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Herbstarbeiten im Garten

Foto: Laub rechen © Burger - eNu

Wiese und Rasen ein letztes Mal mähen

Das Gras wächst im Herbst nur mehr langsam. Der letzte Schnitt sollte deshalb nicht zu kurz sein. Stellen Sie den Mäher auf 5-8 cm ein, damit eine wärmende Schicht bleibt, die den Rasen schützt.

Auch die Wiese muss ein letztes Mal geschnitten werden, da die Gräser und Kräuter sonst unter der Schneelast zusammenbrechen und eine dichte Streuschicht den Austrieb im Frühjahr unterdrückt. Deshalb ist es auch wichtig, das letzte Mähgut zu entfernen.

Das Schnittgut eignet sich sehr gut zum Kompostieren. Fügen sie andere trockene Gartenabfälle und (falls vorhanden) etwas Mist dazu. Das Mähgut können Sie auch an einem geschützten Platz trocken lagern und im Frühjahr als Mulchmaterial verwenden.

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Laub entfernen nur wo es notwendig ist

Laub ist kein Abfall, sondern eine wichtige Humusquelle! Bedecken Sie leere Beete, Stauden und Rosen mit einer Mischung aus Laub mit Reisig oder Erde. Große Mengen an Laub lassen sich auch unter Bäumen und Hecken ablagern. Dort bietet es ein wertvolles Versteck für Tiere und Überwinterungsmöglichkeiten für Nützlinge. Im Frühjahr ist das Laub ein gutes Mulch- und Kompostmaterial.

Eine dünne Laubschicht schützt den Rasen und die Wiesenflächen. Die Blätter liefern Nährstoffe und Bodentiere finden eine Überwinterungsmöglichkeit. Rechen Sie Laub nur ab, wenn es eine dicke Schicht bildet. Im Frühjahr die Reste entfernen, um den Austrieb nicht zu behindern.

Anders ist es auf Wegen und Terrassen. Dort besteht Rutschgefahr. Entfernen Sie auf diesen Flächen unbedingt das Laub.

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  • Lilly K., 27.10.2015, 16:10

    Wir haben eine wilde Ecke im Garten eingerichtet - dort wird auch das LAub der Sträucher und Bäume aufgehäuft. Jedes Jahr überwintern in diesen Haufen einige Igeln!

Frühlingsblüher pflanzen

Zwiebelpflanzen, die im Frühjahr blühen sollen, werden im September und Oktober gepflanzt. Die Zwiebeln werden dabei ca. dreimal so tief gepflanzt wie sie groß sind. In unregelmäßigen Gruppen gepflanzt, sind sie am schönsten.

Krokusse setzt man am besten auf Rasenflächen. Schattenliebend und geschützt unter Sträuchern oder Gehölzen mögen es Schneeglöckchen, Narzissen, Windröschen, Winterlinge und Frühlingsknotenblumen. Narzissen fühlen sich auch auf Wiesen wohl. Für sonnige Rasenflächen eignen sich Krokusse und Traubenhyazinthen.

Damit die Pflanzen genug Kraft bekommen, ist es wichtig die Blätter einziehen zu lassen. Achten Sie beim Mähen darauf, dass die Blätter von Frühlingsblühern bereits gelb sind.

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Staudenbeet verjüngen

Ein Staudenbeet sollte alle 3-5 Jahre verjüngt werden. Die beste Zeit dafür ist der Herbst nach den ersten Frösten.

Graben Sie dazu die Stauden aus, säubern Sie die Wurzelballen, indem Sie faule und vertrocknete Teile herausschneiden. Die Pflanzen mit den Händen oder mit dem Spaten teilen. Im Pflanzbereich werden alle Unkräuter entfernt und die Pflanzlöcher vorbereitet. Versorgen Sie die Fläche mit Kompost.

Vor dem Einsetzen die Pflanzen in der gewünschten Kombination gruppieren. Nach dem Setzen gut eingießen und als Winterschutz mit einer Decke aus Laubstreu mit Reisig oder Erde bedecken.

Es gibt Pflanzen, die diese Verjüngung nicht mögen oder brauchen. Kälteempfindliche Stauden wie Salbei oder Rosmarin werden erst im Frühjahr umgesetzt. Bestimmte Stauden wie Pfingstrosen, Schneerosen oder Lupinen wollen keine Verjüngungskur.

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Staudenbeet neu anlegen

Neue Staudenbeete werden von Oktober bis spätestens Mitte November angelegt, damit die Pflanzen noch genug Zeit zum Anwurzeln haben. Bereiten Sie den Boden vor, indem Sie Rasensoden und Unkräuter entfernen, tief lockern und – je nach Staudenarten – mit Kompost düngen.

Stauden, die im Frühjahr und Sommer blühen, werden im Herbst gepflanzt, Herbstblüher aber besser im Frühling. Lassen Sie deshalb Bereiche frei und vervollständigen Sie das Staudenbeet mit den herbstblühenden Pflanzen im darauffolgenden Jahr.

Informieren Sie Sich bei der Planung des Beets über die Standortansprüche der Stauden und achten Sie auf Wuchshöhe, Blütezeitpunkt und Farben.

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Zum Schutz der Nützlinge nur gezielt zurückschneiden

Gehölze, Stauden und hohes Gras sind wichtige Winterquartiere für Nützlinge. Schneiden Sie deshalb nicht alle Pflanzen im Herbst radikal zurück. Hohle Stängel und abgeblühte Blumen bleiben am besten als Rückzugsort stehen und werden erst im Frühjahr vor dem Austrieb geschnitten.

Lassen Sie im Garten in einem „wildes Eck“ der Natur ihren Lauf! Brennnessel, Wildstauden, Totholz oder Asthaufen haben dort ihren Platz und bieten Nützlingen dort das ganze Jahr Schutz und Nahrung.

Kommentare (1)

  • Lilly K., 27.10.2015, 16:12

    Die Blütendolden und Stängeln div. Gräser und Stauden sehen im Frost und Rauhreif wunderschön aus!

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