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Grabgestaltung und Pflege

Foto: Grabschmuck, © R. Gottwald-Hofer, eNu

Friedhof als Naturoase

Besonders vor Allerheiligen werden als Zeichen der Verbundenheit Blumen und Gestecke auf den Friedhof gebracht. Es bieten sich viele Möglichkeiten zur nachhaltigen Gestaltung der letzten Ruhestätte an.

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Standortgerechte Pflanzen verwenden

Wählen Sie standortgerechte und pflegeleichte Arten. Es müssen nicht immer Stiefmütterchen, Erika oder Begonien sein. Auch bei einheimischen Pflanzen finden Sie zahlreiche Arten mit Symbolcharakter. Kombinieren Sie immergrüne Bodendecker, Kleinsträucher, Frühlingsblüher und Blütenstauden. Damit haben Sie das ganze Jahr über Blüten und Bewuchs. Daneben gibt es immer Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge.
 

  • Pflanzen die für Ewigkeit und Unsterblichkeit stehen:  
    Immergrüne Pflanzen: Eibe, Buchsbaum, Wacholder, Efeu, kleines Immergrün           Stauden mit trockenhäutigen, dauerhaften Blütenständen z.B.: Gartenstrohblume,           Perlkörbchen
  • Pflanze als Symbol für Reinheit: Lilie
  • Zauber- und Heilpflanzen: Seifenkraut, Wermut, Hauswurz

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Keine Pestizide und Torf für die Grabstätte

Verzichten Sie auf den Einsatz von Pestiziden und Unkrautbekämpfungsmitteln. Achten Sie auf torffreie Erde bei der Grabbepflanzung. Der Torf- Abbau trägt zur Zerstörung von Hochmooren bei, die zu den empfindlichsten und gefährdetsten Lebensräumen zählen. Außerdem kommt es mit Torf zum Versauern des Bodens. Nehmen Sie Kompost, Rindenmulch oder Hanfschäben als Ersatz.

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Grabschmuck

Gestecke und Grabgebinde, die klassisch zu Allerheiligen angeboten werden, bestehen aus Tanne, Silberfichte oder Wacholder oft mit Chrysanthemen und diversem schmückendem Beiwerk. Der Nachhaltigkeitsgedanke kann auch hier mit einfließen.
Achten Sie darauf, ob das Gesteck nach der Verwendung gut in die einzelnen Materialien zerlegt werden kann und nicht als Ganzes in den Müll muss. Ist die Kranz- oder Gesteck-Basis aus natürlichen Materialien wie Nadelhölzern oder Stroh, können Sie diese im kommenden Jahr neu schmücken und wiederverwenden bzw. ebenfalls kompostieren.

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Grabbeleuchtung und Kerzen

Bei der Auswahl der Grabbeleuchtung und Kerzen genau hinsehen. Die Mehrzahl der Kerzen wird aus wenig nachhaltigen Ölverbindungen hergestellt und in Plastikbechern verpackt. Bevorzugen Sie Glaslichter zum Nachfüllen.

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Abfalltrennung auch am Friedhof

Wie zuhause sollte auch am Friedhof Abfalltrennung selbstverständlich sein. Vermeiden Sie Plastik bei Kunstblumen, Gestecken, Kerzenhüllen und Grabschmuck.

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Steine und Platten

Grabsteine und Platten sowie die Umfriedungen bestehen meistens aus Naturstein. Ein großer Teil der Steine wird importiert, verbunden mit hohen CO2-Belastungen. Gleichzeitig werden sie unter teils menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt. Arbeitsschutz, Löhne und Arbeitszeiten entsprechen in keiner Weise dem Europäischen Standard. Auch Kinderarbeit gibt es immer noch. Daneben werden Boden, Wasser Luft und umliegende Vegetation geschädigt.
Heimische Steine garantieren bessere Arbeitsbedingungen und kürzere Transportwege. Traditionelles Handwerk liefert die zweite, sehr verbreitete Art der Grabgestaltung. Schmiedeeiserne Kreuze sind nicht nur in den alpinen Regionen weit verbreitet. Früher günstiger als Stein, hat sich dieses Verhältnis mittlerweile genau umgekehrt. Mit diesen handwerklich gefertigten Produkten ermöglichen Sie lokalen Kunstschmieden eine Zukunft im Beruf.

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