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Herd, Backofen und Co

Foto: E-Herd, © R. Gottwald-Hofer

Den Energieverbrauch vergleichen

Denken Sie über die Anschaffung eines neuen Herdes oder Backofens nach? Wenn Sie einen Gasanschluss haben, dann ziehen Sie einen Gasherd in Ihre Überlegungen mit ein. Kochen und Backen mit Gas ist energieeffizienter als mit Strom. Die direkte Nutzung von Gas zum Kochen ist mit halb so hohen Umwandlungsverlusten verbunden.
Beim Kochen mit Strom entstehen zunächst Verluste bei der Stromerzeugung und dann noch einmal bei der Umwandlung von Strom in Wärme.

Dies bedeutet, dass bei einem Gasherd rund 58 Prozent der eingesetzten Primärenergie zum Kochen genutzt wird, beim Elektroherd dagegen nur 30 Prozent.

Die Klimabilanz von klassischen Gasherden und von Gasherden mit Glaskeramikkochfeldern ist daher am besten, gefolgt von Glaskeramikkochfeldern mit Induktion und strahlungsbeheizten Glaskeramikkochfeldern (Ceran®-Feld). Gusseiserne Kochplatten weisen dagegen die schlechteste Klimabilanz auf. Sie verbrauchen rund 10 bis 20 Prozent mehr Strom als Elektrokochfelder.

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Elektrobacköfen mit Energieeffizienzklasse A+ oder höher kaufen

Derzeit existieren Energieeffizienzklassen nur für Gas- und E-Backrohre, nicht für Kochfelder. Für Elektrobacköfen sollten Sie die sparsamsten Geräte der Energieeffizienzklasse A oder A+ verwenden. Elektrobacköfen der Klasse A+ dürfen bei einem Volumen von 35 bis 64 Litern einen maximalen Energieverbrauch von 0,67 Kilowattstunden pro genormten Backvorgang haben.

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Induktionsherde brauchen eigenes Geschirr

Bei Induktionsherden kann nicht mit jedem Geschirr gekocht werden. Das heißt, falls notwendig neue Töpfe und Pfannen einkaufen. Diese zusätzlichen Kosten sollten Sie bei einer Neuanschaffung eines Herdes bedenken.

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Schonendes Dampfgaren

Dampfgarer dienen zur schonenden Lebensmitteln Zubereitung, da vor allem Gemüse durch das sanfte Garen durch den Wasserdampf weniger Vitamine und Geschmack verlieren. Mit Dampfgarern zu kochen, ist schnell und energiesparend. Der Stromverbrauch von Klein- und Großgeräte liegt zwischen 320 und 601 kWh. Mit stabelbaren Dampfgarer können Sie zeitgleich unterschiedliche Lebensmittel garen.
Mit Einbaugerät oder kompakten, mikrowellenähnlichen Dampfbackofen können Sie garen und backen in einem Gerät. Diese Kombigeräte sind aber erheblich teurer.

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Weichmacher vermeiden

Beim Kauf von einem Tischdampfgarer sollte Sie auf Weichmacher achten, die in den Kunststoffschalen vorhanden sein können. Bisphenol-A, oder kurz: BPA kommt in vielen Plastikteilen vor, hauptsächlich in solchen aus Polycarbonat (PC). PC kommt bei Dampfgarer vergleichsweise häufig zum Einsatz, da der Kunststoff sehr stabil, wasserfest und unempfindlich gegen Öle und Fette ist. Vor allem bei der Zubereitung von Babynahrung spielt BPA eine besondere Rolle, da hier auch eine kleine Dosis schnell gesundheitsschädlich ist.

Ob ein Behälter aus Polycarbonaten besteht, erkennen Sie leicht an der eingeprägten Kennzeichnung “PC” oder an der Kennzeichnung mit einem Dreieck und der Ziffer 7.

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