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Heizenergie sparen

Foto: Heizung runterdrehen, © R. Burger, eNu

Heizung winterfit machen

Behagliche Innenraumtemperaturen und eine effiziente Heizung sind wichtig. Ungedämmte Heizungsrohre im Keller und überdimensionierte Heizungspumpen verschwenden wertvolle Energie. Das kann für Sie und die Umwelt teuer werden.

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Heizung entlüften

Hören Sie die Radiatoren nach dem Einschalten der Heizung blubbern, dann ist eine Entlüftung der Heizkörper erforderlich. Mit einem eigenen Schlüssel wird das Ventil geöffnet und die Luft, die den Wärmetransport blockiert, ausgelassen. Danach wird es wieder angenehm warm. Entlüftungsschlüssel gibt es in jedem Baumarkt.

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Raumtemperatur senken

Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart ungefähr 6 Prozent der Heizenergie. Kontrollieren Sie bei programmierbaren Raumthermostaten die eingestellten Uhrzeiten. Unter Umständen ist noch die Sommerzeit eingestellt. Tipp: Die Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur stellen, so dass sich der Kessel und die Heizungspumpe nachts abschalten.

Verwenden Sie auf Radiatoren Thermostatventile, um die Temperatur in einzelnen Räumen anzupassen. Diese sind um 20 bis 30 Euro erhältlich und einfach zu montieren. Die empfohlene Temperatur in Aufenthaltsräumen liegt bei rund 21 Grad, im Badezimmer kann sie etwas höher sein (22-24 Grad) und in Schlafräumen niedriger. Gedämmte Wohnungen erfordern wegen der höheren Oberflächentemperaturen deutlich weniger Raumtemperatur als ungedämmte Wohnräume.

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Leitungen dämmen

Ein warmer Heizraum im Keller verschwendet Energie. Mit dem Dämmen der Heizungsrohre gelangt die Wärme genau dorthin, wo sie gewünscht wird: in den Wohnbereich. Die Rohrdämmung ist unkompliziert selbst zu montieren.

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Heizungspumpe tauschen

Alte, ungeregelte Pumpen haben eine Dauerleistung bis zu 100 Watt. Daraus ergibt sich ein beträchtlicher Jahresstromverbrauch von über 90 Euro oder 500 Kilowattstunden pro Jahr. Moderne, hocheffiziente Pumpen sparen gegenüber der alten Pumpe bis zu 60 Euro pro Jahr. Die Anschaffungskosten sind schon in zwei Jahren eingespart!

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Manometer checken

Ein Blick auf das Manometer zeigt, ob der Fülldruck passt. Der optimale Bereich wird durch spezielle Marken angezeigt und liegt bei etwa 1 bar. Ist der Druck zu niedrig muss Wasser nachgefüllt werden.

Neue Heizungsanlagen sind oft mit speziell aufbereitetem Heizungswasser gefüllt, welches das Heizsystem schont. Für dessen Erneuerung benötigen Sie eine Fachfirma. Das ist ein guter Zeitpunkt, gleich eine Wartung in Auftrag zu geben, wo alles mit erledigt wird.

Gut gewartete Heizungen sparen Energie und machen sich (über die höhere Lebensdauer des Kessels) bezahlt.

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