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Abfall: Bio & Papier

Foto: Mülltrennsystem © Burger - eNu

Abfall ist wertvoll und trennen lohnt sich

Auch wenn sich der Mythos vom unnötigen Abfall trennen immer noch standhaft hält. Es lohnt sich. Einerseits zur Ressourcenschonung, damit weniger neue Rohstoffe verbraucht werden. Andererseits monetär, denn ist weniger Restmüll vorhanden, können Entsorgungskosten eingespart werden.

Abfall ist ganz und gar nicht wertlos. Er wird an spezialisierte Verwerter weiterverkauft, die die wertvollen Ressourcen weiterverarbeiten. So wird aus Altpapier wieder Papier. Aus Glasflaschen werden neue Glasverpackungen und Altmetalle werden zu neuen Produkten in der Aluminium- und Stahlproduktion verschmelzt. Nur Reststoffe, die stofflich nicht wiederverwertbar sind, können verbrannt werden - dadurch entsteht Strom und Wärme.

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Richtig und sauber entsorgen

Nur richtig getrennter, nicht stark verschmutzter Abfall kann wiederverwertet werden. Die Abfalltrennung ist nicht überall gleich organisiert. Sie ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Informationen dazu bekommen Sie beim zuständigen Abfall- bzw. Umweltverband.

Für die Sammlung von Altstoffen gilt, dass die Gebinde leer und sauber sein sollen. Es reicht, grobe Reste zu entfernen und die leeren Glas-, Metall- oder Kunststoffverpackungen auszuspülen. Auch Papier darf nicht verschmutzt oder fettig sein.

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Aus Biomüll wird Kompost

Aus unseren biogenen Abfällen wird unter guten Sammelvoraussetzungen Kompost, welcher in der Landwirtschaft und in Hausgärten verwendet werden kann. Sozusagen ein geschossener Kreislauf, wie es die Natur vorgibt.

Grundsätzlich gelten für Bioabfälle dieselben Regeln wie für den Komposthaufen im eigenen Garten. Erlaubt sind Baum-, Strauch- und Grasschnitt, Pflanzen, Obst- und Gemüsereste, Bananen- und Orangenschalen, zerdrückte Eierschalen, Kaffee- und Tee-Sud mit Filter, Brotreste und kleine Mengen Speisereste.

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Essensreste richtig entsorgen

Essensreste in der Biotonne können leicht Probleme verursachen. Nicht nur, dass die Abfälle zu stinken beginnen, auch der hohe Salzgehalt kann zu Verwertungsproblemen führen. Es ist von den angewandten Verwertungsverfahren abhängig, ob Sie Fleisch, Knochen und Speisereste im Biomüll entsorgen dürfen. Beachten Sie die Gemeindeinformationen oder fragen Sie bei Ihrem regionalen Abfallverband nach.

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Üble Gerüche vermeiden

Unangenehme Gerüche in der Biotonne können Sie vermindern, indem Sie den Boden des Sammelbehälters mit saugfähigem Material (Papier, Küchenrolle, o.ä.) auslegen und ihn regelmäßig reinigen. Feuchte Küchenabfälle in Papier einschlagen oder gleich in Papiersäcken sammeln, die in der Biotonne verrotten.

Gartenabfälle wie nasses Gras oder Laub kurz antrocknen lassen, bevor Sie diese entsorgen. Streuen Sie immer wieder Sägespäne aus unbehandeltem Holz oder Steinmehl in die Biotonne. Das bindet die Feuchtigkeit und hält Fliegen ab.

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Plastiksackerl sind kein Biomüll

Biogene Abfälle können nur zu gutem Kompost verarbeitet werden, wenn auch die Qualität stimmt. Kunststoffe wie Plastiksackerl oder andere Fehlwürfe müssen aufwändig entfernt werden. Ist der Anteil an nicht-biogenen Stoffen sehr hoch, ist der Biomüll unbrauchbar. Entsorgen Sie deshalb keinesfalls Plastiksackerl oder andere nicht-biogene Stoffe im Biomüll.

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Papiersammeln lohnt sich

Altpapier ist ein wertvoller Rohstoff für neue Papierprodukte. Sammeln Sie ausschließlich sauberes Papier. Aus hygienischen Gründen gehören gebrauchte Papiertaschentücher, Küchenrolle und verunreinigte Servietten in den Restmüll. Auch (papierhältige) Abfälle wie Windeln, Papier-Klebebänder, Fotos oder Papiertapeten haben in der Altpapiersammlung nichts zu suchen. Beschichtetes Papier und beschichtete Kartonverpackungen dürfen nur mit der Aufschrift „gefaltet zum Altpapier“ in die Papiertonne.

Um Platz zu sparen, falten Sie Kartonagen und Schachteln. Diese können Sie auch zur Kartonagensammlung ins Altstoffsammelzentrum oder auf den Mistplatz bringen.

Teil 2 "Kunststoff, Glas & Metall richtig trennen"

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