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Nistkästen

Foto: Nistkasten auf Baum, © R. Gottwald-Hofer

Artenvielfalt im Garten fördern

Wer will sich schon den Frühling ohne das Gezwitscher und die Buntheit verschiedenster Vögel vorstellen? Was sie alle zur Aufzucht des Nachwuchses brauchen sind Insekten und Nistmöglichkeiten. Während Höhlenbrüter gerne ausgefaulte alte Astlöcher als neue Wohnstatt nutzen, brauchen Freibrüter je nach Art zumeist Astgabeln, um ihre Nester in Bäumen, Sträuchern oder im bodennahen Gestrüpp anzulegen.
Wir können sie mit Nistkästen bei der Brut unterstützen.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Unterschiedliche Nistkästen für verschiedene Vogelarten

Für Höhlenbrüter steht im Handel eine Vielzahl an Nistkastenmodellen zur Verfügung. Wenn Sie diese selbst bauen, nehmen Sie sägeraues, nicht behandeltes Holz. Dadurch können die Jungtiere gut aus der Ersatzhöhle klettern.
Der Durchmesser des Einfluglochs bestimmt, welche Vogelart den Nistkasten bezieht: Kleine Meisenarten wie Blau-, Hauben-, Sumpf- oder Tannenmeisen bevorzugen Öffnungen von 26 bis 28 mm. Kleiber, Kohlmeisen, Halsband- und Trauerschnäpper, Spatzen und Wendehals (eine Spechtart) benötigen 32 – 34 mm. Einfluglöcher von 45mm sind für Stare oder kleinere Eulen wie den Sperlingskauz geeignet.

Nistkästen gibt es auch für Halbhöhlenbrüter, wie Grauschnäpper, Hausrotschwanz oder Bachstelze. Diese Arten bevorzugen es, wenn die halbe oder 3/4 der Frontwand offen sind.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Nistkästen säubern

Achten Sie darauf, dass sich die Vorderseite des Nistkastens öffnen lässt. So kann im Herbst das alte Nest samt Parasiten wie Zecken, Flöhe, Milben entfernt und der Kasten gereinigt werden. Das steigert den Bruterfolg deutlich.

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Auf Sicherheit für die Brut achten

Um die Jungvögel nicht an Marder, Eichhörnchen, Katzen und andere Fressfeinde zu verlieren, achten Sie auf „einbruchsichere“ Nistkästen. Ein Beispiel dafür sind im Handel erhältliche feste Kästen aus Holzbeton. Im Eigenbau schützen Blechscheiben das Einflugloch, damit Spechte dieses nicht erweitern können. Bringen Sie das Einflugloch an einem kleinen Vorbau an. Das schützt vor Marder- und Katzenpfoten.

Bringen Sie Meisennistkästen nicht in der dichten Baumkrone an, sondern am übersichtlichen Stamm in etwa 2 m Höhe, wo es keine Ansitzmöglichkeiten gibt. Eine etwa 70cm breite Manschette aus Blech, ein alter Lampenschirm oder ein Kranz aus dornigen Ästen direkt am Stamm befestigt verhindert das Hinaufklettern von Katzen.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Den richtigen Platz auswählen

Die Einflugöffnung, gut vor Wind und Regen geschützt, sollte nach Süden oder Südosten gerichtet sein. Achten Sie darauf, dass der Kasten nicht ganztägig der prallen Sonne ausgesetzt ist, damit es im Inneren nicht zu heiß wird. Nischenbrüter wie Grauschnäpper und Hausrotschwanz mögen an Hauswänden oder unter Dachvorsprüngen montierte Nistkästen. Größere Vogelarten wie Star und Wendehals schätzen Nistkästen in 4 – 6 Metern Höhe mit freiem Anflug. Meisen und Kleiber sind meist recht flexibel was die Lage des Kastens betrifft, sofern der Schutz vor Räubern vorhanden ist, und nicht ein Nest in der Nähe für Konkurrenz sorgt.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Auch an Zugvögel denken

Hängen Sie auch im April noch zusätzliche Nistkästen auf. Das freut speziell die spät heimkehrenden Zugvögel. Arten wie der Gartenrotschwanz finden sonst nur bereits besetzte Bruthöhlen vor.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Hilfe für Freibrüter

Vögel, die nicht in Höhlen brüten, wie Amsel & Co. mögen dagegen heimische Heckensträucher, wo sie ungestört ihre Nester bauen können. Bewehrte Sträucher wie Schlehe, Berberitze und Heckenrose als Nistgehölze schützen vor Nesträubern.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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