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Spielsand

Foto: Spielsand im Sandküberl, © P. Nemec

Sand ist wertvoll

Sand ist weltweit der meistgenutzte Rohstoff. Ohne Sand gibt es kein Glas, keinen Asphalt, kein Plastik. Auch in Shampoo, Zahnpasta, Wein, Klebstoff, Farben, Mikroprozessoren für jegliche Art Elektrogerät wird Sand verarbeitet. Der größte Sandbedarf besteht in der Bauwirtschaft. Beton besteht zu einem Drittel aus Zement und zu zwei Dritteln aus Sand. Rein rechnerisch verbraucht jeder Europäer 4,6 Tonnen Sand im Jahr.
Auch in vielen Haushalten findet sich Sand – als Spielzeug. Kinder lieben es im und mit Sand zu spielen. Spielsand erfüllt weitergehende Anforderungen.

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Kennzeichnung als Spielsand

Bezeichnen Hersteller ihr Produkt als Spielsand, so muss dieser den gesetzlichen Vorschriften für Spielgeräte entsprechen. Das bedeutet, dass der Sand frei von biologischen und chemischen Schadstoffen ist. Zugesetzte Farbstoffe sind unnötig, da sie Kleidung und Hände verfärben.
Achten Sie auf das TÜV-Gütesiegel und den Nachweis für Schadstofffreiheit nach DIN EN 71/3 (Norm zur Sicherheit von Spielzeug).

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Korngröße beeinflusst Eignung zum Spielen

Grundsätzlich eignet sich jeder Sand zum Spielen. Bei Produkten, die als Spielsand verkauft werden, sind die Anforderungen strenger.
Er soll eine Körnung von 1 bis 2 mm haben, dadurch ist er gut formbar. Feinerer Sand (z.B. Meeressand) ist nur mit Wasser gut zu formen. Gerundete Körnung ist vorteilhaft, da scharfkantige und zu grobkörnige Sandkörner schnell zu rissiger Haut und zerstörter Kleidung führen.

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Sand abdecken

Um Verschmutzungen zu vermeiden, lohnt es sich, die Sandkiste bzw. den Sandspielplatz abzudecken. Dafür eignen sich entweder ein fixer Deckel oder eine Überdachung, ein Netz oder eine Plane. Achten Sie darauf, dass die Abdeckung atmungsaktiv ist, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Etwas Feuchtigkeit ist beim Sandspielen allerdings notwendig. Im Hochsommer daher mit der Gießkanne befeuchten und wenden.

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Sandkiste pflegen

Um den Sand in guter Qualität zu erhalten, lockern Sie ihn immer wieder und entfernen Sie Verschmutzungen. Nach einem, spätestens aber zwei Jahren sollten Sie den Sand tauschen.

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Nicht mehr benötigten Spielsand weiterverwenden

Am Rasen aufgebracht ist Sand ein gutes Mittel um den Boden aufzulockern Dadurch bleibt er wasserdurchlässig.
Sie können auch Blumenerde mit Sand strecken. Dadurch bleibt sie locker und Staunässe wird verhindert.
Auch zum Auffüllen von Vertiefungen oder zur Stabilisierung von Balkonplatten bzw. Füllsand zwischen Pflastersteinen eignet sich nicht mehr benötigter Spielsand.

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