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Spiele für große Gruppen

Foto: Kinder spielen, © G. Pomper, eNu

Der Kaiser schickt Soldaten aus

Die Kinder teilen sich in zwei Gruppen und stellen sich in einigen Metern Entfernung gegenüber in zwei Reihen auf. In jeder Gruppe wird ein Kaiser bestimmt. Die Gruppenmitglieder halten fest an den Händen und der Kaiser spricht: „Der Kaiser schickt Soldaten aus und schickt dabei den „Martin“ aus!“ (=ein Kind aus der eigenen Reihe). Das genannte Kind stürmt auf die gegnerische Gruppe zu und versucht die Kette zu durchbrechen. Gelingt dies, darf es die beiden Kinder, bei denen die Kette durchbrochen worden ist, in die eigene Gruppe mitnehmen und der Kaiser schickt erneut einen Soldaten aus. Gelingt es nicht, die Kette zu durchbrechen, wird der Soldat in die gegnerische Gruppe aufgenommen. Abwechselnd entsenden die Kaiser Soldaten. Das Spiel endet, wenn die Kette beim Kaiser durchbrochen wurde. Der Kaiser kann sich auch selbst beteiligen, indem er sagt: „Der Kaiser schickt Soldaten aus, und schickt dabei sich selber aus!“ Ist er nicht erfolgreich, hat sein Team verloren!

Dieses sehr wilde, aber lustige Spiel ist ab 5 Jahren geeignet und fördert die Teamfähigkeit.

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Eisbär und Pinguin

Ein Kind ist der Eisbär, ein anderes der Pinguin. Die anderen Kinder teilen sich in Zweiergruppen und haken sich bei einander ein. Sie sind „Eisschollen“ (bei ungerader Anzahl gibt es eine Eisscholle mit drei Kindern). Der Eisbär muss den Pinguin fangen und dabei laut brüllen und die Arme in die Höhe reißen. Der Pinguin flüchtet unter „piep, piep, piep“ im Watschelgang.

Nun wird es kompliziert, aber lustig: Der Pinguin kann sich auf eine Eisscholle retten, indem er sich bei einem Kind einhakt. Das Kind auf der anderen Seite dieser Eisscholle löst sich und die Rollen wechseln, d.h. es wird zum Eisbär und der vorige Eisbär zum flüchtenden Pinguin. Fängt der Eisbär den Pinguin, dann wechseln ebenfalls die Rollen.

Dieses Spiel ist anfänglich durch die Wechsel etwas kompliziert, aber dann sehr lustig. Die Reaktionsfähigkeit wird geschult. Die Kinder sollen mindestens 8 Jahre sein.

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Eulen und Krähen

Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt: die „weisen Eulen“ und „listigen Krähen“. Die Gruppen stellen sich in zwei parallelen Reihen an einer Mittellinie auf. Hinter den jeweiligen Gruppen befindet sich in genügend Abstand eine weitere Linie - das „Leo“ der Gruppe.

Zum Ablauf: Eine Person ist die Spielleitung und stellt Aussagen, die richtig oder falsch sein können, wie: „Das Gras ist grün.“ oder „Morgen ist Dienstag. (am Samstag)“. Ist die Aussage richtig, dann müssen die Eulen die Krähen fangen. ist die Aussage falsch, fangen die Krähen die Eulen. Die jeweils andere Gruppe flüchtet Richtung „Leo“, wo die Kinder geschützt sind. Wer gefangen wird, wird zum Teil der anderen Gruppe. Sind alle gefangen oder in Sicherheit, stellen sich die Gruppen wieder an der Mittellinie auf und die Spielleitung startet mit einer neuen Aussage.

Dieses Spiel erfordert viel Platz. Es schult die Reaktionsfähigkeit. Durch gezielte Fragen kann Wissen vermittelt oder abgefragt werden. Ab 6 Jahren geeignet.

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Blinzeln

Die Kinder sitzen im Sesselkreis. Hinter jedem sitzenden Kind, steht ein Wächter, der die Hände am Rücken verschränkt hat. Ein Stuhl bleibt leer, dahinter steht aber ebenfalls ein Wächter. Dieser blinzelt einem der sitzenden Kinder (heimlich) zu. Dieses muss nun versuchen den leeren Stuhl zu erreichen, ohne von seinem Wächter zurück gehalten zu werden. Gelingt das nicht, wird das nächste Kind angeblinzelt. Kann das Kind fliehen, muss der neue Wächter ein Kind anblinzeln.

Für dieses Spiel ist eine ungerade Anzahl an Personen notwendig. Es wird die Schnelligkeit geübt und die Aufmerksamkeit geschärft. Ab 6 Jahren.

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Grimassen-Memory

Von einer Gruppe mit mindestens 12 Personen werden zwei Kinder aus dem Raum geschickt. Die anderen bilden Paare und vereinbaren gleiche Grimassen. Die Gruppe überprüft, ob sich jedes Paar einen anderen Gesichtsausdruck ausgedacht hat, dann verteilen sich alle einzeln im Raum. Nun werden die zwei Kinder wieder hereingebeten.

Diese spielen „Memory“ gegeneinander: ein Kind beginnt und zeigt auf zwei MitspielerInnen, die „aufgedeckt“ werden, d.h. sie zeigen kurz ihre Grimassen. Wurde das Paar mit der gleichen Grimasse gefunden, hat das Kind dieses Paar gewonnen und darf noch einmal spielen. Bei ungleichen Gesichtsausdrücken ist das andere Kind an der Reihe. Gewonnen hat das Kind mit den meisten aufgedeckten Grimassen-Paaren.

Hier werden visuelle Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentration geschult. Das Spiel ist ab 8 Jahren geeignet.

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