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10 Tipps für eine nachhaltige Hochzeit

Foto: Hochzeitsringe anstecken, © R. Burger, eNu

Machen Sie Ihre Hochzeit zur Green Wedding

Der erste Schritt dabei ist die Einladung. Schön gestaltete Einladungskarten gehören zur Hochzeit dazu. Am nachhaltigsten ist es, die Gäste per E-Mail einzuladen – das ist aber nicht jedermanns Sache. Bei gedruckten Einladungen, Menükarten, Tischkärtchen und Dankeschön Billets auf das Material achten und zertifizierte Druckereien mit Umweltzeichen wählen.

Tipp: Informieren Sie Ihre Gäste bereits in der Einladung, dass sie auf Ökologie und Nachhaltigkeit Wert legen und bitten Sie um Unterstützung.

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Den Ort sorgfältig auswählen

Ein schöner, außergewöhnlicher Ort für die Trauung, ist schon die halbe Miete für ein gelungenes Hochzeitsfest. Er soll nicht nur schön und romantisch sein, sondern auch gut erreichbar. Am besten eignen sich öffentlich erreichbare Locations. Ist das nicht möglich, regen Sie die Bildung von Fahrgemeinschaften an. Das reduziert den CO2 Ausstoß.

Die gemeinsame Anreise der Hochzeitsgesellschaft ist eine weitere Möglichkeit. Organisieren Sie für Ihre Gäste einen Bus der alle gemeinsam zum Fest bringt. Die Feier beginnt schon bei der Anreise und ermöglicht allen eine sichere Hin- und Rückfahrt.

Eine ausgefallene Idee ist die Fahrrad-Hochzeit. Alle Gäste sind mit ihren Rädern eingeladen. Gäste ohne Fahrrad bekommen Leihräder. Für Ältere oder ganz Junge lassen sich Rikschas organisieren. Auch das Brautpaar kommt per Rikscha zum Fest.

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Das Catering regional, saisonal und biologisch halten

Die Liebe geht durch den Magen – achten Sie auch bei der Hochzeit auf:

  • Regional: Rohstoffe aus der Region haben kürzere Transportwege und produzieren weniger klimaschädliche CO2-Emissionen. Am besten konsumieren Sie Lebensmittel, deren Produktionsort möglichst nahe ist. So unterstützen Sie auch die Wertschöpfung in der Region. Mit dem Kauf von regionalem Käse kann man etwa 2 % und mit regional erzeugtem Brot sogar 16 % Treibhausgase einsparen!
    Ihre Gäste freuen sich bestimmt über heimische Spezialitäten.
  • Saisonal: Obst und Gemüse, das in unserer Klimazone während der jeweiligen Jahreszeit im Freiland ausreifen kann, schmeckt besser und enthält mehr wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamine. Wählen Sie aus der Vielfalt der Jahreszeit.
  • Biologisch: Biologisch produzierte Lebensmittel sind umwelt- und klimafreundlicher.
  • Fair: Achten Sie bei Lebensmitteln, wie Kaffee, Tee und Schokolade auf eine faire Produktion, welche nicht nur die Umwelt schont, sondern auch sozial gerechtere Arbeitsbedingungen garantiert.

Meist bleiben größere Mengen an Lebensmitteln übrig. Diese sind viel zu schade zum Wegwerfen. Sorgen Sie vor, halten Sie Kuchenboxen und Behälter bereit und geben Sie Ihren Gästen etwas von der Hochzeitstorte oder vom Buffet mit auf den Weg. Eine andere Möglichkeit ist Einfrieren und später genießen.

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Faires Hochzeits-Outfit oder Second Hand wählen

Jede Braut will an ihrem Tag durch ihr Brautkleid glänzen und der Bräutigam daneben nicht ganz verblassen.

Bei Textilien gibt es mittlerweile eine große Auswahl an fairer und biologischer Kleidung und dass für jede Geldbörse. Denn hinter dem schönen Schein der herkömmlichen Modewelt verbergen sich unschöne Tatsachen, wie exzessiver Einsatz von Pestiziden, die Ausbeutung von Kindern und Erwachsenen, sowie die Missachtung von Arbeits- und Menschenrechten entlang der Produktionskette.

Bei Hochzeitsmode durchaus üblich: Entdecken Sie die Möglichkeit zum Mieten oder nutzen Sie das vielfältige Angebot in Second Hand Läden. Mit schicken Details gestalten Sie dann Ihr ganz persönliches Design. Ein cooler Hut, Schleier, Schal und ähnliches, gibt Ihrem Outfit den letzten Schliff.

