Weihnachtsbeleuchtung

Foto: Weihnachtsfestbeleuchtung, © R. Burger, eNu

Weihnachtliche Lichterketten und leuchtende Weihnachtssterne tauchen die Dunkelheit des Winters in festlichen Glanz und versetzen uns in weihnachtliche Stimmung. Der Lichterglanz ist manchmal aber auch ganz schön teuer.

Vor allem mit veralteter Glühlampentechnologie ist der Energieverbrauch unnötig hoch. Glücklicherweise hat sich bei der Weihnachtsbeleuchtung mittlerweile auch die energiesparende LED-Technologie durchgesetzt. Leuchtdioden (kurz LED) verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie als Glühbirnen. Wer heute eine Lichterkette einkauft, bekommt fast ausschließlich LED Technik angeboten. Wenn Sie noch alte, ineffiziente Leuchtmittel im Einsatz haben, können Sie durch den Umstieg auf ein energiesparendes System mindestens die Hälfte der Stromkosten einsparen. Würde jeder zehnte NÖ Haushalt eine konventionelle Lichterkette verwenden, würde der Verbrauch der Jahresleistung eines großen Windrades entsprechen.

Weniger ist mehr

Dieser Grundsatz gilt auch bei der Weihnachtsbeleuchtung. Dank LED-Technologie sinkt der Strombedarf von Jahr zu JahrIn Deutschland betrugen die Kosten im Jahr 2017 ganze 197 Millionen Euro.
Ob Weihnachtsbeleuchtung insgesamt nachhaltig ist, ist fraglich. Fakt ist allerdings, dass uns die bunten Lichter gefallen. Statistiken in Deutschland zeigen, dass sich die Anzahl der Lämpchen im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat. Hier stellt sich die Frage, ob es immer mehr, immer bunter und noch heller sein muss.

Gezielt Akzente setzen

Mit ein paar wenigen, gut platzierten Beleuchtungspunkten lassen sich Akzente am Haus oder im Garten setzen. Durch gezielten Einsatz der Leuchtmittel holen Sie mehr aus Ihrer Weihnachtsbeleuchtung heraus. Das spart Energie und schont Ihre Geldbörse. Verwenden Sie zur optimalen Steuerung der Leuchtdauer eine Zeitschaltuhr, damit brennen die Lichterketten nicht die ganze Nacht durch. In der Nacht bekommt der Lichterglanz ohnehin kaum Aufmerksamkeit, denn ab 22:00 Uhr sind nur mehr wenige Menschen unterwegs. Für die Natur ist nächtliche Beleuchtung ein Störfaktor – Stichwort Lichtverschmutzung. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Leuchtdauer so planen, dass eine maximale Sichtbarkeit erzielt wird.

Lichtfarbe beachten

Entscheidend ist bei LED die richtige Lichtfarbe. Besonders warmweißes Licht sorgt in der Adventszeit für eine behagliche Atmosphäre. Achten Sie beim Kauf auf die als "Warmweiss" bezeichnete Farbtemperatur von ca. 2.800 Kelvin. Verzichten Sie der Umwelt zuliebe gänzlich auf Beleuchtungsmittel mit Batterien und Akkus.

Stimmungsvoll mit Kerzen und Laternen

Muss es unbedingt elektrisches Licht sein? Probieren Sie doch einmal Laternen und Kerzen aus. Kerzen haben eine altbekannte Abschaltautomatik – kleine Kerzen brennen kurz und verlöschen von allein. Trotzdem sollten Kerzen nicht unbeobachtet bleiben wegen der Brandgefahr.  

Auf Sicherheit achten

Achten Sie beim Kauf von Lichterketten auf das CE- Schutzzeichen, so gekennzeichnete Produkte entsprechen den europäischen Sicherheitsbedingungen. Die Produkte müssen für den Außenbereich zugelassen sein, das gleiche gilt für Verteiler und Verlängerungskabel. Schützen Sie die Elektroinstallationen vor Nässe und Feuchtigkeit und legen Sie sie so, dass keine Stolperfallen entstehen. Bei Kabelführung durch Fenster und Türen drohen hohe Wärmeverluste.

Links & Quellen:

Energieberatung NÖ: Weihnachtsbeleuchtung
DIE UMWELTBERATUNG: sparsame Weihnachtsbeleuchtung
Energiesparverband OÖ: Energiespartipps Beleuchtung
 

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