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Strom sparen

Foto: Steckdosenleiste, © R. Burger - eNu

Stromverbrauch ansehen und Geld sparen

Durch einen bewussten Umgang mit Strom kann ein Durchschnittshaushalt 100-300 Euro pro Jahr sparen. Schauen Sie sich Ihre Jahresstromrechnung an und vergleichen Sie Ihren Verbrauch mit den nachfolgenden Zahlen.

1-Personenhaushalt: niedriger Stromverbrauch – 1.200kWh, durchschnittlicher Stromverbrauch – 1.700kWh

2-Personenhaushalt: niedrig – 1.700kWh, durchschnittlich – 3.400kWh

3-Personenhaushalt: niedrig – 2.500kWh, durchschnittlich – 4.100kWh

4-Personenhaushalt: niedrig – 3.000kWh, durchschnittlich – 4.700kWh

(Die angegebenen Durchschnittswerte sind gerundete Medianwerte und stammen aus dem Strom- und Gasttagebuch 2012 der Statistik Austria.)

Am besten ist es jedoch, Sie lesen Ihren Stromzähler nicht nur einmal im Jahr ab. Mit einer monatlichen Energiebuchhaltung können Sie saisonale Schwankungen besser erfassen.

Werden Sie Strom-Spar-Familie. Auf www.strom-spar-familie.at können Sie Ihre Daten erfassen und auswerten.

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Stromverbraucher feststellen

Machen Sie einen Rundgang durch die Wohnung/das Haus und notieren Sie alle Stromverbraucher. Welche Geräte befinden sich im Standby-Betrieb? Welche Beleuchtungskörper verwenden Sie? Ermitteln Sie Leistung, Einschaltdauer und Lampentyp. Haben Sie eine Heizungspumpe oder einen elektrischen Warmwasserboiler? Haben Sie z.B. im Keller einen Reservekühlschrank, der eingeschaltet ist, aber nur selten benutzt wird?

Mit einem Strommessgerät können Sie den Verbrauch in Betrieb und Standby messen.

Kommentare (1)

  • Fischhoch2 F., 19.04.2015, 18:22

    Mit einem Strommessgerät den Verbrauch einzelner Geräte messen kann durchaus Überraschungen bringen. Habe meinen Kühlschrank während des Urlaubs gemessen und anschließend gleich getauscht.

Standby-Modus ausschalten

Viele Haushaltsgeräte benötigen auch in ausgeschaltetem Zustand Strom. In jedem Haushalt finden sich 10-20 solcher Geräte mit Standby-Modus wie z.B. Laptop, Computer, Drucker, Fernseher usw.

Ausschaltbare Steckerleisten erleichtern die Vermeidung des Standby-Betriebes und machen Stromsparen einfach. Mit einem Knopfdruck können die meisten Geräte gleichzeitig ab-/eingeschaltet und vollständig von Stromnetz getrennt werden.

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Energieeffiziente Beleuchtung wählen

Ca. 10 %  der Stromkosten entfallen auf die Beleuchtung. Der Tausch auf LEDs rechnet sich durch die Stromeinsparung bis 80 % und die bis 20 x längere Lebensdauer innerhalb weniger Jahre. Achten Sie beim Kauf auf Lumen (Helligkeit), Lichtfarbe, Schaltzyklen und Farbwiedergabeindex.

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Tipps für einen energiesparenden Haushalt

Beim Neukauf beachten: A+++-Geräte sind am effizientesten. Ein A+++-Kühl- oder Gefriergerät braucht ca. 60 % weniger Strom als ein A-Gerät.

Kühlen/Gefrieren: Temperatur prüfen. Bei +5-7 °C kühlen und bei -18 °C gefrieren. Regelmäßig abtauen. Gefriergerät an einen kühlen Ort stellen.

Waschen: Füllmenge ausnutzen. Temperatur runter und eine niedrigere Waschtemperatur wählen (30 °C oder 40 °C, seltener 60 °C). Bei vorhandener Solaranlage eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss kaufen.

Trocknen: Wäscheleine benutzen und Trockner sparsam einsetzen. Bei Verwendung eines Trockners Wäsche gut schleudern (mind. 1200 Umdrehungen/min). Durch Zeitvorwahl eigenen PV-Strom nutzen.

Geschirrspüler: Energiesparprogramm wählen. Füllmenge ausnutzen. Geschirr vorher nicht heiß abspülen. Bei vorhandener Solaranlage das Gerät an den Warmwasseranschluss anschließen.

Kochen: Restwärme nutzen. Mit Deckel kochen. Im Backrohr Heißluftfunktionen verwenden. Wasserkocher verwenden. Für längere Garzeiten Druckkochtopf verwenden.

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Fernseher, Stereo-Anlage & Computer sinnvoll nutzen

Schalten Sie bei längeren Pausen den Bildschirm ab und aktivieren Sie bei Ihrem PC die Energiesparfunktion. Ein Notebook ist sparsamer als ein PC. Prozessor, Mainboard und Grafikkarte brauchen bis 75 % des  Strombedarfs. Überlegen Sie sich schon vor dem Kauf  welche Leistung Ihr PC wirklich haben muss.

In so manchen Haushalten läuft den ganzen Tag der Fernseher. Schalten Sie den Fernseher nur ein, wenn jemand fernsieht. Kleinere Bildschirme sind energiesparender. Beachten Sie beim Neukauf die Effizienzklasse und wählen Sie mindestens A+.

Unbenutzte Geräte vom Netz nehmen und den Standby-Modus abschalten.

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Effiziente Warmwasserbereitung

Die Warmwasserbereitung mit einer thermischen Solaranlage oder Brauchwasserwärmepumpe (am besten mit eigenem PV-Strom) ist am sinnvollsten. Warmwasserleitungen gut dämmen und Warmwasser-Temperatur möglichst niedrig einstellen. Bei einem elektrischem Warmwasser-Speichergerät (5-10 l), wenn möglich, keinen Dauerbetrieb (Vorschaltgerät) einstellen. Achten Sie auf eine gute Dämmung des Speichers.

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Gut gekühlt durch den Sommer

Minimieren Sie die Überhitzung der Räume im Sommer z.B. durch einen außenliegenden Sonnenschutz. Klimageräte nur in Ausnahmefällen und sparsam einsetzen. Klimagerät wenn möglich mit einer PV-Anlage kombinieren.

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Richtig heizen

Heizen mit Strom ist am teuersten, egal ob Infrarotheizung, Heizlüfter, Elektroradiator, Nachtspeicherofen oder elektrische Fußbodenheizung. Der Einsatz von Stromheizungen ist nur kurzfristig für einzelne Räume wie z.B. das Badezimmer empfehlenswert.

Besprechen Sie mit Ihrem Installateur den Einsatz der Pumpen. Heizkreise mit gleichem Temperaturniveau zusammenfassen. Pumpen in der notwendigen Leistung einbauen. Moderne, energiesparende Klasse-A-Pumpen passen die Leistung automatisch an und können so bis 60 Euro pro Pumpe und Jahr sparen.

Beachten Sie bei Schwimmbadpumpen vor dem Kauf die Pumpenleistung und den Stromverbrauch. Mit einer Zeitschaltuhr können Sie die Laufdauer und so den Stromverbrauch begrenzen.

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