Förderung e-Lastenrad für Privatpersonen

foto: Transportrad in der Stadt, © Zsolt_Marton

Die Bundesministerien für Klimaschutz, Umwelt, Energie sowie Mobilität, Innovation und Technologie gewähren gemeinsam mit dem österreichischen Sportfachhandel einen E-Mobilitätsbonus für Elektro-Fahrräder, Elektro-Transporträder und Transporträder.

Kauf eines E-Fahrrades oder (E-)Transportrades

Seit April 2017 gibt es Förderungen für Unternehmen, mit 1.März 2019 wurde diese auch um Privatpersonen erweitert. In Kooperation mit klimaaktiv-zertifizierten Händlern unterstützt der Bund alle österreichweit bei der Anschaffung von (Elektro-)Lastenrädern. Voraussetzung ist, dass der Händler einen E-Mobilitäts-Bonus gewährt. Dieser muss auf der Rechnung extra ausgewiesen werden. Nur dann kann der Betrag zur Auszahlung gelangen.

So funktioniert es:

Die Einreichung verläuft in einem 2-stufigen Verfahren. Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, müssen Sie sich zunächst registrieren. Diese Registrierung (Schritt 1) ist ausschließlich online und bis zum Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Budgetmittel möglich. In einem Bestätigungs-E-Mail erhalten Sie danach einen individuellen Zugangs-Link zu der für die Antragstellung vorgesehenen Online-Plattform.
Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Förderantrag (Schritt 2) gestellt werden. Beachten Sie, dass die Rechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als sechs Monate sein darf. Abwicklungsstelle ist die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) www.umweltfoerderung.at.

Achten Sie auch auf die Voraussetzungen zur Förderung:

  • Der zum Betrieb erforderliche Strom muss nachweislich mit erneuerbaren Energieträgern produziert werden.
  • Der E-Mobilitätsbonus muss auf der Rechnung angeführt werden.

Registrierungen können in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Budgetmittel noch bis 31.12.2020 eingebracht werden. Förderungsanträge für Fahrzeuge mit Rechnungen, die diese Voraussetzung bei der Erstvorlage nicht erfüllen, werden abgelehnt.

Eine genaue und maßnahmenbezogene Checkliste finden Sie in einem Leitfaden zusammengefasst:

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus:

  • einem Mobilitätsbonusanteil von netto EUR 250.- seitens des Fahrzeughändlers beim Kauf. (muss gemeinsam mit dem Informationstext „E-Mobilitätsbonusanteil“ in der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden).
  • dem „E-Mobilitätsbonusanteil“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMK (die Förderung beträgt 600 Euro pro (E-)Transportrad).

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt und ist mit 30 % der Anschaffungskosten begrenzt. Bei geringen Investitionskosten ist daher eine Reduzierung der oben angeführten Pauschalbeträge möglich.

Weitere Förderungen

Die Bundesförderung für „E-Mobilität für Private“ kann nicht mit anderen Bundesförderungen kombiniert werden. Allerdings können Förderungen von Bundesländern oder Gemeinden (z.B. Wien, Baden, Bruck/Leitha, Traiskirchen, …) zusätzlich in Anspruch genommen werden. Erkundigen Sie sich dazu vor dem Kauf oder fragen Sie beim Fachhändler nach.

Für das Bundesland Niederösterreich wickelt die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) die zusätzliche Landesförderung für bestimmte Elektrofahrzeuge ab. Ist Ihr Fahrzeug in Niederösterreich angemeldet, wird Ihr Förderungsantrag automatisch gemäß den Förderungskriterien des Bundeslandes geprüft und gegebenenfalls zur Genehmigung weitergeleitet. Sie müssen daher keinen separaten Förderungsantrag stellen.

Links

Förderaktion E-Mobilität für Private
Factsheet E-Mobilitätsoffensive