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PC, Laptop & Tablet

Foto: Handy, PC und Tablet, © R. Burger - eNu

Vor dem Kauf die Nutzungsaufgaben überlegen

Vor der Anschaffung eines PCs, Laptops oder Tablets sollten Sie sich überlegen, wofür Sie das Gerät nutzen möchten.

Energieeffizienz beginnt schon beim Kauf. Je mehr Leistung ein PC erbringt, desto höher ist sein Stromverbrauch. Überlegen Sie, welche technische Ausstattung Sie tatsächlich benötigen.

Brauchen Sie eine leistungsstarke Grafikkarte und einen Prozessor mit hoher Taktfrequenz für umfangreiche Spielanimationen?

Oder möchten Sie Ihren PC vor allem für Schreibarbeiten nutzen? Dann reicht die Standardausstattung eines energiesparenden Computers völlig aus. Ein energieeffizienter PC mit Flachbildschirm hat im Betrieb eine Leistungsaufnahme von maximal 60 Watt.

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Laptops sind Stromsparer

Vorteile beim Laptop sind neben Kompaktheit und Gewicht, vor allem die Mobilität. Sie verfügen immer und überall über Ihre Daten. Ein weiterer, aus nachhaltiger Sicht relevanter Vorteil ist der geringere Stromverbrauch eines Laptops. Im Vergleich zu einem Stand-PC. Sparsame Notebooks verbrauchen im Betrieb nicht mehr als 15 Watt. Außerdem ist ein Bildschirmkauf nicht zwingend erforderlich.

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Händler bezüglich Ausstattung und Serviceleistungen fragen

Ist die grundsätzliche Entscheidung für einen Desktop-PC, Laptop oder ein Tablet gefallen, so gibt es noch einiges zu beachten:

  • Kann das gewählte Gerät technisch nachgerüstet werden, damit nicht nach der nächsten Betriebssystemaktualisierung ein neuer Rechner nötig ist?

  • Sind Festplatte, CD-, DVD- bzw. Blu-ray-Laufwerk (PC) sowie Speicher (PC/ Notebook) leicht zugänglich und auswechselbar?

  • Können Batterien, Akkus und Einzelteile 3 Jahre nach der Anschaffung noch geliefert werden?

  • Kann das Gerät auch repariert werden?

  • Ist das Gerät am Stand der Technik und sind alle gängigen Anschlüsse vorhanden?

  • Ist der Prozessor und Arbeitsspeicher für Ihre aktuellen und geplanten Aufgaben schnell bzw. groß genug? Bedenken Sie, dass neue Programme oft große Rechenleistungen beanspruchen.

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Auf Umweltzeichen und Öko-Labels achten

Für IT-Geräte, insbesondere für Desktop-PCs, Bildschirme und Drucker gibt es diverse Umweltlabels.

Fragen Sie im Fachhandel nach dem „Der Blaue Engel RAL-ZU 78a“, dem Österreichischen Umweltzeichen bei Druckern und dem Energy Star bei PC und Bildschirmen sowie den TCO- und EPEAT-Labels. Diese Umweltlabels garantieren, dass Umwelt- und Gesundheitskriterien wie eine energiesparende, recyclinggerechte Konstruktion und die Sicherheit bei elektrischen und magnetischen Feldern z.B. bei Monitoren gewährleistet werden.

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  • Handball W., 09.04.2015, 15:26

    Es gibt auch noch:
    Die Eco-Blume ist ein europäisches Umweltzeichen und wird unter anderem für PCs und Notebooks sowie Fernsehgeräte vergeben. Diese müssen sich durch geringen Stromverbrauch im Betrieb und im Stand-by-Modus auszeichnen und dürfen nur wenig umwelt- und gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Bei den TVs wird auch auf die kostenfreie Rücknahme von Altgeräten sowie eine größere Langlebigkeit und bessere Wiederverwertbarkeit der Materialien Wert gelegt. PCs und Notebooks sollten problemlos zerlegt und wiederaufbereitet werden können sowie nachrüstbar sein. Bei mobilen Computern wird zudem auf die Verwendung von weniger umweltschädlichen Batterien geachtet.

Per Mausklick Strom sparen

Die Energiesparfunktion finden Sie auch unter den Namen „Power-Management“, „Energieverwaltung“, „Energieoptionen“ oder „Strom sparen“. So können Sie bestimmen, wann Ihr PC automatisch in einen energiesparenden Modus versetzt wird.

Das Power-Management kann die Leistungsaufnahme eines PCs um bis zu 90 Prozent verringern.

Produkte mit dem Energy Star-Label sind besonders energiesparend bzw. verfügen über Einstellungen zum Energiesparen.

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PC in den Ruhezustand versetzen

Bei längeren Pausen sollten Sie den PC in den Ruhezustand versetzen. Im Gegensatz zum Herunterfahren ist der Rechner schneller wieder einsatzfähig. Er verbraucht dennoch keinen Strom, um die Daten zu sichern.

Der Sleep-Modus ist die energieeffizienteste Möglichkeit, um kurze Arbeitspausen zu überbrücken. Einzelne Systemkomponenten werden abgeschaltet, wenn sie nicht benötigt werden wie z.B. Bildschirm oder Festplatte. Sleep-Modus automatisch über die Energiesparfunktion oder manuell einstellen.

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Auf Bildschirmschoner verzichten

Bildschirmschoner erhöhen den Stromverbrauch. Deaktivieren Sie die Bildschirmschoner-Funktion, und aktivieren Sie die Funktion „Monitor ausschalten“ z.B. nach 5 Minuten der Nichtnutzung.

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Abschalten und vom Strom nehmen

Denken Sie daran den Rechner nach dem Gebrauch nicht nur aus dem Internet, sondern auch vom Stromnetz zu nehmen. Bei Geräten, die vor 2010 gekauft wurden, sollten Sie auf den versteckten Stromverbrauch im „ausgeschalteten“ Zustand achten. Das eingebaute Netzteil zieht weiterhin Strom, solange der PC am Stromnetz hängt – auch wenn er vollständig heruntergefahren wurde.

Mit einer Steckerleiste können Sie mit einem Klick Rechner, Bildschirm und Drucker vom Strom nehmen und Stand-by-Stromverbrauch vermeiden.

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  • Kira K., 27.03.2015, 08:49

    Ich habe PC, Drucker, Scanner und Router an einer Steckerleiste hängen und schalte diese nur ein, wenn ich auch tatsächlich am PC arbeite.

Altgeräte ins Sammelzentrum bringen

Elektrogeräte enthalten neben giftigen Schwermetallverbindungen auch wertvolle Rohstoffe. Zum Schutz der Umwelt, Altgeräte nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern in Altstoffsammelzentren bringen, damit die Rohstoffe wiederverwertet werden können.

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