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Frühjahrsputz

Foto: Handschuhe, Bürste auf Wäscheleine, © Stefan Körber - fotolia.com

Kein Stress beim Frühjahrsputz

Im Haushalt passieren beim Kochen und bei Reinigungsarbeiten die meisten Unfälle. Wackelige Sessel als Steighilfe, Socken oder Schlapfen an den Füßen und herumstehende Kübel und Schrubber machen Putzen zur gefährlichen Aktion. Stromkabel, Türschwellen oder rutschende Teppiche können leicht zu Stolper- oder Sturzfallen werden.

Planen Sie für Ihren Frühjahrsputz daher genügend Zeit und auch Pausen ein. Bewahren Sie Ruhe und achten Sie auf festes Schuhwerk und richtige Hilfsmittel, damit die Unfallgefahr reduziert wird.

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Zuerst aufräumen und aussortieren

Beginnen Sie den Frühjahrsputz mit Aufräumen und Ausmisten. Dadurch werden Stolperfallen entsorgt und Freiräume geschaffen. Nach diesem ersten Schritt fällt das Putzen viel leichter.

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Reinigen mit Mikrofaser und ohne Chemie

Bei leichten Verschmutzungen oder Wasserspritzern reicht ein Mikrofasertuch. Diese Tücher können Sie trocken zum Abstauben verwenden. Vor Gebrauch reiben, dann laden sich die Tücher elektrostatisch auf und ziehen den Staub an.

Mit Wasser befeuchtete Mikrofasertücher nehmen klebrige Verschmutzungen, Fett oder Wasserspritzer gut auf. Plexiglas und geöltes, offenporiges Holz sind empfindlich gegen die mechanische Abriebwirkung der Fasern. Bei diesen Materialien keine Mikrofasertücher verwenden.

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Umweltfreundliche Produkte einkaufen

Das Österreichische und das Europäische Umweltzeichen kennzeichnen Allzweck- und Sanitärreiniger, die im Vergleich zu herkömmlichen Produkten umweltverträglicher und weniger gesundheitsbelastend sind. Kaufen Sie ökologisch verträglichere Putz- und Reinigungsmittel.

Kommentare (1)

  • Catherina H., 21.03.2017, 12:04

    umweltfreundlichER heißt noch lange nicht umweltfreundlich - Chemie bleibt Chemie. gerade bei Reinigungssprays ist die Belastung der Atemluft bei jedem Putzmittel, egal mit welchem Siegel, signifikant hoch. am besten nur mit Wasser und hochwertigen Fasern putzen -> schont Gesundheit und Umwelt!

Keine aggressiven (Kraft-)Reiniger verwenden

In unseren Haushalten sind extreme Verschmutzungen selten. Zur regelmäßigen Reinigung genügt ein herkömmlicher Allzweckreiniger. Für Bad und WC gibt es milde Sanitärreiniger, die Kalkflecken gut entfernen. Produkte, die als Kraftreiniger beworben werden, sind hochkonzentriert. Sie können für die Gesundheit gefährlich werden und empfindliche Oberflächen schädigen.

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Handschuhe benützen

Wasser und Reinigungsmittel belasten unsere Haut. Ziehen Sie beim Putzen Handschuhe an und achten Sie darauf, dass sie gut passen. Sie haben so mehr Gefühl bei der Arbeit. Die Handschuhe sollten lang genug sein, damit beim Schaft keine Flüssigkeit hineinlaufen kann. Nach längstens zwei Stunden die Handschuhe ausziehen, umdrehen und trocknen lassen bzw. Einweghandschuhe entsorgen.

Werden die Handschuhe zu lange getragen wird die Haut durch Schweiß oder, wenn die Handschuhe zu kurz sind, durch die Reinigungsflüssigkeit aufgeweicht. Die Poren öffnen sich und Reinigungschemikalien und Schadstoffe können eindringen. Geben Sie Ihren Händen die Möglichkeit sich zu erholen und wechseln Sie zwischen Feuchtarbeit mit Handschuhen (Aufwischen, Geschirrspülen, Bad- und Toilettenputzen) und Trockenarbeit (Staubsaugen und Abstauben) ab.

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Ungepuderte Handschuhe bevorzugen

Der feine Puder raut die Haut auf und macht sie durchlässiger für Schadstoffe. Viele Menschen reagieren empfindlich auf Naturlatex bzw. haben eine Allergie auf diesen Stoff. Testen Sie, ob Sie Latexhandschuhe vertragen oder steigen Sie auf latexfreie Handschuhe um. Verwenden Sie Mehrweghandschuhe um Müll zu sparen.

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Nach dem Putzen Hände eincremen

Um die Haut gesund zu halten, die Hände nach den Reinigungsarbeiten mit einer milden Seife waschen und danach gut abtrocknen. Damit sich die Haut wieder regenerieren kann, mit einer Pflegecreme eincremen.

Kommentare (2)

  • Bumble B., 19.04.2015, 15:30

    Welche Pflececreme könnt ihr empfehlen?

  • Das Redaktionsteam N., 20.04.2015, 14:54

    Eine bestimmte Creme zu empfehlen ist schwierig. Die Haut jedes Menschen ist unterschiedlich genauso wie die Vorlieben bei Kosmetikprodukten sehr unterschiedlich sind. Generell eher auf reichhaltige, pflegende Cremen zurückgreifen. Am besten zertifizierte Naturkosmetik verwenden. Die Inhaltsstoffe in Putzmitteln trocknen die Haut aus, weil sie den Schutzschirm der Haut angreifen und ihr Fett entziehen.
    Ein Tipp ist die Hände am Abend dick mit einer sehr fetthaltigen Creme einzuschmieren und zum Schutz der Bettwäsche weiche, locker sitzende Baumwollhandschuhe darüber anzuziehen. Die Creme kann über Nacht langsam einziehen und die Haut kann sich regenerieren.

Tipp UserIn: Staubwischen mit Seidenstrumpfhosen

Seidensöckchen oder Strumpfhosen, die man nicht mehr tragen kann (z.B. Laufmasche) oder will, kann man nach dem Waschen über den Besen ( o.Ä.) spannen und damit Staub wischen. Funktioniert fantastisch!

Tipp von Bumble Bee

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