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Pflege von Topfpflanzen

Foto: Mulchen im Topf © R. Burger - eNu

Mulchen auf Terrasse und Balkon

Mulchen reduziert die Verdunstung auf ein Minimum und zahlt sich bei großen Pflanzgefäßen aus. Dazu wird mit Heu, Stroh, zerkleinerten Grünpflanzen, schmalen Streifen Zeitungspapier oder Dinkelspelzen die Erdoberfläche abgedeckt und somit die Feuchtigkeit in der Pflanzerde zurückgehalten.

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Mit Regenwasser gießen

Pflanzen freuen sich am meisten über Regenwasser. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sammeln Sie dieses direkt von der Regenrinne in einer Regentonne. Vermeiden Sie kaltes Wasser. Das Gießwasser sollte lauwarm sein. Füllen Sie nach dem Gießen die Gießkanne gleich wieder an, damit sich das Wasser erwärmen kann.

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Wasser sparen

Gemüse und Pflanzen mit viel Laub benötigen sehr viel Wasser. Für einen Ernteerfolg ist eine gute Wasserversorgung das um und auf. Um möglichst wenig gießen zu müssen, wählen Sie die Pflanzgefäße so groß wie möglich. Bims, Lava, Flachsschäben oder Schafwollpellets können dem Substrat als Wasserspeicher zugegeben werden.

Durch Lockern der Erdoberfläche und Mulchen wird der Gießaufwand ebenfalls reduziert. Balkon- oder Terrassen-GärtnerInnen mit wenig Zeit fürs Gießen kaufen am besten Pflanzgefäße mit integriertem Wasserreservoir oder investieren in ein Bewässerungssystem.

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Düngegaben auf die Pflanzen abstimmen

Düngen Sie nur so viel wie notwendig. Ein Überangebot an Nährstoffen kann zu mehr Krankheiten und Schädlingen führen. Die Düngegaben müssen auf die Pflanzenarten abgestimmt werden. Je nach Düngebedarf unterscheidet man Schwach-, Mittel- und Starkzehrer.

Es gibt Pflanzen, die weniger Dünger aber regelmäßig Wasser brauchen, wie Lavendel oder Salbei, aber auch Pflanzen, wie Paprika, Paradeiser oder Zucchini, die viel Dünger und viel Wasser zum Wachstum benötigen.

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Zu Bio-Dünger greifen

Im Handel sind bereits viele Bio-Dünger erhältlich. Es gibt Bio-Dünger, bei denen tierische Ausgangsprodukte wie Hornspäne oder Hornmehl aus Kuhhörnern verwendet wird und organische Dünger auf Pflanzenbasis. Man unterscheidet auch zwischen Flüssigdüngern, die dem Gießwasser beigemengt werden und festen Düngern, die in das Substrat eingearbeitet werden und langsam Nährstoffe freigeben (Langzeitdünger).

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Vorratsdünger für eine gleichmäßige Nährstoffabgabe

Vorratsdünger wird nur einmal in die Erde eingebracht. Die Nährstoffe werden langsam während der Vegetationsperiode an die Pflanzen abgegeben. Greifen Sie zu organischem Bio-Dünger. Organischer Vorratsdünger wird langsam durch Mikroorganismen abgebaut. Da die natürlichen Bodentiere im Topf fehlen, muss diese Düngeform gut in das Substrat eingearbeitet werden, um Schimmel zu vermeiden.

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Dünger aus dem Haushalt verwenden

Kleine Mengen von Tee und Kaffee, Algen aus dem Aquarium oder kleine Mengen von Vogel-, Meerschweinchen-, oder Mäusemist können auch zur Verbesserung des Substrats verwendet werden.

Buchtipp: Handbuch Bio-Balkongarten
Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten, 2012 Löwenzahn, Andrea Heistinger Arche Noah, ISBN 978-3-7066-2494-7

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