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Kühles Winterquartier für Florfliegen

Foto: Florfliege, © det

Hilfe gegen Blattläuse

Florfliegen sind äußerst nützliche Helfer gegen Blattläuse. Die schlüpfenden Florfliegen-Larven ähneln kleinen Krokodilen“. Sie werden auch Blattlauslöwen genannt. Mit Vorliebe machen sie sich über Blattläuse, Blutläuse und andere Schädlinge her. Eine Larve verspeist im Laufe ihrer Entwicklung von etwa zwei bis drei Wochen bis zu 500 Blattläuse!

Daneben stehen aber auch Spinnmilben, kleine Raupen und Thripse auf dem Speisezettel. Wenn gerade keine Blattlaus den Weg der Florfliege kreuzt, laufen auch Geschwister Gefahr gefressen zu werden.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Nicht zu viel Wärme für das Winterquartier

Im Herbst suchen Florfliegen nach einer Unterkunft für ihr Winterquartier. Durch ihren Namen „Schneefliege“ macht die Florfliege auf den nahenden Winter aufmerksam, wenn sie in Gebäudeteilen Unterschlupf sucht.

Lassen Sie im Frühjahr und Herbst einen Fensterspalt in Garagen, Windfängen, Dachböden, Gartenhäusern und Schuppen offen. Hier verstecken sich die fertig entwickelten Insekten gerne. Im Freien überwintern sie dagegen unter Holztafeln, seltener auch in extra dafür aufgestellten „Florfliegenkästen“, in Laubhaufen oder hinter Baumrinden.

Verirren sich die Tiere in warme Wohnräume, übersiedeln Sie sie schonend an kühlere Plätze.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Blütenvielfalt sichert Nahrungsangebot übers Jahr

Florfliegenlarven fressen Blattläuse, die erwachsenen Tiere benötigen Honigtau und Blütennektar. Meist reicht es vollkommen aus, diese Nützlinge im eigenen Garten mit einem Angebot an offenen Blüten zu fördern.

Die erwachsenen Tiere wollen im Garten das ganze Jahr einen reich gedeckten Tisch vorfinden: Vor allem Doldenblütler sind ihre Leibspeise (Dill, Liebstöckl, Schafgarbe, Wilde Möhre, Wiesenkerbel). Aber auch Korbblütler wie Gänseblümchen, Margerite und Ringelblume werden gerne besucht.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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Nützliche Schönheit

Das feenartige, grazile Insekt mit golden schimmernden Augen (daher der Name „Goldauge“) und durchscheinenden Flügeln, die von einem grünen Netz durchwebt sind - ist im Naturgarten gerne gesehen. Die erwachsene Florfliege lebt friedlich vom Honigtau, besonders aber von Blütennektar und Blütenpollen, sofern offene Blüten das zulassen.

Weibchen erkennen am Rhythmus der trommelnden Männchen, ob sie derselben Art angehören. Ein Weibchen legt nach der Paarung im Laufe seines Lebens bis zu 800 Eier ab.

Aus Sicherheitsgründen befestigt sie diese „an einem Stiel“ - vorsorglich immer in die Nähe von Blattlauskolonien, damit der Nachwuchs dort rasch genügend Nahrung vorfindet.

Tipp von unserem Kooperationspartner „Natur im Garten“

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