icon Freizeit & Feiern/ Balkon & Garten

Gemüsegarten anlegen

Foto: Gemüsegarten, M. Benes-Oeller, Natur im Garten

Pflanzen rechtzeitig geerdet

Die termingerechte Aussaat legt den Grundstein für reiche Ernten. Samen brauchen Mindesttemperaturen, um keimen zu können. So gibt es Arten und Sorten, die früh oder spät kultiviert werden. Halten Sie sich an die Saattermine auf den Packungen, sonst können Salat und Co kränkeln oder vorzeitig blühen. Ideal sind lockere, gut wasserdurchlässige, fruchtbare Böden – auch in großen Töpfen und Hochbeeten können Sie aussäen.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

Kommentare (0)

Junges Gemüse anziehen

Wärmeliebende Paradeiser, Gurken, Kürbis, Kohlgemüse und Salate können Sie in geschützten Räumen vorziehen. Paprika und Melanzani brauchen besonders viel Entwicklungszeit. Damit Paradeiser nicht aus Lichtmangel vergeilen, kommen sie besser erst Mitte April in Saatkistchen oder Töpfe mit Aussaaterde (halb Sand, halb Gartenerde).

Bis die Jungpflanzen keimen, die Erde gleichmäßig warm und feucht halten und nach der Aussaat mit einer Glasplatte oder Folie abdecken. Kurzes tägliches Lüften beugt Pilzbefall vor. Zarte Streicheleinheiten ahmen fehlenden Wind nach und stärken die Pflanzenzellen. Ist nach den Keimblättern das zweite Blattpaar entwickelt, können Sie die Pflanzen vereinzeln und bis zum Auspflanzen hell und kühl kultivieren.  

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

Kommentare (0)

Direktsaat im Freiland

Weniger aufwändig ist die Freilandsaat. Lockern Sie das Beet nur oberflächlich, aber so, dass ein feinkrümliges Saatbeet entsteht. Geben Sie das Saatgut in flache Saatrillen und bedecken Sie es mit (Kompost)erde. Dabei sind die maximalen Saattiefen wichtig. Für manche Pflanzen braucht es Geduld. Karotten keimen erst nach 3 Wochen und werden deshalb mit wenigen schnell keimenden Radieschen gemischt, damit man rasch sieht, wo die Saatrillen verlaufen.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

Kommentare (0)

Fruchtfolge einhalten

Bedenken Sie die Nährstoffvorlieben der Pflanzen und bauen Sie diese in der richtigen Reihenfolge an. Starkzehrer wie Paradeiser oder Kohl brauchen viel Nahrung, Mittelzehrer wie Sellerie und Karotten kommen mit mittlerem Angebot zurecht und Schwachzehrer wie Bohnen oder Erbsen sind Selbstversorger. Teilen Sie ihre Beete also in drei Zonen auf und wechseln Sie über drei Jahre. (Zone A: 1. Jahr Starkzehrer, 2. Jahr Mittelzehrer, 3. Jahr Schwachzehrer usw.) Wer mehr Platz zur Verfügung hat, hängt noch ein Jahr Gründüngung an, damit Pflanzen wie z.B. Phazelie, Gelbsenf oder Feldsalat den Boden lockern und wieder mit Humus anreichern.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

Kommentare (0)

Mischkultur ansetzen

Mischkulturtabellen zeigen, welche Pflanzen sich fördern und welche nicht: Gemüse aus derselben Pflanzenfamilie vertragen sich im Wesentlichen nicht nebeneinander oder zeitlich hintereinander. Lange Zeit wurden Gemüse und „Blütenschätze“ getrennt. Dabei kommen sie bestens miteinander aus und locken fleißige Nützlinge an.

Häufige und bewährte Mischkulturen sind die Kombinationen aus Salat & Radieschen, Zwiebel & Karotte, Buschbohne & Kohlarten, Paradeiser & Spinat.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

Kommentare (0)

Keine Tipps mehr verpassen!

Abonnieren Sie unseren RSS-Feed!
Was ist ein RSS-Feed?

Wir erweitern laufend unsere Themen

Auf unserer Website finden Sie derzeit eine kleine Auswahl an Themen. Wir werden diese monatlich ergänzen.

Haben Sie eine Idee für ein neues Thema oder einen neuen Tipp?

Melden Sie sich an und schicken Sie uns Ihre Vorschläge! Wir freuen uns sehr über Ihre Rückmeldung.