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Schnecken ökologisch abwehren

Foto: Wegschnecke, © F. Kiss; Natur im Garten

Regenwetter lockt Schnecken an

Heuer ist der regelmäßige Regen im Vergleich zum Vorjahr eine Erleichterung beim Gießen und eine Wohltat für das Pflanzenwachstum. Die Schnecken, allen voran die Kapuzinerschnecke (besser bekannt als „Spanische Wegschnecke“), freuen sich besonders über die stetige Feuchtigkeit und schwärmen in die Gärten. Diese „Plage“ können Sie mit einfachen Mitteln ökologisch abwehren.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Dünn mulchen

Vermeiden Sie dicke Mulchschichten im Garten, in die sich Schnecken bei Hitze oder Trockenheit gerne zurückziehen. Bringen Sie stattdessen lieber dünne Schichten aus, durch die man vereinzelt die Erde schimmern sieht. So sickert Regen gut hinein und der Boden ist vor Verdunstung geschützt.

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Morgens gießen und abends absammeln

Der Boden um die Pflanzen sollte am Abend so trocken wie möglich sein, um die Wanderung der Schnecken zu erschweren. Gießen Sie daher am Besten in der Früh und hier nur den Wurzelbereich um die Pflanze, wenn möglich nicht über die Blätter. Nach Sonnenuntergang, ausgerüstet mit einer Taschenlampe, können Sie  auf Schneckenfang gehen. Da die Schnecken ihre Verstecke in der Nacht verlassen, ist das die effektivste Methode, um die Plagegeister zu entfernen.

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Barrieren und Fallen bauen

Barrieren, wie der Schneckenzaun um das Gemüsebeet, erweisen sich als sehr hilfreich. Der Zaun soll fest in der Erde stecken, aus glattem Metall sein und mind. 15 cm aus dem Boden ragen. Der obere Rand ist im spitzen Winkel zweimal nach außen gefaltet. Im Gartenfachhandel finden Sie verschiedene Steck-/Systeme. Achten Sie darauf, dass keine Pflanzenteile über den Zaun hängen, an denen die Schnecken in das Beet einwandern können. Die beliebten Bierfallen fangen Schnecken nicht nur, sondern locken sie leider auch an. Also nur gezielt einsetzen und nach dem Abfangen wieder entfernen.

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Biologisches Schneckenkorn ausstreuen

Im Handel erhältlich ist ein biologisches Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Eisen III-Phosphat, welches dünn und breitwürfig gestreut werden sollte. Die Schnecken verlieren nach der Aufnahme das Hungergefühl, verkriechen sich in die Erde und sterben dort. Das Mittel ist allerdings für alle Schneckenarten tödlich, auch für Gehäuseschnecken und den nützlichen Tigerschnegel.

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Langfristige Hilfe bieten Nützlinge

Das allerwichtigste für eine nachhaltige Bekämpfung von Schnecken ist das Fördern von Nützlingen. Spitzmäuse, Igel, Laufkäfer, Glühwürmchen, Tigerschnegel, Kröten und viele andere fressen Jungschnecken und Eigelege. Statten Sie Ihren Garten mit Unterschlupfmöglichkeiten wie Trockensteinmauern, Totholz oder Blumenwiesen aus, um diese natürlichen Schneckenjäger in den Garten zu holen.

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