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Gefriergeräte

Foto: Lade von Gefrierschrank, © Prey - ENU

Die Größe des Gefriergerätes nach dem Bedarf festlegen

Ermitteln Sie vor dem Kauf eines Neugeräts Ihren konkreten Bedarf. Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt? Wieviel Volumen muss der Gefrierschrank oder die -truhe aufnehmen können? Vielleicht reicht auch ein kleineres Gerät? Bedenken Sie, dass auch Energiespar-Geräte mit größerem Nutzinhalt durchschnittlich mehr Strom verbrauchen als kleinere Gefriergeräte.

Um Ihren Bedarf zu ermitteln, rechnen Sie bei einem Gefrierschrank bei niedriger bis mittlerer Vorratshaltung zwischen 50-80 Liter, wenn Sie viel für längere Zeit einfrieren um die 130 Liter pro Person ein.

Wenn Sie ein Gefriergerät haben oder anschaffen wollen, dann benötigen Sie im Kühlschrank kein Eisfach. So sparen Sie zusätzliche Stromkosten.

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Auf die Energieeffizienz-Klasse achten

Seit Dezember 2011 müssen Kühl- und Gefriergeräte mit dem neuen EU-Energielabel gekennzeichnet werden. Bei Kühl- und Gefriergeräten finden Sie die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++. Ihr neues Kühlgerät sollte mindestens die Klasse A+ besitzen, besser noch A++. Geräte mit A sind nicht mehr Stand-der-Technik und dürfen seit Juli 2012 nicht mehr in den Handel.

Die durchschnittlichen Energieeinsparungen von neuen A+-Geräten gegenüber alten und A- Geräten liegen bei 20 % für A+, 40 % für A++ und 60 % für A+++. Die Geräte werden teurer, je mehr Pluszeichen hinter dem A stehen, aber die Einsparung von Strom über die Jahre gerechnet gleicht dies aus. Bedenken Sie, dass ein Gefrierschrank 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr eingeschaltet ist und somit zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt zählt.

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Gefriergeräte mit Umweltzeichen bevorzugen

Gefriergeräte mit dem Blauen Engel sind energieeffizient und sowohl Kühlmittel als auch die für die Isolationsmaterialien verwendeten Schäumungsmittel sind frei von halogenorganischen Stoffen.

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Kühltruhe dem Gefrierschrank vorziehen

Wenn Sie die Möglichkeit haben zwischen Gefrierschrank oder Kühltruhe zu entscheiden, dann nehmen Sie besser die Kühltruhe. Der Grund dafür ist der Luftaustausch von kalter und warmer Luft beim Öffnen des Kühlgerätes und der dadurch entstehende höhere Energieverbrauch.

Bei der Tiefkühltruhe findet ein Luftaustausch beim Öffnen nur an der Oberseite durch Luftbewegungen statt. Bei gleicher Öffnungszeit entweicht bei der Truhe viel weniger kalte Luft als bei dem Schrank. Der Luftaustausch beim Öffnen des Kühlgerätes soll auf ein Minimum reduzieren werden. Je weniger warme Raumluft in den Kühler gelangt, desto besser.

Die Energieeinsparung von Tiefkühltruhen gegenüber Gefrierschränken liegt bei gleichem Nutzvolumen bei rund 12 %. Moderne Kühltruhen sind auch übersichtlich und gut bedienbar.

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Gefriergeräte richtig aufstellen

Durch die richtige Standortwahl kann zusätzlich Strom gespart werden. Das Gerät sollte an einem kühlen Ort und völlig waagrecht aufgestellt werden. Eine schlecht schließende Türe führt zu einem permanenten Kälteverlust.

Vermeiden Sie die Aufstellung direkt neben einer Wärmequelle wie Herd, Backrohr, Spül- und Waschmaschine, Heizung oder Fenster mit starker Sonneneinstrahlung. Je höher die Umgebungstemperatur ist, desto öfter muss das Gerät kühlen und desto mehr Strom wird verbraucht.

Bei der Aufstellung für eine gute Hinterlüftung sorgen. Lüftungsschlitze und Lüftungsgitter nicht verdecken, damit die vom Gerät erzeugte Wärme gut ableiten kann. Schlitze und Gitter regelmäßig reinigen.

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Das Gefriergerät muss nicht automatisch enteisen

Eisbildung im Gefriergerät ist schlecht, da sie eine energieeffiziente Kühlung verhindert. Neue Geräte sind oft mit Stop-Frost-, No-Frost- oder Low-Frost-Funktionen ausgestattet. Der Einsatz spezieller Techniken verhindert, dass sich Luftfeuchtigkeit als Reif und Eis niederschlägt. No-Frost-Geräte erzeugen mit einem Lüfter einen kalten Luftstrom im Inneren und enteisen durch Erwärmen der Kühlrippen das Gefrierfach automatisch und regelmäßig.

NoFrost-Geräte haben dadurch einen zusätzlichen Energieverbrauch von ca. 10-20 %, der jedoch im Energieeffizienz-Label schon berücksichtigt ist. Hier sollten Sie beim Vergleich der Geräte auf den Jahresenergiebedarf achten. StopFrost- und LowFrost-Geräte verhindern Eisbildung ohne zusätzlichen Energieaufwand.

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Regelmäßig abtauen

Haben sich im Tiefkühlgerät Eisschollen gebildet, ist es höchste Zeit zum Abtauen. Eisablagerungen an Innenwänden wirken sich nachteilig auf die Kühlwirkung aus und erhöhen den Stromverbrauch.

Tauen Sie die Gefriertruhe am besten während der kalten Jahreszeit bei Minusgraden ab. Das Gefriergut kann ins Freie gestellt werden ohne aufzutauen. Nachdem das Eis abgetaut wurde, kann das Gefriergut noch gefroren wieder in das Gefriergerät gestellt werden. Dadurch wird der Energieverlust verringert.

Kommentare (1)

  • Lilly K., 15.04.2015, 17:03

    Da habe ich zu lange gewartet - jetzt ist es schon zu warm. Darum verkoche ich gerade den Inhalt des Gefrierschranks.

Türdichtungen alter Geräte regelmäßig prüfen

Alte Türdichtungen führen oft zu erhöhtem Stromverbrauch. Die Gummidichtungen  werden mit der Zeit marode, sie schrumpfen, werden rissig oder porös. Durch defekte Dichtungen findet ein permanenter Luftaustausch und somit Kälteverlust statt. Fragen Sie im Fachhandel nach, ob für Ihr Kühlgerät noch eine neue Dichtung erhältlich ist.

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Richtig entsorgen

Gefriergeräte bei den kommunalen Sammelstellen (Mistplätze, Recyclinghöfe oder Abfallsammelzentren der Gemeinden) abgeben.

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