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Gemüsegarten

Foto: Im Gemüsegarten, © P. Nemec, eNu

Den Anbau in Beeten planen

Wenn Sie einen Gemüsegarten anlegen bzw. neu bepflanzen, dann sollten Sie  überlegen, welche Gemüsesorten und Kräuter darin Platz finden sollten. Da ist es ratsam über die jeweiligen Standortansprüche der Pflanzen und Anbaubedingungen Bescheid zu wissen. Sie können die Beete und den vorhandenen Platz grob skizzieren und einen Anbauplan machen.

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Die Bodenfruchtbarkeit erhalten

Düngung und Fruchtwechsel ist für die Bodenfruchtbarkeit wichtig. Durch einen wechselnden Anbau von verschiedenen Gemüsearten werden die Bodennährstoffe optimal ausgenutzt und Krankheiten vorgebeugt. Setzen Sie Gemüse der gleichen Familie frühestens nach drei Jahren wieder auf den gleichen Platz. Heben Sie die  Anbaupläne aus Vorjahren auf um nachschauen zu können.  

Verwenden Sie organische Düngemittel wie Kompost, Mulchmaterial (aber keinen Rindenmulch) und Stallmist um die natürliche Humusschicht aufzubauen. Die Entwicklung von gesunden Bodenlebewesen wird so begünstigt. Zu viele leicht lösliche Nährstoffe in Form von Düngesalzen in Handesldüngern wirken sich ungünstig auf den Humusgehalt aus und lassen den Boden verarmen.

Im Herbst können Sie eine Gründüngung aussäen, welche über den Winter stehen bleibt. Geeignet sind z.B. Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Phazelia, Tagetes uvm. Die Rückstände arbeiten Sie dann zeitig im Frühling in den Boden ein.

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Mischkultur beugt Schädlingsbefall vor

Pflanzen können sich in puncto Gesundheit gegenseitig stärken und so Schädlingsbefall und Erkrankungen vorbeugen. Wenn Sie z.B. Karotten und Zwiebeln gemeinsam pflanzen, haben Gemüsefliegen keine Chance. Im Gemüsebeet eingesetzte Blumen wie Tagetes helfen gegen schädliche Fadenwürmer.

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Bodenpflege vor dem Anpflanzen

Bearbeiten Sie die Beete erst kurz vor dem Säen oder Pflanzen der Setzlinge, denn so haben Unkräuter kaum Zeit sich vor den Pflänzchen auszubreiten.  

Leicht sandige bzw. lockere Böden und länger bebaute Beete nicht umgraben,  sondern nur mit einer Grabegabel lockern. Die Erde dabei von Unkraut und Wurzeln befreien. Schwere Lehm- und Tonböden sollten Sie mehrmals lockern oder einmal mit dem Spaten umstechen.

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Gemüsesorten aussäen und Setzlinge anpflanzen

Je nachdem um welche Gemüseart und –sorte es sich handelt, können Sie einige Gemüsearten ab Februar/März vorziehen und dann die Pflänzchen setzen. Wärmeliebende und frostempfindliche Pflanzen wie Paradeiser, Zucchini, Kürbis, Gurken und Paprika unbedingt erst nach den letzten Frösten im Mai setzen. Auch Bohnen und Fisolen brauchen zum Keimen einen warmen Boden.

Andere Arten wie z.B. Karotten, Radieschen, Pastinaken, Rote Rüben, Porree, Fisolen, Erbsen, uvm. können Sie ab April, Mai direkt ins Freiland aussäen.

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Mulchen gegen Austrocknen und Unkraut

Eine Mulchschicht aus angetrocknetem Grasschnitt verhindert eine Austrocknung des Bodens, reduziert Unkräuter, aktiviert das Bodenleben, bringt Nährstoffe in den Boden und regt die Humusbildung an. Während der Wachstumszeit können Pflanzen mit Komposttee oder Brennnesseljauche gestärkt werden.

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Regelmäßige Pflege für gutes Wachstum

Das Jäten und Hacken von Unkraut kommt einer guten Nährstoffversorgung der Pflanzen und dem Wachstum zugute. Beginnen Sie damit schon ein paar Wochen nach dem Anpflanzen.

Beim Jäten und Hacken sollten Sie vor allem mehrjährige Unkräuter wie z.B. Distel, Klette und Ampfer mitsamt der Wurzel ausstechen. Hartnäckige Wurzelunkräuter wie z.B. Quecke, Hahnenfuß, Ackerwinde und Giersch vermehren sich weiter, wenn nicht alle Wurzelausläufer entfernt werden.

Giersch zählt zu den essbaren Wildkräutern und schmeckt als Zugabe in Erdäpfelsalaten oder als Pesto.

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Richtig Gießen

Am wirkungsvollsten ist das Gießen am Morgen oder Vormittag. Am Abend sollten Sie lieber nicht gießen, denn das schafft günstige Bedingungen für Schnecken. Verwenden Sie gesammeltes Regenwasser aus einer Tonne. Gießen Sie das Wasser mit der Gießkanne direkt zu den Wurzeln. Beim Besprühen kann das Wasser nicht tief genug in den Boden zu den Wurzeln eindringen und zudem können sich durch die Feuchte auf den Blättern leichter Pilzkrankheiten wie z.B. Mehltau bilden.

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Nützlinge im Garten fördern

Fördern Sie die natürlichen Feinde von Schädlingen. Das können Sie z.B. durch das Anpflanzen von Futterpflanzen für Nützlinge oder das Schaffen von Lebensraum wie z.B. Nistkästen für Vögel, Laub- und Steinhaufen oder einen Naturteich im Garten.

Auch Abwehrmaßnahmen wie das Absammeln von Schnecken, Schneckenzäune rund um Beete und die Verwendung von Gemüsenetzen als Barriere gegen Schädlinge (Fluginsekten) kann Abhilfe schaffen.

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Späte Sorten noch säen

Bereits abgeerntete Beete können Sie Anfang August für Spätsaaten wie z.B. Vogerlsalat, Endivie und Chinakohl nutzen. So können Sie frisches Gemüse bis in den Spätherbst ernten.

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