Wer das Brautkleid gerne öfter tragen würde, durch ein Umfärben kann ein Ballkleid daraus gemacht werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Hochzeit in Tracht zu gestalten. Trachtenanzug und Dirndl können auch später zu feierlichen Anlässen ohne Umfärben oder Umnähen wieder getragen werden.

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Ringe und Schmuck aus fairer Produktion

Es gibt mittlerweile die Möglichkeit Gold aus fairem Handel zu beziehen. FAIRTRADE setzt sich für den Schutz der Menschen und der Umwelt am Anfang der Wertschöpfungskette ein. Damit können die MinenarbeiterInnen im kleingewerblichen Bergbau ihre wirtschaftliche und soziale Situation aus eigener Kraft verbessern.

Eheringe müssen Sie nicht neu kaufen. Manche Juweliere fertigen aus altem, nicht getragenem Schmuck neue Stücke an. Das ist eine Möglichkeit Ihren Eheringen eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Und warum nicht Kette, Ohrringe oder Armbänder passend zum Kleid bei Freundinnen, Mutter oder Oma ausleihen.

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Nicht auf Make-up und Frisur vergessen

Setzen Sie auch beim Make-up auf Bio! Geprüfte Kosmetik, die auf Tierversuche und schädliche Chemikalien verzichtet, tun Sie nicht nur Ihrer Haut, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

Die Begriffe „Biokosmetik“ und „Naturkosmetik“ sind keine geschützten Begriffe, daher achten Sie auf die entsprechenden Gütesiegeln, die von unabhängigen Instituten vergeben und kontrolliert werden.

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Die Dekoration beachten

Bringen Sie mit dem Blumenschmuck in der Kirche oder im Lokal Ihre persönliche Note ein.

Falls Sie die Möglichkeit haben, eignen sich Blumen aus dem eigenen Garten.

Verwenden Sie bei Brautstrauß und beim Blumenschmuck Produkte regionaler Blumenhändler oder Bio-Blumen. Diese werden unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet. Achten Sie auf die EG-Öko-Kontrollnummer. Fragen Sie Ihre regionale Gärtnerei oder Floristen, woher die Blumen stammen, damit weite Transportwege ausgeschlossen werden können.

Dekorative Topfpflanzen können nach der Hochzeit den Gästen mitgegeben werden oder im Garten bzw. am Balkon gepflanzt werden.

Neben den Blumen können viele Naturmaterialien wie Steine, Blätter, Efeuranken, Früchte und Beeren die Hochzeitstafel schmücken – Ihrer Kreativität steht hier kaum etwas im Weg.

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Nutzen Sie die Dienstleistungen vor Ort

Wählen Sie für Ihre Hochzeitsfotos, den Blumenschmuck, die musikalische Umrahmung und Ihr Styling die Firmen vor Ort.
Kurze Wege sind nicht nur gut für die Umwelt, Sie sparen auch Zeit, wenn Sie die Vorgespräche führen.
Der örtliche Fotograf bzw. die Fotografin kennt außerdem die schönsten Motive am Hochzeitsort.

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Hochzeitsliste verhindert ungewollte Geschenke

Jeder Hochzeitsgast möchte dem Brautpaar ein Geschenk überreichen. Um doppelte oder unnötige Geschenke zu vermeiden, legen Sie eine Hochzeitsliste auf. Überlegen Sie bereits im Vorfeld was Sie gerne möchten bzw. für den gemeinsamen Haushalt benötigen. Teilen sie diese Hochzeits-Wunschliste Ihren Gästen schon bei der Einladung mit. So vermeiden Sie Geschenke die rasch in den Keller oder den Müll wandern.

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Die Hochzeitsreise klimaschonend gestalten

Auch die Flitterwochen lassen sich nachhaltig gestalten. Wählen Sie ein Ziel in der Nähe. Warum nicht mit der Bahn anreisen statt mit dem Flugzeug um die Welt zu jetten. Viele Reiseveranstalter bieten mittlerweile umweltverträgliche Reisen an oder die Möglichkeit den CO2 Ausstoß durch Unterstützung von Umweltprojekten zu kompensieren.

Erkundigen Sie sich im Vorfeld über ihre Möglichkeiten.

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