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Geschirrspüler

Foto: Geschirrspüler © Gottwald-Hofer - eNu

Geschirrspüler statt Handwäsche

Geschirrspülen mittels Maschine ist nicht nur bequemer als per Hand waschen, sondern auch viel effizienter. Untersuchungen haben gezeigt, dass für die gleiche Geschirrmenge beim Handspülen ca. ein Viertel mehr Strom und fast 4-mal so viel Wasser benötigt wird.

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Energieklasse beachten

Die sparsamsten Geschirrspüler entsprechen der Labelklasse A+++ und verbrauchen je nach Gerätetyp bis zu 30 % weniger Strom als A-Geräte. Seit 2013 dürfen in Österreich nur mehr Geschirrspüler der Energieklasse A+ und höher verkauft werden.

Zusätzlich zum Energieverbrauch sollten Sie auch auf die Trocknungsklasse A, den Wasserverbrauch (max. 10 Liter) und Geräuschpegel (max. 42 Dezibel) achten. Wichtig ist auch, dass das Gerät über eine Wasserstop-Sicherung verfügt.

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Auf die Größe kommt es an

Die meisten Geschirrspüler haben eine Standardgröße von 60 cm. Für kleinere Haushalte oder Singlehaushalte werden auch Geschirrspüler mit 45 cm Breite angeboten. Beide Varianten waschen gleich gut. Die kleineren Geschirrspüler verbrauchen jedoch geringfügig mehr Strom und Wasser. Daher findet man hier nur die Labelklasse A++.

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Voll beladen

Nehmen Sie den Geschirrspüler nur voll beladen in Betrieb. Damit reduzieren Sie die Anzahl der Spülgänge und können so Energie und Geld sparen.

Die Programmfunktion „1/2“ reduziert den Strom- und Wasserverbrauch, aber nicht um die Hälfte. Auch bei knapper Beladung reinigt das Energiesparprogramm effizienter als das Programm „1/2".

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ECO-Programm wählen

Die meisten modernen Geschirrspüler verfügen über ein ECO- oder Sparprogramm. Dadurch wird bei gleicher Waschleistung erheblich Strom und Wasser gespart, dafür verlängert sich die Spüldauer.

Warum das so ist, erklärt der Sinnersche Kreis: die Reinigungsleistung ist abhängig von den Faktoren Temperatur, Reinigungsmittel, mechanische Reinigung und Zeit. Wird ein Parameter verändert, ändern sich alle Faktoren. Beim Eco-Programm wird die Temperatur abgesenkt, um Strom zu sparen, daher muss die Spülzeit verlängert werden, um ein gleichwertiges Ergebnis zu erzielen.

Umgekehrt wird beim Kurzprogramm der Faktor Zeit minimiert, wodurch der Energieverbrauch stark erhöht wird.

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Vorspülen nicht nötig

Moderne Geschirrspüler verrichten hervorragende Arbeit, selbst bei stark verschmutztem Geschirr ist die Reinigungsleistung sehr gut. Ein Vorspülen ist daher nicht notwendig. Sehr stark verschmutztes Geschirr sollten Sie vor dem Einräumen kurz abspülen.

Kontrollieren Sie regelmäßig das Reinigungssieb und entfernen Sie ggf. Rückstände. Sieb und Sprüharme bei starker Verschmutzung reinigen.

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Geschirrspüler an Solaranlage anschließen

Neue Geschirrspüler können direkt an das Warmwasser angeschlossen werden. Dadurch wird Energie und Zeit für das Aufwärmen des Wassers gespart. Ein Anschluss an das Warmwasser macht nur bei einer solaren Warmwasseraufbereitung oder bei einem Fernwärmeanschluss wirklich Sinn.

Kommentare (1)

  • christian m., 02.09.2015, 13:41

    Bitte beachten, dass Geschirrspüler einen getrennten Kalt- und Warmwasserzulauf braucht, sonst wird unnötigerweise heiß gespült!

Geräte mit Zeolith-Trocknungssystem sind wassersparend und energieeffizient

Geschirrspüler mit Zeolith-Trocknung nutzen die chemischen Eigenschaften des auch Siedestein genannten Minerals, welches bis zu einem halben Liter Wasser speichern kann und sich dabei auf über 200 °C erhitzt.

Das bringt den Vorteil, dass sich am Ende eines Spülgangs keine elektrischen Heizstäbe aufheizen müssen. Stattdessen bläst ein kleiner Ventilator die feuchte Luft aus dem Spülraum durch ein Edelstahlsieb mit den Zeolith-Kügelchen im Unterboden des Gerätes. Dabei wird die Luft getrocknet, automatisch aufgeheizt, strömt wieder am Geschirr vorbei und trocknet dieses.

Das Wasser verbleibt im Zeolith-Granulat. Beim nächsten Spülgang wird das Granulat aufgeheizt und dadurch das gebundene Wasser im Vorspülgang wieder abgegeben. Nun kann es wieder Feuchtigkeit aufnehmen. So regeneriert sich das Granulat. Auch nach vielen Spülgängen tritt kein Abnutzungseffekt auf d.h. die Technologie ist wartungsfrei.  

Die Energieeinsparung mit einem Zeolith-Trocknungssystem beträgt bis zu 0,2 kWh pro Spülgang bzw. bis zu 20 Prozent weniger Energie. Bei der Verschrottung eines Altgerätes lässt sich das Mineral Zeolith problemlos trennen und wiederverwerten.

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