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Swimmingpool im Winter

Foto: Swimmingpool © mariesacha - fotolia.com

Pool am Ende der Saison entleeren

Der Betrieb eines herkömmlichen Swimmingpools kommt ohne den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln nicht aus. Desinfektionsmittel, pH-Wert-Regler, Algenvernichter, Flockungszusätze und Reinigungssubstanzen tragen zum ungetrübten Badespaß bei. Im Wasser eines Pools sammeln sich also im Sommer verschiedenste Chemikalien, Salze und andere gelöste Verunreinigungen an. Das Wasser darf daher nicht einfach in den Kanal oder in ein Gewässer gepumpt werden.

Grundsätzlich ist eine Verrieselung auf Eigengrund erlaubt. Das Wasser wird dabei flächig und so langsam verteilt, dass es sofort im Boden versickern kann. Halten Sie 10 m Abstand zu eigenen Brunnen und Quellen.

Zumindest 10 Tage vor der Entleerung dem Wasser keine Chemikalien mehr zusetzen. Prüfen Sie vor dem Ablassen mittels Schnelltest den Restchlorgehalt. Dieser soll nicht mehr als 0,1 mg/l betragen.

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Nicht in den Kanal oder in natürliche Gewässer einleiten

  • Kanal-Einleitung: Für die Kanal-Einleitung brauchen Sie eine Erlaubnis vom Kanalbetreiber. Eine Einleitung ohne Bewilligung ist strafbar und verursacht Probleme in der Kläranlage.
  • Natürliche Gewässer: Für die Einleitung in einen Bach oder Fluss ist eine wasserrechtliche Bewilligung nötig. Das Ansuchen um Bewilligung können Sie bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft einreichen.
  • Sickerschacht: Die Entsorgung über einen Sickerschacht ist verboten.

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Bodenbeschaffenheit beachten

Die Beschaffenheit des Bodens spielt eine große Rolle, wie schnell das Wasser versickert. Ist der Untergrund schlecht durchlässig, muss das Wasser entsprechend langsam abgelassen werden, damit es nicht oberflächig abrinnt. Ist der Boden sehr durchlässig, gelangen die Chemikalien leicht in das Grundwasser. Hier gilt es ein Mittelmaß zu finden.

Wer das Wasser einfach versickern lassen will, sollte mindestens 10 Tage vor der Entleerung keine Chemikalien mehr zusetzen. Bei hohen Grundwasserständen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Beeinträchtigung des Grundwassers kommt.

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Leitungen, Pumpen und Aggregate entleeren

Lagern Sie Leitern oder gefährdete Teile frostsicher. Spezielle Chemikalien für das Beckenwasser sind nicht nötig, da das Restwasser im Frühling vollständig durch neues ersetzt werden muss.

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Restwasser schützt den Pool

Im Herbst das Becken nur teilweise entleeren. Wenn Wasser im Becken bleibt, schützt der Wasserkörper das Fundament vor Frostschäden und damit vor Undichtheiten. Senken Sie im Herbst den Wasserspiegel des Pools um etwa ein Drittel, mindestens aber 10 cm unter Skimmerkante oder 30 cm unter Überlaufrinne ab.

Gegen seitliches Eindrücken empfiehlt es sich, handelsübliche Eisdruckpolster einzulegen. Schützen Sie Ihr Becken gegen Laubeintrag. Eine Abdeckung sollte der Schneelast Stand halten und zum Schutz vor Algenbildung lichtundurchlässig sein.

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Tier-Leid vermeiden – Ausstiegshilfen nicht vergessen

Swimmingpools sind eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Tiere wie Igel und Katzen. Steht Restwasser und ist der Pool nicht abgedeckt, haben sie ohne geeignete Ausstiegshilfen keine Chance zu entkommen und ertrinken. Wenn das Becken im Herbst nicht abgedeckt wird, sollten Sie für eventuell gefangene Tiere geeignete Ausstiegshilfen vorsehen und diese regelmäßig kontrollieren.

Auch wenn das Becken abgedeckt ist, hilft eine regelmäßige Kontrolle, da viele Tiere sich in bzw. hinter den Abdeckungen verstecken wollen und hineinfallen.

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Erst im Frühjahr vollständig entleeren

Vor der neuen Saison im Frühling kann die vollständige Pool-Entleerung erfolgen. Die Restchemikalien haben sich abgebaut und vor der Neu-Befüllung sollten Sie das Becken gründlich reinigen.

Achten Sie bei der Entfernung der Abdeckung, dass Schmutz und Blätter nicht hineinfallen. Hat sich ein Schmutzrand gebildet, erhöhen Sie den Wasserstand und lassen das Wasser einwirken. Am nächsten Tag mit Bürste oder Pad entfernen. Lässt es das Beckenmaterial zu, helfen Hochdruckreiniger oder Heißwasser und Sie sparen sich Reinigungsmittel.

Bei der Reinigung des Beckens werden oft aggressive Chemikalien (Säuren) eingesetzt. Achten Sie hier auf Ihre eigene Sicherheit (Haut- und Augenschutz). Diese Reinigungswässer dürfen nicht einfach verrieselt werden. Sie müssen zuerst neutralisiert werden (pH zwischen 6 und 8).

Verzichten Sie bei der Verrieselung auf Reinigungschemikalien und verwenden Sie mechanische Alternativen. Vor der neuen Befüllung sollten die Wände glatt und sauber sind.

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