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Babyfläschchen

Foto: Baby trinkt Fläschchen, © Mitarart - fotolia.com

Bei Kunststoff-Babyfläschchen auf den Hinweis „ohne BPA“ achten

Kunststoffflaschen sind leicht, bruchfest und können vom Baby später selbst gehalten werden. Trinkfläschchen mit Griffen erleichtern das selbstständige Trinken. Ein Nachteil ist, dass Kunststoff schnell zerkratzt und sich verfärben kann.

Kunststofffläschchen sind meist aus Polypropylen (PP). Dieser Kunststoff weist einen leichten Eigengeruch auf und kann sich milchig verfärben. Fläschchen werden auch aus Polyamid (PA) angeboten. PA ist geruchlos, glasklar, aber schwerer abbaubar.

2009 wurde Bisphenol A (BPA) in Babyfläschchen aus Polycarbonat (PC) gefunden. Diese Chemikalie ist hormonell wirksam. Seit 1. März 2011 ist BPA per EU-Verordnung in Babyflaschen verboten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, achtet auf die Kennzeichnung „BPA-free“ oder „ohne BPA“.

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Babyfläschchen aus Glas verwenden

Glasfläschchen sind eine schadstofffreie Alternative zu Kunststoffen. Sie sind dauerhaft hygienisch und nutzen sich kaum ab. Allerdings sind sie sehr schwer und können zerbrechen. Glasfläschchen sollten daher Babys nicht in die Hand gegeben werden, da es bei Bruch zu Verletzungen kommen kann.

Es gibt auch Babyfläschchen aus Glas mit Silikonüberzug. Die Fläschchen liegen dadurch besser in der Hand und werden vor Bruch geschützt.

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  • Barbara H., 17.06.2015, 14:03

    Es gibt auch Flascherl aus Edelstahl- bruchfest wie Plastik, hygienisch und langlebig wie Glas!!!
    Metall leitet Wärme, es gibt daher auch hierfür wahlweise Silikonhüllen

  • Barbara H., 17.06.2015, 14:03

    Es gibt auch Flascherl aus Edelstahl- bruchfest wie Plastik, hygienisch und langlebig wie Glas!!!
    Metall leitet Wärme, es gibt daher auch hierfür wahlweise Silikonhüllen

Der richtige Sauger fürs Babyfläschchen

Zum Fläschchen benötigt man noch einen passenden Sauger. Dieser kann aus Silikon oder aus Naturkautschuk (Latex) sein. Die Lochgröße des Saugers muss auf das Alter des Babys und die Mahlzeit (z.B. Wasser, Milch oder flüssiger Brei) abgestimmt sein. Die Nahrung bzw. das Getränk soll langsam heraustropfen. Ist das Loch zu groß, wird das Baby zu schnell satt und dadurch unzufrieden. Außerdem kann zu schnelles Trinken zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Aus einem zu kleinem Loch zu trinken ist für das Baby zu anstrengend.

Sauger regelmäßig auf Schäden überprüfen. Das gilt vor allem für Silikonsauger, die leicht zerbissen werden können. Silikonsauger sollten nach 2-3 Monaten, Latexsauger nach 6-8 Wochen ausgetauscht werden.

Bewahren Sie die Sauger nicht in verschlossenen Behältern auf, da sich darin Keime schnell vermehren können.

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Latexsauger – ein bissfestes Naturprodukt

Latex ist ein Naturprodukt. Es ist besonders elastisch sowie reiß- und bissfest. Latex ist bräunlich und kann einen leichten Eigengeschmack haben. Es gibt Kinder, die diese deshalb ablehnen. Latex kann bei empfindlichen Kindern Allergien auslösen. Sauger aus Latex altern schnell und müssen nach 6-8 Wochen oder wenn sie klebrig sind ausgewechselt werden.

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Silikonsauger auf Beschädigungen kontrollieren

Silikonsauger sind frei von Schadstoffen und langlebig. Allerdings ist Silikon nicht sehr biss-beständig. Kinder mit Zähnen könnten leicht kleine Stücke aus dem Material herausbeißen und schlucken. Deshalb muss ein Silikonsauger immer auf Beschädigungen kontrolliert werden und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Einige Sauger haben einen Plastikgeschmack. Dieser verschwindet meistens, indem man den Sauger vor dem ersten Gebrauch in Fencheltee auskocht.

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Babyflaschen und Sauger sterilisieren

Die Meinungen zum Sterilisieren gehen weit auseinander. Es wird sowohl tägliches wie auch gelegentliches oder gar kein Sterilisieren empfohlen.

Bei Frühchen ist eine Sterilisation von Fläschchen und Sauger natürlich immer notwendig, um eine Infektion zu vermeiden. Die Sterilisation kann durch eine chemische Methode erfolgen. Fläschchen und Sauger vorreinigen und in eine Desinfektionslösung einlegen. Das Desinfektionsmittel bekommen Sie in Apotheken.

Eine weitere Methode um Fläschchen und Co. keimfrei zu bekommen ist das Auskochen in heißem Wasser oder die Dampfsterilisation im Dampfkochtopf bzw. mit einem elektrischen Dampfsterilisator.

Fläschchen und Sauger auf alle Fälle vor dem ersten Gebrauch sterilisieren. Danach liegt es im Ermessen der Eltern (in Absprache mit z.B. der Kinderärztin/dem Kinderarzt), wie oft dies notwendig ist.

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