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Nachhaltige Silvesterparty

Foto: Glücksbringer aus Lebkuchen, © Anna Hepperger

Wachs gießen statt Blei gießen

Einfach Wachsstücke  (z.B. Kerzenreste) schmelzen und das flüssige Wachs in kaltes Wasser gießen. Um ein besseres Ergebnis zu erhalten dem Wasser etwas Spülmittel zugeben, damit die Oberflächenspannung herabgesetzt wird. Und mit Schwung hineingießen!

Der traditionelle Brauch ist zwar beliebt aber absolut bedenklich für Umwelt und Gesundheit. Blei ist ein giftiges Schwermetall. Die aufsteigenden Dämpfe und Bleioxide können Schleimhäute reizen und Schäden an Atemwegen und Organen hinterlassen.  Bleireste gelten als Sondermüll und müssen entsprechend entsorgt werden. Auch Bleiwasser sollte nicht über den Abfluss in Kläranlagen gelangen.

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Mehrweggeschirr verwenden

Bei Besteck und Geschirr ist Mehrweggeschirr die bessere Wahl anstatt Wegwerfgeschirr aus Plastik. Achten Sie bei der Wahl der Speisen auf mundgerechte Stücke und bieten Sie gut mit der Hand essbare Häppchen an. So können Sie auf einer Platte servieren und einzelne Teller und Geschirr einsparen.

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Dekoration einsparen

Wenn Sie ins neue Jahr mit einem Vorsatz für den nachhaltigeren Lebensstil starten wollen, dann können Sie schon bei der Silvesterfeier beginnen. Achten Sie bei  Vorbereitung, Dekoration und beim Einkauf von Utensilien auf die Nachhaltigkeit.  

Anstatt bunten Partydekorationen, welche nach einmal aufhängen schon im Müll landen können Sie mit ein paar Blumenstöcken, bunten Tüchern und Bildern alles schön dekorieren.

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Buffet mit regionalen Zutaten

Bei der Wahl von Speisen und Getränken auf die regionale Herkunft –  am besten aus biologischer Produktion – achten. Wählen Sie beim Gemüse Sorten die im Winter als Lagergemüse bei uns verfügbar sind wie z.B. Erdäpfel, Karotten, Rote Rüben, Zwiebeln.
Originell und vitaminreich sind Gemüsesticks aus Karotten, Chicorée oder Sellerie und dazu ein Joghurtdip! Auch eingelegtes Gemüse – am besten selbst gemacht – passt hervorragend zum Partybuffet.

Das Buffet wird mit knackigen Wintersalaten wie Vogerlsalat, deftigen Nudelsalaten oder Getreidereissalaten zum gesunden Genuss. Nudelsalate können Sie mit  Bohnen, Rüben, Karotten, Kohlsprossen oder Sellerie zubereiten und mit Äpfeln und Nüssen verfeinern. Für Fischsalate bevorzugen Sie heimische Fische wie Forelle, Karpfen, Zander oder Saibling. Sandwiches und Aufstrich-Häppchen oder ein kräftiger Eintopf schmecken auch nach Mitternacht.

Bei Desserts bieten Sie handliche Kuchen und Muffins an. Eine hübsche Schale mit Nüssen und Trockenfrüchten (Apfelringe, Marillen, Zwetschken) ist zum Knabbern zwischendurch bestens geeignet. Kiwis, Erdbeeren und Co müssen jetzt nicht sein!

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Regionale Getränke in Mehrwegverpackungen

Obstsäfte von regionalen AnbieterInnen -  in Mehrweggebinden - sind optimale Erfrischungsgetränke bei der klimafreundlichen Party. Probieren Sie Apfelsaft, Birnensaft, Traubensaft als Alternative zu diversen exotischen Säften.

Frisches Leitungswasser in Krügen statt stillem Mineralwasser spart Abfall und hilft dem Kater „danach“ vorzubeugen.
Bei Sekt und Schaumwein keine Importprodukte kaufen, sondern wählen Sie Winzersekt und Schaumweine aus heimischer Produktion. 

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Kein Feuerwerk

Beim Verbrennen von mit Schwarzpulver gefüllten Feuerwerkskörpern entstehen Schwefelverbindungen v.a. Schwefeldioxid, die als Umweltgift und auch Verursacher des sauren Regens gelten. Die kräftigen Farben werden durch Zugabe von Metallsalzen  - wie z.B. Strontium Nitrat für rot, Bariumnitrat für grün  – und die Beifügung von Polyvinylchlorid (PVC) erzielt. Dabei sind die giftigen Salze eigentlich Sondermüll. Für Ihre Gesundheit ist es besser auf das eigene Kleinfeuerwerk zu verzichten.

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Selbst gemachte Glücksbringer

Die Neujahrswünsche können Sie mit selbst gemachten, essbaren Glückbringern überbringen, anstelle von Kunststofffiguren aus billiger Massenproduktion und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen.

Auch Glücksklee in einem gestalten Übertopf ist eine Alternative. Oder wählen Sie beim Einkauf der Glücksbringer Schokoladeprodukte aus fairem Handel.

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