben der Gefahr durch Mottenfraß kommen auch andere unangenehme Gerüche (z.B. Zigarettenrauch) in den Kasten und werden auf saubere, frische Kleidung übertragen.

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Natürlicher Duft zur Schädlingsabwehr

Lavendel, Sandelholzscheiben oder Naturseifen duften für menschliche Nasen angenehm und wirken auf Motten abschreckend. Vermeiden Sie Mottenpapier und ähnliche im Handel erhältliche „Mottenschutzmittel“. Diese enthalten Pyrethroide  die auch für uns Menschen nicht unbedenklich sind. Pyrethroide sind langlebige Insektizide, die als Nervengift wirken.

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