icon Essen & Trinken/ Lebensmittel

Bio-Honig

Foto: Bio-Honig, © P. Nemec, eNu

Honig aus Bio-Imkerei

Honig ist ein Naturprodukt. Bienen fliegen frei und suchen ihr Futter in der umliegenden Natur. Sie lassen sich nicht vorschreiben, nur bestimmte Blumen und Blüten zu wählen. Kann also Honig, „bio“ sein? Ja, denn biologisch erzeugter Honig unterscheidet sich vor allem in der Art der Imkerei.

Kommentare (0)

Physikalische Reinigung der Bienenkästen

Bio-Imker reinigen ihre Stöcke physikalisch und desinfizieren mit Heißwasser und Flammen. Wirkstoffe, die darüber hinaus zugelassen sind, werden in der EU-Bioverordnung genau festgelegt.

Kommentare (0)

Verzicht auf chemisch-synthetische Medikamente

Bienenkrankheiten werden mit ätherischen Ölen oder unbedenklichen, organischen Säuren behandelt. Chemisch-synthetische Medikamente kommen dabei nicht zum Einsatz.
Der Varroamilbe, dem häufigsten Bienenparasiten, wird eingeheizt. In sogenannten Bienensaunen „schwitzen“ sich Bienen gesund, während die wärmeempfindliche Milbe abstirbt. Das Ergebnis sind, laut Erfahrungsberichten von Imkern, gesunde, vitale Bienenvölker.

Kommentare (0)

Standort der Bienenstöcke ist wichtig

Bio-Imker achten darauf, Bienenstöcke in einer Gegend zu positionieren, wo Bio-Landbau betrieben wird und ausreichend Wildpflanzen vorhanden sind. Regionen, in denen gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, sind tabu.
Damit wird das Risiko minimiert, dass Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen in den Honig gelangen. Ausschließen kann das allerdings keiner. Denn was der Wind verbreitet, können die Bienen theoretisch eintragen.

Kommentare (0)

Honig für Mensch und Biene

Einen großen Teil für uns, einen kleinen Teil für die Bienen! Der Imker nimmt sich nicht den ganzen Honig, sondern lässt den Bienen einen Rest als Futter für den Winter. In Ausnahmefällen darf Bio-Zucker für die Fütterung verwendet werden. Ein bestimmter zeitlicher Rahmen ist dafür festgelegt.

Kommentare (0)

Wertvolle Nährstoffe bleiben erhalten

Bio-Honig wird besonders schonend bei niedrigen Temperaturen behandelt, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs erhalten bleiben. Beim Schleudern, Sieben, Klären und anschließendem Einlagern wird der Honig nicht über 35° Celsius erwärmt.
Eine Druckfiltration ist verboten. Durch Weglassen dieser Technologie bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten.

Kommentare (0)

Heimischen Bio-Honig bevorzugen

Mehr als ein Kilo Honig wurde bei uns zuletzt pro Kopf und Jahr gegessen. Das ist laut Lebensministerium um ein Drittel mehr, als hierzulande erzeugt wird. Viele sind sich gar nicht bewusst, dass sie keinen Honig aus Österreich kaufen. Wird Importhonig in Österreich abgefüllt, gilt er bereits als österreichisches Produkt.
Wer auf heimische Ware Wert legt, sollte die Herkunftsangabe beachten. Die Hersteller sind verpflichtet, das Herkunftsland des Honigs (z.B. Österreich) anzugeben. Handelt es sich um eine Honigmischung aus mehreren Ländern, reicht die allgemeine Angabe „EU-Länder“ oder „Nicht-EU-Länder“.

Kommentare (0)

Bio-Honig erkennen

Österreich ist das Bio-Land Nummer 1. Bereits jeder 5. landwirtschaftliche Betrieb ist ein Bio-Betrieb. Gemeinsam mit viel Naturland ergibt das beste Bedingungen für Honig. Handelt es sich um Honig aus Bio-Imkerei, so finden Sie das EU-Bio-Logo gemeinsam mit dem Kontrollstellencode am Etikett.
Mehr zur Kennzeichnung lesen Sie in unseren Artikeln über Bio-Kennzeichnung.

Kommentare (0)

Keine Tipps mehr verpassen!

Abonnieren Sie unseren RSS-Feed!
Was ist ein RSS-Feed?

Wir erweitern laufend unsere Themen

Auf unserer Website finden Sie derzeit eine kleine Auswahl an Themen. Wir werden diese monatlich ergänzen.

Haben Sie eine Idee für ein neues Thema oder einen neuen Tipp?

Melden Sie sich an und schicken Sie uns Ihre Vorschläge! Wir freuen uns sehr über Ihre Rückmeldung.