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Kekse backen

Weihnachtsgebäck, Foto: © N. Prey - eNu

Kreativität und hochwertige Zutaten

Neben den geschmacklichen Vorzügen von selbst gebackenen Keksen können Sie selbst  Ihre Zutaten wählen. Neue Kreationen probieren und auf biologische Produkte aus der Region achten. Ganz ohne künstliche Konservierungsstoffe und Aromen. Die Kekse hübsch verpackt sind ein nettes Geschenk.

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Walnüsse selbst ernten

Wer das Glück hat, einen Nussbaum im eigenen Garten zu haben, der kann sich im Herbst ans Nussklauben machen. Steht der Nussbaum nicht im eigenen Garten, so können Sie in Bauernläden, in regionalen bäuerlichen Netzwerken oder bei Ab-Hof-Verkäufen heimische Walnüsse kaufen.

Neben dem Kekse backen, einige Walnüsse zu knabbern ist durchaus erwünscht.
Walnüsse haben von allen Nussfrüchten mit 7490 mg/100 g den höchsten Gehalt an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure). Dazu sind sie reich an Tocopherolen, einer Gruppe von Vitamin-E-Formen, die als Antioxidantien wirken. Ebenso enthalten ist Zink, welches unserem Immunsystem gut tut.

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Mit Vollrübenzucker backen

„Bio Rohzucker“ unterscheidet sich vom Rohrzucker nicht nur durch ein fehlendes „r“. Rohrzucker wird aus Zuckerrohr hergestellt und hat eine weite Reise hinter sich, bevor er bei uns in den Regalen landet.

„Bio-Rohzucker“ ist ein heimisches Produkt aus Zuckerüben aus kontrolliert biologischem Anbau und ist eher bräunlich als weiß. Er erinnert im Geschmack an Karamellbonbons. Durch die feinpudrige Struktur ist Rohzucker gut zum Backen von Keksen und Kuchen geeignet. Bei der Produktion wird in einem schonenden Verfahren ein Dicksaft hergestellt, der in einer Trocknungsanlage getrocknet und keiner Raffinationsstufe unterzogen wird. Durch dieses Verfahren bleiben auch Nichtzuckerstoffe aus der Zuckerrübe erhalten, die dem Produkt sein typisches und natürliches Aroma verleihen.

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Fair würzen

Was wären Vanillekipferl ohne Vanille und Lebkuchen ohne Zimt? Gewürze machen unser Adventgebäck einzigartig geschmacksintensiv. Achten Sie bei Gewürzen auf gute Qualität und auf biologische Herkunft.
Zimt und Vanille gedeihen nur in tropischen Ländern.  Bevorzugen Sie Gewürze aus fairem Handel und unterstützen damit bessere Arbeits- und Produktionsbedingungen

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Halbe-halbe mit vollem Korn

Vollkornmehl sättigt nachhaltig und liefert wertvolle Mineralstoffe und Ballaststoffe. Verwenden Sie zum Backen eine Mischung aus 2/3 Vollmehl und 1/3 Feinmehl, so können Sie eine Spur mehr gesunde Nährstoffe in die Nascherei bringen.

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Trockenfrüchte zum Süßen

Der Fruchtzucker wird durch den Wasserentzug der Frucht konzentriert. Das erklärt warum eine einzelne Dörrbirne so unglaublich süß schmeckt. Getrocknete Früchte werden klein geschnitten unter den Teig gerührt, wie beim Apfelbrot oder beim Kletzenbrot. Neu als Zutat sind Feigen aus heimischem Anbau. Pürieren Sie frische Feigen und süßen Sie damit Kuchen und Kekse. Das Mus lässt sich in kleinen Behältern gut einfrieren oder einwecken. Neben der starken Süßkraft bringen sie viele Ballaststoffe.

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Honig statt Zucker

Honig hat eine höhere Süßkraft als Rübenzucker. Es wird daher weniger Honig gebraucht, um gleich stark zu süßen. Der Eigengeschmack von Honig ist im Lebkuchen gewünscht, im Apfelkuchen liefert er neue Geschmacksaromen. Es gilt: experimentieren Sie mit der Menge. In vielen Rezepten kann der ganze Zucker durch Honig ersetzt werden, es reicht ein Drittel der Menge. Beachten Sie, dass Honig auch Flüssigkeit mit bringt und sich dadurch die Konsistenz verändert. Beim Erhitzen von Honig über 40 Grad Celsius werden wertvolle Enzyme im Honig zerstört. Was bleibt ist die Süße, der charakteristische Geschmack und ein kleines Plus an hitzebeständigen Vitaminen und Mineralstoffen.

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Trocken und kühl lagern

Kekse am besten in Keksdosen oder Schraubgläsern aus Glas eher kühl lagern, dann halten sich die Köstlichkeiten gut einige Wochen. Zu harter Lebkuchen wird durch Zugabe von ein paar Apfelspalten/ -ringen in die Keksdose schneller weich.

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Rezepte

Walnusslebkuchen

Zutaten: 2 Eier, 80 g Honig, 200 g Rohzucker, 1 KL Zimt, 1 KL Lebkuchengewürz, 200 g Vollkornmehl, 100 g Feinmehl, 150 g geröstete, geriebene Walnüsse, 1 KL Natron oder Weinsteinbackpulver, 2 EL Milch, Milch zum Bestreichen, 80 g Walnüsse zum Verzieren

Zubereitung: Eier, Honig, Rohzucker und Gewürze schaumig rühren. Mehl und Nüsse mischen, Grübchen machen, die Eiermischung und das in Milch aufgelöste Natron beifügen.  Zusammenkneten und den Teig bei Raumtemperatur eine Stunde rasten lassen. Backrohr auf 170 °C vorheizen. Den Teig 5 mm dick ausrollen und Formen ausstechen. Mit etwas Milch bestreichen und mit halbierten Walnüssen belegen. Nach dem Abtrocknen der Oberfläche ca. 10 min bei 170°C backen.

Walnussblüten

Zutaten: 150 g Dinkel- oder Weizenvollmehl, 150 g geriebene Walnüsse, 150 g Vollrübenzucker, 1 TL Weinsteinbackpulver, 100 g Butter, 1 Ei, Vanillezucker, Wildfruchtmarmelade, 100 g weiße Kuvertüre, ganze Walnüsse zum Verzieren

Zubereitung: Mürbteig bereiten und rasten lassen. Teig ausrollen und Blüten (3 cm Durchmesser) ausstechen und im vorgeheizten Rohr bei 180°C 10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Marmelade zusammenkleben. Weiße Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen, die Plätzchen darin halb eintauchen und auf die Oberfläche jeweils eine halbe Walnuss drücken. Glasur gut abtrocknen lassen.

Kürbiskernkrapferl

Zutaten: 300 g Dinkel- oder Weizenvollmehl, 80 g Vollrübenzucker, 250 g Butter, 140 g geriebene Haselnüsse, 1 Ei, Traubengelee zum Füllen, gehackte Kürbiskerne zum Wälzen, 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung: Mehl, Butter, Haselnüsse, Ei und Rohrzucker zu einem Teig kneten und 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Teig zu einer Rolle formen und kleine, gleichmäßige Stücke abschneiden. Zu Kugeln formen, in gehackten Kürbiskernen wälzen und auf das Backblech setzen. Mit dem Kochlöffelstiel in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Im Rohr bei 180 °C backen, bis die Krapferl leicht hellbraun sind. Kurz vor Backzeitende in die Vertiefung Traubengelee füllen - am besten mit einem Spritzsack - und die Krapferl noch einige Minuten fertig backen.

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