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Richtig gießen

Foto: Gießkannen, © A. Haiden, Natur im Garten

Nicht zu viel und nicht zu wenig gießen

Wie viel Wasser eine Pflanze braucht, ist von Art zu Art unterschiedlich. Pressen Sie die Erde mit der Hand zusammen: ist die Hand danach feucht, haben Sie feuchten Boden. Die wenigsten Pflanzen mögen dauerhafte Feuchtigkeit, sie führt zu Wurzelfäulnis. So welken und vertrocknen die Pflanzen, da faulige Wurzeln kein Wasser aufnehmen können.

Steht die Pflanze zu trocken, welkt sie ebenfalls. Sie lässt die Blätter hängen. Wasser führt rasch zur Wiederbelebung. Es sei denn, der Welkepunkt ist überschritten. Dann hilft nichts mehr. Ab dem Welkepunkt trocknet der Boden so aus, dass die restliche Feuchtigkeit im Boden stark gebunden wird. Die Pflanzenwurzeln können keine ausreichende Saugspannung mehr entwickeln, um dieses Wasser aufzunehmen. Sie welken, weil der Wasserstrom von den Wurzeln zu den Blättern abreißt.
Am besten geht es den meisten Pflanzen in mäßig feuchtem Boden: Er fühlt sich feucht an, gibt aber auch unter Druck kein Wasser ab.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Die richtige Menge im Freiland

Bei Pflanzen, die nicht im Topf wachsen und die keine Sumpf- oder Feuchtwiesenpflanzen sind, gießt man bei Trockenheit maximal dreimal die Woche 30 Liter je Quadratmeter. Egal ob Rasen, Stauden- oder Gemüsebeet. Diese Wassermenge muss problemlos vom Boden aufgenommen werden können. Vernässt er stark oder bilden sich Lacken, ist der Boden verdichtet. Das Wasser soll in die Tiefe sickern, wo es von den Wurzeln erreicht wird, auch wenn die Oberfläche trocken ist. Früher soll nicht wieder gegossen werden.

30 l/m2 haben Sie übrigens erreicht, wenn Sie ein zylinderförmiges (gerades) Trinkglas in der zu bewässernden Fläche aufstellen und das 3 cm hoch gefüllt ist.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Pflanzen nicht zu Mittag gießen

Warum nicht in der Mittagshitze gießen? Zum einen wegen des Brennglaseffekts der Wassertropfen, vor allem aber, weil das Gießwasser meist zu kalt ist. Der Kälteschock stoppt zunächst den Stoffwechsel der Pflanze. Sie muss sich erst erholen, bevor sie das Wasser überhaupt aufnehmen kann. Ideales Gießwasser hat Umgebungstemperatur. Das ist an sonnig-heißen Tagen schwierig, denn besonnte oder beschattete Blätter und das Wurzelsystem im Boden haben sehr unterschiedliche Temperaturen.

Zudem sollte man dann gießen, wenn Pflanzen und Bodenoberfläche rasch abtrocknen können. Also nicht am Abend vor einer kühlen Nacht (Achtung: Pilzkrankheiten!), sondern besser zeitig in der Früh bei Schönwetter.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Nur von unten gießen

Das beste Mittel gegen Pilzkrankheiten ist, wenn Blätter gar nicht feucht werden. Bodennahe Bewässerung, etwa mittels Tropfschlauch, ist daher von Vorteil. Bei Topfpflanzen kommt es auf das Bewässerungssystem an. Ins Reich der Märchen gehört übrigens, dass nur Wurzeln Wasser aufnehmen. Alle Pflanzenteile sind dazu befähigt. Einer welkenden Pflanze hilft man am besten, indem man auch ihre Blätter mit blattwarmem Wasser benetzt.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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