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Kaminofen heizen

Foto: Kaminfeuer, © K. Wultsch, eNu

Beim Kaminofenkauf beachten

Vor dem Kauf eines Ofens lassen Sie vom zuständigen Rauchfangkehrer den Rauchfang und Aufstellungsort begutachten. Neben der Leistung, Design und Preis sind die technische Ausstattung wesentliche Kriterien für den Kauf.

Am besten wählen Sie einen Ofen mit automatischer Zugregelung (mechanisch oder elektronisch) aus. Gut ist es, wenn der Ofen über die Möglichkeit einer raumluftunabhängigen Betriebsweise bzw. der Anschlussmöglichkeit einer externen Verbrennungsluftzufuhr verfügt.

Wenn Sie eine Wohnraumlüftung, Dunstabzug oder andere raumlufttechnische Anlagen  installiert haben, ist ein dichter (d.h. raumluftunabhängiger Anschluss) sicherzustellen. So können keine schädlichen Rauchgase aus dem Ofen in den Wohnraum gesaugt werden.

Kommentare (1)

  • christian m., 03.02.2016, 13:24

    Es gibt auch mit dem Nordic Swan ausgezeichnete Kaminöfen, die besonders energieeffizient arbeiten. In Österreich gibt es nur einen ausgezeichneten Betrieb für Kachelöfen mit dem österreichischen Umweltzeichen.

Optimales Brennholz wählen

Beim Heizen sollten Sie nur trockenes Holz verwenden. Feuchtes Holz kann zu Versottung und Kaminbrand führen. Frisches, feuchtes Holz am besten vor Verwendung mindestens zwei Jahre abgedeckt im Freien liegen lassen. Auch Holzbriketts eignen sich gut zum Heizen für Kaminöfen.

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Richtig Anheizen

Beim Anheizen sollten Sie das Brennholz von oben anzünden, damit in der Anheizphase der Schadstoffausstoß verringert wird. Am besten halten Sie sich ein Anzündholz und zwei bis drei trockene Holzscheite bereit. Benutzen Sie vorrangig Anzünder aus Holzwolle oder spezielle Anzündhilfen. Glänzendes Papier oder Papier aus Zeitschriften ist nicht geeignet und sollte im Altpapier gesammelt werden.

Legen Sie links und rechts im Feuerraum zwei Stück dünne Holzscheite auf. Auf die beiden Scheite legen Sie mehrere dünne Holzscheite in Querrichtung und schlichten etwas weiches Spanholz/Weichholzspäne (z.B. Fichte) kreuzweise darauf und zuletzt den Anzünder auflegen. Nach dem Entzünden etwas warten bis die Weichholzspäne gut angebrannt sind.

Wenn Sie Ihren Kaminofen das erste Mal in Betrieb nehmen, sollten Sie sich die Bedienungsanleitung bezüglich Einstellungen, Brennstoffmenge und Wartung genau durchlesen. Achten Sie auf eine regelmäßige Entleerung der Aschenlade.  

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Luftregelung beim Ofen einstellen

Öffnen Sie die Primär- und Sekundärluftschieber und öffnen Sie den Rüttelrost vollständig. Bei Handbedienung den Luftschieber auf „Anheizstellung“ bringen. Bei einem Ofen mit elektronischer Zugregelung erfolgt die richtige Einstellung automatisch.

Wichtig ist, möglichst beim Anheizen Glut in ausreichender Menge im Kaminofen zu erzeugen. Nachdem sich eine Glutschicht gebildet hat schließen Sie die Primärluft und stellen Sie die Sekundärluft auf Idealstellung.

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Nicht zu viel nachlegen

Sie müssen nicht sofort nachlegen. Erst wenn die Ladung Holz vom Anzünden komplett abgebrannt ist, können Sie nachlegen. Falls keine automatische Zugregelung vorhanden ist stellen Sie die Regler wieder in „Anheizstellung“ bis das Holz gut angebrannt ist.

Zu viel Brennholz bewirkt ein Überheizen und Ihr Ofen bringt schlechte Rauchgaswerte. Zu wenig Brennholz oder zu große Scheite bewirken, dass der Ofen nicht die optimale Betriebstemperatur erreicht und die Rauchgaswerte sind schlecht.

Etwa drei Scheite Hartholz haben ein Gewicht von ca. 1,8 kg und entsprechen etwa 7 kWh Energie (= Durchschnittsmenge zum Nachlegen bei einem guten Glutbett). Beim Nachlegen richtet sich die Holzmenge nach Leistung und Bauweise des Kaminofens.

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